Mittwoch, 30. August 2006

Ein Experiment - eine Erfahrung reicher!

Ein lang gehegter Wunsch (meinerseits, ob er bei Julia auf Gegenliebe trifft werden wir sehen!):

Ein Mixshirt sollte her! Seit dem ich ja meine Stoffe so schön im Blick habe, fiel die Auswahl der Stoffe nicht schwer, und ein Schnittmuster fand sich in der Ottobre 2/2005.

Sieht nach einem ziemlichen Chaos aus und mußte auch mit äußerster Konzentration auf die Stoff gelegt werden. Erst die Überlegung, welches Teil aus welchem Stoff, dann ist ja das Vorderteil nicht wie das Rückenteil und rechts schon erst recht nicht so wie links, d.h. im Stoffbruch zuschneiden is' nich'! Da heißt es Vorsicht, bloß nicht die Schnittmusterteile falsch herum legen.

So sah das Ganze dann zugeschnitten aus!

Und nun ging es ans zusammennähen. Leichter gesagt, als getan, denn ich hatte nicht damit gerechnet, dass die Jerseystoffe sich soooo unterschiedlich dehnen, vor allem dieser Crashjersey - ich hätte ihn am liebsten in die Ecke gepfeffert! Die vorderen Teilungsnähe habe ich bestimmt insgesamt 6 mal aufgetrennt, bis es dann zu guter letzt doch endlich alles zusammenpasste (und einigermaßen ordentlich aussah!!!):

So, noch mal kurz zusammenlegen, ob die Farben auch so stimmen wie sie sollten. Ja, alles okay, aber irgendwie wären Buttons ja noch ganz nett. Mir schwebte Julias Anfangsbuchstabe, ihr Alter und eine Krone vor. Nun dürfen Buttons ja nicht gerade besonders groß sein, und mangels Stickmaschine, bin ich also erst mal ganz vorsichtig ans Werk gegangen. Aber das Ergebnis war wider Erwarten sehr gut, also: Ab damit auf's Shirt:


Und hier ist das komplette Ergebnis, von vorne und hinten:


Ich liebe solche Experimente, vor allem wenn sie gelingen. Nun kommt gleich noch die Abnahme durch die hauseigene TÜV-Prüfdienststelle mit einer megamäßig kritischen Mitarbeiterin!!! Ihr werdet es hören!

Gruß Uschi

P.S.: Für all die treuen Fans meines Mannes (siehe letzter Beitrag!); der Bericht wurde nun schon mehrfach gesendet, vielleicht habt ihr ja doch noch Glück und ihr dürft einen Blick auf meinen Liebsten werfen. Also Augen und Ohren auf, wenn ihr etwas von "Bravo" hört oder seht!
Aber für alle bisher erstaunlich: Wie wenig doch von fünf Stunden Arbeit übrig bleibt!


Kleiner Nachtrag:

Diese Schuhe habe ich eben so zwischendurch noch für Julia ersteigert! Ich liiiieeeeebe Dr. Martens!!!

Donnerstag, 24. August 2006

DAS EREIGNIS!!! - Schneller als geplant!

So, liebe Leute, des Rätsels Lösung, das Ereignis von dem ich am 13. August schrieb, kam dann doch etwas schneller als geplant und für uns äußerst ungünstig und unverhofft. Aber dazu muss ich nun doch ein wenig ausholen!

In meiner Link-Liste findet ihr ja einen Link zum Thema Bravo Starschnitte. Vielleicht hat ja der eine oder andere auch schon mal dort reingeklickt, egal, es ist auf jeden Fall die HP meines Mannes. Er hat seit ca. 5 Jahren fleißig Bravo Hefte gesammelt und hat von allen Starschnitten die es gab/gibt ein Register erstellt und ist natürlich auch im Besitz aller Starschnitte! Soweit, sogut.

Nun wird am Samstag 26.8.2006 das Bravo Magazin 50 Jahre alt. Daher kam vor ca. 14 Tagen von RTL eine Mail an meinen Mann, sie hätten seine HP im Netz gefunden und ob er Kontakte zu jemanden hätte, der alle Starschnitte und viele Bravo Hefte besäße? Die Antwort lag wohl auf der Hand. Roland schrieb also eine Mail zurück und 2 Minuten später ging das Telefon: "Guten Tag, RTL Nachtjournal, Redaktion! Wir würden gerne eine Homestory drehen!" HA!!!
Das mussten wir erst mal verdauen und bei RTL wurde auch erst mal geklärt, was die daraus machen wollen. Den richtigen Mann dafür hatten sie ja nun gefunden. Das war also Stand der Dinge am 13. August! Dann hörten wir erst mal nix mehr.

Dienstagabend 22.8. ca. 17 Uhr kam dann ein Anruf: "Ja, hallo, RTL hier, wir würden gerne morgen drehen!?" HA!!!
Da war er wieder, der absolut ungünstigste Moment, an dem man am liebsten gar keinen in die Wohnung lassen möchte (wenn alles schön aufgeräumt ist kommt ja nie einer!!! Aber das Thema hatten wir ja schon mal!). Zum Glück wollte das Kamerateam erst gegen 16 Uhr am nächsten Tag anrücken, also ca. 24 Stunden, um die Wohnung aufzumöbeln, Bravos zu schleppen und sich mental darauf einzustellen! Nicht gerade viel, aber machbar. Roland hat dann erst mal den Tag frei genommen und wir haben ordentlich gewirbelt. Damit ihr euch auch ein Bild davon machen könnt, gibt es nun ein paar vorher/nachher Bilder:

So sieht unser Arbeitszimmer normalerweise aus, naja manchmal auch ein wenig ordentlicher, aber wie gesagt es gibt Tage....

Mein Mann: "Hilfe! Wo soll ich nur anfangen!"

So sah das Arbeitzimmer dann nach ca. 6 Stunden aus. In den Kartons in dem Regal schlummern die Bravos der Jahrgänge 1965-1988. Die lagern normalerweise oben - das war eine Schlepperei!

Die Wände haben wir kurzerhand mit gerahmten Starschnittseiten verschönert! (Alice Cooper, Ringo Star und Mick Jagger!)

Naja, und so dachten wir, müsse es eigentlich gehen. Nur blöd, dass das Arbeitzimmer recht klein ist (ca. 2,50 m x 3,20 m), für Kamera, Licht etc. natürlich nicht sooo toll geeignet.
Nun gut, nicht unser Problem, oder doch?

Um 16.15 Uhr rückte das Team dann an: Redakteurin, Kameramann und Kameraassistent. Das war ja genau das richtige für Felix. Schade, ihr kennt ihn nicht, aber Technik begeistert ihn nun mal und er zeigt Fremden gegenüber überhaupt keine Scheu und quatscht was das Zeug hält. Zum Schluss hat er dann fleißig dem Kameraassistenten assistiert, echt klasse! Naja, nun aber erst mal zum Dreh (oder "Set" wie die Leute so sagen!). Es wurde also erst mal die Lage sondiert. "Können wir denn nur in diesem Raum drehen, oder gibt es noch einen größeren Raum?" HA!!!
Klar gibt es den - unser Wohnzimmer (eine innere Eingebung hatte mir morgens gesagt: "Uschi, Wohnzimmer saugen!"). Naja, sie wollten halt ein paar Starschnitte ausgebreitet auf den Boden legen und dann filmen (oh, bitte nicht den Teppich wegrollen, denn da drunter habe ich nicht gesaugt!!!). Wir haben dann mal alles schön so gemacht wie die sich das vorgestellt haben. Unsere Kinder haben dazu ein paar Fotos gemacht (daher ist die Qualität nicht ganz so besonders, aber für einen Eindruck reicht es glaube ich!)

Erste Besprechnung: Was gibt Rolands HP alles her!


Ein Blick auf die Kamera, und Roland nach 2 Stunden schwerster Dreharbeit!

Das Team beim Ausschnippeln von ausgedruckten Starschnittseiten (ach so, das vergaß ich ja ganz zu erwähnen: Roland hat die meisten Starschnitte eingescannt und man kann sie sich nach Lust und Laune ausdrucken! Falls ihr also mal eine Überraschnung für einen lieben Freund zum Geburtstag braucht!)...
Der Kameramann (hübsch war er, leider nicht zu sehen!) bei der Arbeit, er filmt gerade Rolands Kostbarkeiten...


Und zum Schluss, alle Bravos bitte wieder in die richtigen Kartons! Wie ihr seht, ist es inzwischen längst dunkel draußen...

Die Dreharbeiten haben also sage und schreibe 5 Stunden gedauert, und nun dürft ihr mal raten, wie lange der Bericht werden soll, in dem Roland "vermutlich" nur einen kleinen Teil ausmachen wird???

Dreieinhalb Minuten! Wahnsinn, was? (Da sage ich doch nur, von einer Hose, an der ich acht Stunden lang tüddel habe ich aber mehr!)

Gibt es noch mehr zu berichten? Hm, es waren schon interessante fünf Stunden (vor allem auch für unsere Kinder!), aber täglich muss ich so etwas nicht im Haus haben. Allerdings fürchte ich ja, dass evtl. noch einige Sender Anfragen stellen werden, da Bravo erst im Oktober eine große Gala anläßlich des Jubiläums starten wird. Naja, und dann sind wir natürlich alle gespannt was aus den fünf Stunden Dreharbeit gemacht wird. Was für Szenen werden genommen usw.

Ihr seid neugierig? Tja, dann verpasst es mal nicht: Das RTL Nachtjournal am 25. August um 0.00 Uhr!!! (Ich weiß! Blöde Zeit, und ich gestehe, diese Sendung habe ich bisher noch nie gesehen!!!)

Es grüßt euch

Uschi (die nun erst mal wieder die "alte Ordung" herstellen wird!!!)

Dienstag, 22. August 2006

Eigentlich wollte ich ja "nur"...

...eben nach Gennep (NL) auf dem Markt folgende Dinge einkaufen:


Einen Reißverchluss in rot 10 cm lang für mein momentanes Projekt und ein paar Knöpfe für Jeanshosen. Das ganze für 2,60 Euro. Hier hätte ich das allein für den Reißverschluss gezahlt, insofern lohnt sich die 15 km Fahrt auf alle Fälle, zumal wir auch wieder Streusel brauchten!

Aber dann war da plötzlich diese Ausbeute in meiner Tasche:



Okay, die neue Knippie wollte ich eh kaufen, dann war "Opruiming" bei Sengers, da gab es dann Sommersachen spottbillig, z.b. die beiden kurzen Hosen für Felix für zusammen 10 Euro (2e Broek gratis!), das T-Shirt für 2,75Euro. Passt alles im nächsten Jahr, kann man also nicht liegen lassen. Die Unterwäsche für Julia gab es bei Hema (wenn ich was für Felix kaufe, kann ich Julia ja nicht leer ausgehen lassen, oder?) und ich fand die Farben megamäßig schön.

Aber wie die 8 Stoffe (11 m) in meine Tasche gewandert sind ist mir unverständlich!!! Plötzlich waren sie drinne, einfach so! Glaubt mir keiner, was?
Nee, ist auch ja nicht richtig so. Aber den Preis verrate ich euch auch nicht - nur, ihr hättet sie dafür auch nicht liegen gelassen.

Gruß Uschi (die nun aber wirklich in den kommenden Wochen nicht mehr nach NL fährt!!!)

Sonntag, 20. August 2006

Ein bisschen Werbung kann ja nicht schaden!

Das habe ich mir gestern gedacht und mich mal an die Arbeit begeben um den Schriftzug meiner Web-Adresse auf's Auto zu bringen. Ich hätte ihn ja gerne in der Farbe magenta gehabt, aber im hiesigen Baumarkt gab es leider nur Klebefolie in rot. Da ich aber auch nicht weiß wie wetterfest die Folie ist sehe ich das ganze erst mal als Test. Wenn die Folie dann tatsächlich den Winter übersteht werde ich mich auf die Suche nach farblich passender Folie machen. Vielleicht mache ich die Kleckse dann auch noch etwas bunter. Aber ich fürchte eher, dass ich die Folie nie wieder vom Auto abbekomme.

Es war zwar eine ziemliche Fummelei die Buchstaben alle auszuschneiden, dann habe ich mich natürlich beim Aufkleben auch noch verklebt und konnte zwei Buchstaben nochmal schneiden, aber ich finde die Wirkung doch recht überzeugend. In diesem Sinne: Zur Nachahmung empfohlen!
Vielleicht erkennt mich dann ja mal einer von euch irgendwo, wenn ich auf der Bahn bin! Falls ja, bitte hupen und ganz doll winken, okay?

Gruß Uschi (die immer noch nichts vom Stapel geflickt hat!)

Freitag, 18. August 2006

Nun aber mal ehrlich!!!???


Wie hoch ist euer Stapel der zu ändernden Sachen? Bitte ganz ehrlich!!!

Ich hatte bisher immer einen Wäschekorb in meinem (ehemaligen Nähzimmer) stehen, in dem ich die Sachen gesammelt habe, die "nur" mal eben geflickt, gekürzt oder sonst wie geändert werden müssen. Dieser Korb stand immer "schön" weit hinten. Aber gestern fiel er mir dann doch in die Hände und ich war ja entsetzt, was sich darin alles angesammelt hat. Ich habe die Sachen erst mal in meinen Nähkeller gebracht, aber mit festem Vorsatz, da gehst du aber mal ran! Nun die Frage an euch: Wie überwindet ihr da euren inneren Schweinehund, denn "flicken" finde ich längst nicht sooo befriedigend, wie neu nähen. Woran mag das liegen? Was meint ihr?

Gruß Uschi (die jetzt das erste Teil flicken geht, oder sollte ich doch lieber mit dem Schrank weitermachen???)

Sonntag, 13. August 2006

Weiter geht's!

Nachdem ja nun mein Nähkeller fertig ist, ist es an der Zeit neue Projekt in Angriff zu nehmen. Es steht die Umstrukturierung der Zimmer im Obergeschoss an. Die vorherige Aufteilung soll sich ändern und alle Zimmer sollen nach Möglichkeit neu gestrichen, z.T. auch neu tapeziert werden. Dazu müssen wir aber erst einmal Platz schaffen. Das ist das Problem! Bisher sah es eigentlich so aus, dass Felix und Julia gemeinsam ein Zimmer haben. Die beiden sind damit eigentlich auch noch ganz glücklich, nur wenn einer der beiden, oder gar beide Besuch von ihren Freunden bekommen wird es immer irgendwie kritisch (die/der soll nicht mitspielen etc.). Das war ich nun satt, es soll jeder seinen eigenen Bereich bekommen. Vorher muss aber ein Zimmer mindestens leer sein, damit man dort mit streichen anfangen kann. In diesem Zimmer muss dann aber auch noch eine Türe versetzt werden, da sie schlichtweg einfach an der falschen Stelle ist! Außerdem befindet sich in dem Zimmer noch ein Wandschrank. Eigentlich ja ganz praktisch, da man eine Menge darin unterbringen kann, aber für das Zimmer immer irgendwie viel zu dunkel. Aber seht selbst:

Unsere Nachbarin hat genau den gleichen Schrank (hier bei uns in der Siedlung hat wohl ein freundlicher Nachbar vor 50 Jahren in fast alle Häuser diesen Schrank eingebaut!?), und sie gab uns den Tipp ihn einfach zu streichen, sie hätte das auch gemacht und wäre seit dem mit dem Schrank wieder hochzufrieden. Das wäre ja eine Idee, denn das Entfernen hätte noch einen ziemlichen Rattenschwanz mit sich gebracht, da wir damals die Dachschräge isoliert haben, aber leider nur bis zum Schrank! Also dann doch eher erst mal streichen.
Wie ihr seht ist mir erst, nachdem ich schon zwei Türen zum Schleifen in den Keller gebracht hatte, eingefallen ihn zu fotogrfieren. Nun, die ersten vier Türen sind grundiert und ich wollte eigentlich soeben die richtige Farbe auftragen. Da fing das Problem an: Lauter kleine dunkelbleue Fädchen von der Farbwalze waren schön verteilt in satter gelber Farbe! Ich habe also mal wieder gelernt: Farbwalzen sind nicht dazu gedacht viermal ausgewaschen, geschweige denn viermal benutzt zu werden! Also morgen erstmal neue Walzen kaufen. Schade, und ich hatte mich schon so auf den "Gelbeffekt" gefreut! Aber, abwarten bis morgen! Dafür gab es dann nun diese nette Geschichte, die für euch wahrscheinlich gähnend langweilig sein wird...
Ach so, und dann soll das Zimmer auch noch Laminatboden bekommen und gestrichen werden (aber das erwähnte ich ja bereits). Naja, und das alles mal eben zwischendurch. Ich habe mir das Ziel gesetzt bis zu den Herbstferien fertig zu sein, mal sehen wie schnell diesmal die Zeit vergeht.

Mal ganz davon abgesehen, das da noch ein Ereignis ins Haus steht, von dem aber noch nicht zuviel veraten wird, da wir selber noch nicht so genau wissen, welche Ausmaße das annehmen wird und ob wir uns tatsächlich darauf einlassen sollen. Wenn wir schon ein wenig mehr wissen, werde ich es an dieser Stelle schon erwähnen oder aber ihr werdet es an anderer Stelle sehen und denken: Moment mal da war doch was?

Spannend was? Aber keine Sorgen, nix wildes, aber auch nix alltägliches! Des Rätsels Lösung kommt, in welcher Form auch immer.

Gruß Uschi (die jetzt mal nachsieht, ob ihr Männe schon vorm Fernsehen eingeschlafen ist)

Mittwoch, 9. August 2006

Puh! Geschafft!

Es gibt ja gewisse Dinge die man gerne vor sich herschiebt. Dazu gehören:

- Die Einkommenssteuererklärung
- Änderungen an der Homepage
- Einfügen von Links in die Blogliste

Letzteres habe ich soeben in Angriff genommen und weiß nun auch warum ich das mal wieder sooo lange vor mir hergeschoben habe. Es hat ca. 45 min gedauert bis ich 8 Links eingefügt habe! Irgendwie ist das einfach nicht mein Ding, ständig das falsche Fenster geschlossen, natürlich "ohne" vorher zu speichern, dann stimmte plötzlich Name und Seite nicht mehr überein (nur weil wieder irgendwo Anführungszeichen fehlten! Kann der Compi denn nicht einmal mitdenken!!!), usw.

Aber nun sind alle Links drinne, die mir so einfielen. Falls jemand nicht damit einverstanden ist, den bitte ich, sich bei mir zu melden. Falls ich jemanden vergessen habe, der möge sich auch melden, okay?

Die beiden anderen Punkte gilt es auch noch abzuhandeln, wobei ersterer Sache meines Mannes ist. Dummerweise geht es dabei um das Jahr 2004 und ich brauche den Wisch für das Bafög Amt. Ich liebe diesen ganzen Formular-Rummel!!!
Naja und dann wäre da noch meine Homepage. Die muss unbedingt überarbeitet werden. In der Galerie fehlen einige Bilder, der Shop gefällt mir auch nicht so 100% usw. Nur wann?
Zum Glück haben ja nun die Ferien in NRW ihr Ende gefunden und ich habe morgens wieder ein bischen mehr Luft, um solche Dinge zu erledigen. Aber wenn ich ehrlich bin, ich würde ja viel lieber nähen gehen...

Es grüßt euch

Uschi (die jetzt erstmal einen leckeren Nachmittagstee mit ihrem Mann trinken geht und ihn zum 10 Mal (???) an Punkt eins erinnern wird!)

Samstag, 5. August 2006

Nein, nein! Ich bin nicht stoffsüchtig!

So, die Regale an der gegenüberliegenden Wand sind montiert. Am Freitag war ich dreiviertel des Tages damit beschäftigt meine Stoffe von oben nach unten zu tragen. Fragt bitte nicht, wieviel Wäschekörbe es genau waren, irgendwann habe ich aufgehört zu zählen. Es ist unglaublich, was man innerhalb von ca. drei Jahren irgendwo verstauen kann. Wenn ich ehrlich bin, habe ich mich angesichts dieser Stapel doch ganz schön erschrocken. Am Freitag war ich angesichts dieser Vielfalt auch ziemlich verwirrt, was ich jemals aus all diesen Stoffen nähen wollte/soll. So langsam kommen mir wieder erste Ideen und ich freue mich schon auf die nächsten Projekte. Denn nun habe ich einen richtigen Überblick. Frei nach dem Motto "See what you have!" das macht dann das "Use what you have" wesentlich leichter!


Bis auf zwei "kleine" Rollcontainer unterm Bett habe ich alle Schubladen und Schränke oben geleert und in den Rollcontainer kann eigentlich (???) auch nicht mehr soviel Stoff drin sein, aber das dachte ich bei den restlichen Schubkästen auch und es kamen etliche Meter zusammen. In diesem Sinne reift bei mir der Vorsatz: Keine neuen Stoffe - vorerst!!! Mal sehen wie lange mein Vorsatz hält!

Das folgende Bild kennt ihr z.Teil ja schon:

Meinen Bandsalat. Anhand eurer Kommentare, sehe ich schon: Das super gute Ordungssystem habt ihr auch nicht. Die Idee mit den Klo- bzw. Küchentuchrollen schien mir noch am praktischsten. Die werde ich erst einmal sammeln, dann auf eine Holzstange schieben und diese Stange dann frei im Raum aufhängen. Denn auch hier habe ich festgestellt, dass "See what you have!" von ganz großem Vorteil ist. Die "Moppe" Kisten von Ikea sind zwar ganz praktisch für allerlei Kleinkram, aber da fehlt mir dann doch die Übersicht und zu viele Bänder würden darin sicher ein tristes Dasein fristen. Wenn ich eine geeignete "gute" Lösung gefunden habe, gebe ich euch sofort Bescheid.

Hier noch, in Anlehnung an Karens Kommentar vom 18. Juli, wollte ich euch kurz zeigen, was ihr neben tollen Stoffen unbedingt beim nächsten Holland Urlaub mitbringen solltet. Denn für uns "Grenzer" gehört diese Zutat zum täglichen Brot:


Hagelslag, oder auf gut Deutsch: Schokostreusel! Für ganz Unwissende, in Holland gibt es den in unheimlich vielen verschiedenen Geschmacksvariationen, von puur (ganz dunkel) über melk (wie Milchschokolade), bis hin zu mix, Vruchtenhagel (Fruchtstreusel) in pink-rosa-gelb oder auch pink-lila-rot. Ganz Mutige probieren dann evtl. sogar die Anisversion. Sehr lecker sind auch die Vlokken, das sind dicke Streusel. Man kann sie auch sehr gut zum Backen von Törtchen (Muffins) nehmen, schmeckt klasse! Hab' ich noch eine Sorte vergessen? Mit Sicherheit, denn wir haben auch noch nicht alle durch, obwohl unser Sohn zur Zeit in seiner Probierphase ist, leider alle zugleich auf's Brot wie man sieht!
Mein Favorit ist nach wie vor "Puur", und da kommt es vor, das wir zu zweit (also mein Mann und ich, Felix ist erst seit ein paar Tagen auf den Geschmack gekommen) in Bestzeiten 500 g in einer Woche verdrücken. Aber gibt es was besseres als frisches Weißbrot oder ein heißes Toast mit Schokostreuseln? (na Karen, sag schon?)

Ach so, vielleicht sollte ich erwähnen, dass es in Holland vollkommen logisch ist, das Hagelslag auf's Brot gehört und nicht nur zur Verzierung von Gebäck, Kuchen und Pudding gedacht ist! Jaja, andere Länder, andere Sitten!


So, es grüß euch eure "Stoff-und Streuselsüchtige"

Uschi