Samstag, 31. März 2007

Ich brauche erst einmal eine TaPoTa!

Da ich eigentlich selten verschnupft bin und auch nicht unter Heuschnupfen leide, habe ich für die TaTüTa zur Zeit noch keine Verwendung.

Daher habe ich die TaTüTa ein wenig umgewandelt und eine TaPoTa daraus gemacht (leider habe ich bei der Einteilung der Fächer nicht an die äußere Steppnaht gedacht, sonst wären es fünf Fächer geworden).


Na, schon eine Idee?

Denn diese Dinger brauche ich mindestens einmal im Monat.


Gruß Uschi (ihr dürft auch gerne herzlichst lachen!)

Donnerstag, 29. März 2007

Auf Regen folgt auch wieder Sonnenschein...

...wenn auch noch ein wenig zögerlich, aber ein kleiner Sonnenstrahl wirkt Wunder gegen die düsteren vergangenen Tage!

D.h. meine Mutter ist wieder auf dem Wege der Besserung! Der Wandel kam eigentlich recht rasant und es ist eigentlich schon fast unglaublich, und ganz am Rande fällt mir leider auch das Stichwort "Patient zweiter Klasse" dazu ein. Um das alles zu erklären muss ich wohl ein wenig weiter ausholen:
Ich sagte ja, dass meine Mutter mit einer Magen-Darm-Infektion zu kämpfen hatte und sie auch mit dieser Diagnose ins Krankenhaus kam. Als sie allerdings ins Karankenhaus kam, waren die Symptome eigentlich schon "fast" weg (also kein Erbrechen mehr, kein Durchfall). Sie wurde also erst mal gründlich auf dem Kopf gestellt, aber so richtig konnte man keine Diagnose stellen. Ihr ging es aber weiterhin schlecht, vor allem nach den Mahlzeiten. Soweit - sogut!

Da meine Mutter nur gesetztl. krankenversichert ist, lag sie anfangs auf einem Drei-Bett-Zimmer. Nun hatte die Station des Krankenhauses aber massiv mit mehreren (???) hoch infektiösen Patienten zu tun, die isoliert liegen mussten. Dies hatte zur Folge, das aus dem Drei-Bett-Zimmer ein Vier-Bett-Zimmer wurde und das auf ca. 20 m²!!! Nun stellt euch das bitte vor, ihr seid geschwächt von einer Magen-Darm-Grippe, drei weitere Kranke neben euch (eine davon 85 Jahre) und dann auch noch ständig Besuch der anderen Patienten, der nur unsinniges Zeugs erzählt. Das einem da die Galle hochkommt, dies nicht gerade zur Genesung beiträgt und einem psychisch ziemlich zusetzt (mal ganz davon abgesehen, das meine Mutter ja immer noch nicht sooo genau wußte was überhaupt mit ihr los ist!) und man dadurch in eine tiefe Depression verfällt ist doch wohl logisch!
Am vergangenen Dienstag war es dann ganz, ganz schlimm da bei ihr das Erbrechen und der Durchfall wieder einsetzte (immer noch mit vier Patienten im Raum). Das gab ihr dann den Rest und sie jammerte nur noch: "Kinder, ich kann nicht mehr!" (mal ganz davon abgesehen, dass sie die Toilette nicht mehr benutzen durfte, weil es ja etwas Ansteckendes sein könnte, sie also auf den Stuhl musste und dazu ständig den Besuch nach draussen schicken musste!!!). Das war für uns dann Anlass eine Verlegung in ein anderes Krankenhaus mit psychiatrischer Betreuung in Erwägung zu ziehen. Ein Gespräch mit der Ärztin befürwortetet dies auch, allerdings erst wenn die Durchfall-Ursache geklärt sei.

JA, und genau die ist nun geklärt!!! Der Novo-Virus (googelt mal danach, dann wird euch anders. Ich weiß nur nicht so genau, ob ich die Berichte hier verlinken darf?) hat sie erwischt. Nachdem dass festgestellt wurde, wurde ihr Zimmer sofort isoliert (zusammen mit ihrer Bettnachbarin (die hatte es nämlich 24 Std. später erwischt, komisch was???)). Nun hat meine Mutter ein herrliches Zwei-Bett-Zimmer, keinen Besuch mehr (zumindest nicht mehr so viel, weil man vorher 'ne ziemliche Verkleidung anziehen muss!), viel, viel Ruhe und die Gewissheit: Es ist nur (???) ein Virus und in 72 Stunden geht es mir wieder besser.
Als ich heute morgen bei ihr war, war meine Mutter wie ausgewechselt, eben wieder "unser Mutter"!!!
Ihr ahnt gar nicht wie froh ich bin. Sicher sie ist noch ziemlich geschwächt, aber die Sorgen sind sichtlich von ihr abgefallen. Sie dachte wirklich, es wäre etwas richtig Ernstes und es ginge mit ihr zu Ende (logisch, mit fast 80 kann man so Gedanken sicher auch haben). Aber was sie auch noch so schlimm empfunden hat, sie hatte das Gefühl, die Ärzte würden sie nicht Ernst nehmen und sie würde simulieren. Zumindest hat sie seit heute den Eindruck, sie würde nun mit Samthandschuhen behandelt. Ich glaube, dem ist definitiv nichts mehr hinzuzufügen!!! Eventuell noch meine Vermutung, dass sich meine Mutter im Krankenhaus erneut mit dem Virus infiziert hat!

Allerding habe ich mir fest vorgenommen, meiner Mutter doch mal genauer auf den Zahn zu fühlen. Denn ich denke nun ist genau der richtige Zeitpunkt zu klären wie es weiterlaufen soll, wenn die täglichen Dinge nicht mehr so laufen wie sie sollen. Was stellt sie sich da vor, was soll schon angeleiert werden etc.?

So, und nun hoffe ich, das mich dieser Virus nicht befällt, denn wir haben für Ostern einen Kurzurlaub auf Ameland geplant und den will ich mir durch so einen dämlichen Virus nicht vermaseln lassen!

Zu guter Letzt meinen Danke an alle, die mir in den letzten Tagen so gut "zugehört" haben. Und Danke für die guten Zusprüche, das war wirklich Balsam auf meiner Seele.
Vielleicht mag der eine oder andere nun denken: "Was interessiert mich die Krankengeschichte von Frau Klara B.?" aber für mich ist mein Blog eben auch ein Ort, an dem ich meine Gedanken sortieren kann (sehr hilfreich, denn danach ist der Kopf wesentlich freier und man kann ein paar Tage später seine Gedanken nochmal nachlesen!!!. Wen das nicht interessiert, der braucht es ja nicht lesen.

Gruß Uschi

Edit: Ohje, meine Schwester hat es nun auch schon erwischt!!! Unglaublich! Die Ärmste!

Mittwoch, 28. März 2007

Gartenarbeit hilft....

...bei der Bewältigung von Stress und Problemen. Und die habe ich im Moment mehr als reichlich. Wie ich ja schon sagte, ich werde in Zukunft für meine Mutter neue Wege finden müssen. Sie ist immer noch im Krankenhaus und nicht gerade auf dem Wege der Besserung, da sie in eine tiefe Depression gefallen ist. Gestern haben wir sie erst einmal davon überzeugt, das sie da nicht alleine wieder heraus kommt und sich psychiatrisch behandeln lassen muss. Ich hoffe es hilft!

Das es mir dabei nicht gerade gut geht ist verständlich, auch ich liege morgens im Bett und fange an zu grübeln und schaue ein wenig missmutig in den Tag. Die Besuche bei meiner Mutter im Krankenhaus sind (und hier dreh ich kein Tüchsken drum!) nicht gerade erquikend. Nebenbei muss man dann noch einen 4-Personen Haushalt organisiert bekommen, jemanden organisieren der die Kinder von der Schule und Kiga abholt, falls es im Krankenhaus mal länger dauert- kurz gesagt: Ich stehe ein wenig neben mir!

Normalerweise wären Nähprojekte ein wenig hilfreich, aber selbst dazu fehlt mir momentan der freie Kopf. Daher stürze ich mich (bei dem Wetter natürlich optimal) in die Gartenarbeit (die sowieso dringend notwendig war!). Ich habe also Berge von Unkraut beseitigt und bin dabei ein wenig zur Ruhe gekommen. Es ist eben keine Arbeit die Konzentration erfordert, so kann man also sehr gut über Dinge nachdenken, die einen beschäftigen. Danach geht es mir dann meist besser.
Produktiv war ich dabei dann aber auch, denn ich habe mir unser "Rondell" im Pflaster mal vorgenommen. Dort wächst ein Walnussbaum und unten herum wucherten bisher immer Bodendecker. Die wurden mir aber mittlerweile zu wild, also habe ich die erst einmal herausgerupft, ein wenig Dünger untergemischt (denn der Walnussbaum wächst nicht so wie er soll!?). Dann habe ich das ganze Beet mit Buchsbaum eingefasst. Mein erster Schritt hin zum Bauerngarten!!!

So sieht es also nun aus. Das Beet hat einen Durchmesser von ca. 2 m und liegt an der Südwestseite des Hauses. Nun bleibt noch zu überlegen was ich in die Mitte pflanze. Da heißt es Gartenbücher wälzen, oder auf Tipps von euch warten. Ich dachte an etwas schön blühendes, nicht zu stark wucherd und auch nicht zu hoch wachsend, da diese Ecke auch recht windig ist (hohe Pflanzen also zu schnell umknicken würden).

So, und nun schnell die Wäsche in die Maschine und dann zum Krankenhaus, wie immer in der Hoffnung, dass es dort irgendetwas positives gibt!

Gruß Uschi

Freitag, 23. März 2007

Wenn die Eltern alt werden...

...werden sie nicht unbedingt vernünftiger! Nun, damit meine ich diesmal nicht "uns" als Eltern, sondern wirklich "unser" Eltern.
Auf jeden Fall muss ich für meine Mutter (fast 80!!!) in naher Zukunft ein paar neue Wege finden. Ich glaube ich muss dazu aber ein wenig weiter ausholen:
Meine Mutter, wie gesagt fast 80, aber so gesehen eigentlich noch topfit (geistig wie auch körperlich, mal abgesehen von einer künstl. Hüfte , Herz-Rhythmus Störungen und Sehproblemen). Ihr Problem jedoch, sie kann eben nicht mehr alles so wie es früher mal ging. Seit ihrer Hüft OP haben wir Kinder schon dafür gesorgt, dass ein Gartenteam sich um ihren Garten (1000 m²!) kümmert und einmal in der Woche eine Reinemachfrau das Gröbste erledigt. Soweit so gut! Man könnte also sagen so funktioniert's!

Jaaa, klappt auch, solange meine Mutter nicht von so einem dämlichen Magen-Darm-Virus aus den Puschen gehauen wird. Das war am Sonntag nämlich der Fall! So, unsere Generation würde sich ins Bett hauen, alles stehen und liegen lassen und die Sache auskurieren und sich denken, tja alles andere läuft schon irgendwie! Aber die Generation meiner Mutter ist da anders. Da muss immer alles picobello sein und wehe es stehen mehr als drei Tassen (schmutzige wohlgemerkt!) auf der Spüle! Nun ist aber das Problem, wenn einen mit fast 80 ein Magen-Darm-Virus erwischt, dann geht eben nix mehr. Und das hat meine Mutter in den letzten Tagen wahnsinnig gemacht. Sie lag da und machte sich verrückt wegen ein bisschen Wäsche und Spülkram. Nun muss ich allerdings erwähnen, dass ich die Wäsche (fünf Slips, drei Hemden, ein paar Socken!?) schon mitgenommen hatte und mein Bruder (der noch bei ihr wohnt) sich um den Spülkram gekümmert hat und sie sich eigentlich keine Gedanken deswegen zu machen bräuchte! ABER: Es läuft eben nicht so, wie es bei ihr seit Jahren läuft!!! Und das diese Gedanken nicht gerade förderlich für die Genesung ihres ohnehin angegriffenen Magens sind, könnt ihr euch denken!

Die Folge: Es wurde immer schlimmer und ich musste sie gestern mit fürchterlichen Magenschmerzen (und nervlich ziemlich am Ende) ins Krankenhaus bringen. Dort wurde sie komplett auf den Kopf gestellt. Alle Organe super in Ordnung, nur eben der Magen nicht, da machen sie heute noch ein Spiegellung. Die wird wahrscheinlich "nur" eine Magenschleimhautentzündung ergeben, als Folge ihrer Nervosität!
Ich will nun aber eigentlich gar nicht die Krankengeschichte hier erzählen, sondern, dieses Phänomen, dass meine Mutter sich (solange sie zuhause ist) fürchterliche (unbegründete!) Sorgen um ihren Haushalt macht und dass man, sobald sie im Krankenhausbett liegt wirklich sehen kann, wie diese Sorge von ihr abfällt (wirklich so: aus den Augen - aus dem Sinn!). Ich hoffe ihr versteht, wie ich das meine. Ein Beispiel verdeutlicht die ganze Sache vielleicht: Als ich dann gestern mit ihr jammernd zum Arzt fuhr, wirklich nur noch ein Häufchen Elend, sagt sie im Auto plötzlich zu mir: " Ach, jetzt hab' ich dem Jürgen (das ist mein Bruder) vergessen zu sagen, dass er die braune Mülltonne raussetzen muss!" Da frage ich euch: Ist das normal???? Mal ganz davon abgesehen, dass mein Bruder natürlich die Tonne nach draussen gestellt hatte, als ich ihn abends anrief!

Nun aber zurück zum Anfang: Es müssen neue Wege für die Zukunft gefunden werden, auch wenn meine Mutter noch fit ist und sie noch vieles im Haushalt erledigt bekommt, muss ich ihr klarmachen, das sie diese Dinge früher oder später in andere (unsere oder fremde) Hände geben muss und das sie eben einfach akzeptieren muss, dass Tassen erst gespült werden, wenn derjenige die Zeit dafür hat und nicht wenn sie meint, dass es die Zeit dafür wäre. Nur wie mache ich ihr das klar????

Vielleicht habt ihr ja ein paar hilfreiche Tipps, falls nicht auch nicht schlimm, ich musste mir dies nur einfach mal von der Seele schreiben. Mir geht es nun schon ein wenig besser, die restlichen Sorgen werde ich dann am Wochenende in irgendwelchen Nähprojekten verarbeiten, denn das hilft ungemein!!!

Und DANKE für's zuhören!

Gruß Uschi

Montag, 19. März 2007

Wer hat an der Uhr gedreht....

...ist es wirklich schon so spät!!!

Das dachten sich gestern fünf Frauen, die sich auf Anhieb super verstanden und einen wunderschönen Tag im Paradies verbrachten!

HÄ?

Ja ihr Lieben, nun ist es endlich soweit: Des Rätsels Lösung - oder wohin pilgert man am unteren Niederrhein?

Na klar, nach Kevelaer, ins Paradies! Aber ich begab mich nicht wirklich auf eine Pilgerreise, sondern folgte einer Einladung zu einem Nähbrunch im traumhaft schönen Lädchen von
Heike. Was alles in meinen Koffer kam habt ihr ja schon gesehen. So ging es dann um 10 Uhr von hier aus los. Im strömenden Regen wurden Kofferräume geleert und wir fanden uns wieder in Bergen von Stoffballen und Unmengen von zauberhaftem Nähzubehör.

Ein kurzes "Hallo" und "Who is Who?" und dann ging es los: Tische aufbauen, Nähmaschinen startklar: Ran an die Projekte. Aber zunächst zurück zum "Who is Who":

Mit von der Partie waren also Heike, Marion (MarionP), Sabine und Dimka (Dimi), ach so ja und ich (v.l.n.r. ohne mich).

Es wurde gerattert...



und geschnattert...



und gefuttert...(und das zur Fastenzeit und dann auch noch in Kevelaer, ohje, verzeiht!!!)!


Was ein wenig auf der Strecke blieb: gescheite Fotos und die Konzentration für die mitgebrachten Projekte. (Kleiner Tipp für Nachahmer: je kleiner die Projekte, umso größer die Chance einer Fertigstellung!!!)

Für das leibliche Wohl sorgte zwischendurch ("WAAAS??? Ist das schon sooo spät????) der freundliche Türke von nebenan mit einer köstlichen (aber mächtigen!!!) Pizza!

(Mampf!)

Bleibt nur noch zu sagen: 7 Stunden (geplant waren eigentlich nur 5!!! Ihr lieben Männer, verzeiht uns!) waren ruckzuck um! Wir haben viel gelacht, wenig geschafft, uns super wohl gefühlt und uns klasse verstanden!

Ein paar der geplanten Projekt sind aber doch zum Ende gekommen:

Die tolle neue Umhängetasche von Sabine!




Eine Pilztasche und ein Mixshirt!
(als Geschenk für eine Freundin von Felix und Julia!)

Fazit eines tollen Tages:

WIR KOMMEN WIEDER KEINE FRAGE, DENN HEUTE IST NICHT ALLE TAGE!!!

Und nun noch an euch vier "Eingeweihten": Vielen Dank, dass ich mit dabei sein durfte, es war klasse und ich freu mich schon riesig auf ein nächstes Wiedersehen! Also haltet euch die Termine frei, versprochen!!!


Gruß Uschi

P.S.: Und wenn ihr mal, was Stoffe angeht aus dem vollen schöpfen möchtet, dann besucht doch mal
Heike's Nähstübchen in Kevelaer, oder ihren tollen Online Shop!

So, und ich geh jetzt erst mal lesen was Sabine geschrieben hat!

Auf einer Pilgereise...

...übt man sich in Geduld und Ausdauer. Nur dann kehrt man zurück zur inneren Ruhe!

Also liebe Leute, habt ein wenig Erbarmen mit uns!!! Wir arbeiten dran....

....Fortsetzung folgt!!!

Samstag, 17. März 2007

Oh je!?

Das...

...und das...


...muss auch noch in meinen Koffer, wenn ich morgen an einen christlichen Ort am unteren Niederrhein pilgere!

Gruß Uschi

Fortsetzung folgt!

Freitag, 16. März 2007

Ich packe meinen Koffer....!

Diese Spiel kennt ja wohl jeder noch aus seiner Kinderzeit. Und genauso kam ich mir heute mittag vor:

Ich packe meinen Koffer und nehme "ein Schnittmuster" mit. Ich packe meinen Koffer und nehme "ein Schnittmuster und ein wenig Stoff" mit. Ich packe meinen Koffer und nehme "ein Schnittmuster, ein wenig Stoff und passendes Nähgarn" mit, usw, usw.


Hab' ich auch nichts vergessen???? Mir kommt das so wenig vor???? Sollte ich doch evtl. noch ein Mixshirt zuschneiden und einpacken???? Nur wann????

Und ich bin ja so aufgeregt!!!!! Mehr wird aber noch nicht veraten! (ist ja angeblich nicht sooo beliebt?!?)

Gruß Uschi (die jetzt vorsichtshalber nochmal einen Blick in Ihren Nähkeller wirft, ob da nicht doch noch etwas mit muss!)

P.S.: Und an alle Eingeweihten: Wie steht's mit euren Projekten????

Dienstag, 13. März 2007

Berge versetzen...

Ja, ich habe heute einen weiteren Berg (den ich lange vor mir her geschoben habe) versetzt. Das heißt es sind weitere Auktionen unter meinem Account Uschilag bei ebay zu finden! Reinschauen lohnt, es ist für viele Größen etwas dabei.

Und morgen muss ich doch endlich mal überlegen, was ich für meine "Wallfahrt" der etwas anderen Art mitnehme!!! (haha, spannend was????)

Gruß Uschi

Sonntag, 11. März 2007

BUUUUUMMMMM....

... machte es heute am Niederrhein, und aus diesem Landschaftsbild


....entstand jene Ansicht!


Ja, wir waren heute bei strahlendem Wetter als "Sprengungstouristen" in Weeze (wie viele andere auch).
Nun muss man dazu aber auch sagen, das hier "Hochhäuser" von diesem Format (8 Stockwerke!) schon Seltenheitswert haben und eine Sprengung eines solchen erst recht. Es war also für viele die Attraktion schlechthin.

Wir waren zeitig vor Ort, so dass wir einen recht guten Standplatz erwischt hatten und noch einen letzten Blick auf den, in meinen Augen, Schandfleck aus den 70er werfen konnten:


Dann hieß es warten, warten, warten! Aber unsere Kinder zeigten enorme Ausdauer, da hatten wir ja gar nicht mit gerechnet. Aber es gab eben auch am Rande sehr viel zu sehen, jede Menge Feuerwehrwagen, Rettungsdienste, Polizei, THW, Fernsehen, Radio, usw. da wurde es auch nicht langweilig.

(wie ihr seht: Gut ausgerüstet!!!)

Für 12 Uhr war die Sprengung angesetzt, da hieß es kurz vorher: Kinder auf die Schultern (denn die Menschenmenge hatte doch enorm zugenommen) und dann hörte man nur noch

BUUUUMMMMM!


Das ging soooo schnell (4 sek. lt. WDR Aktuell), alle reckten ihre Kameras in die Luft, aber man sah leider nur noch die Staubwolken davon wehen. Schade, ich hatte es mir doch ein wenig spektakulärer vorgestellt.
Ruckzuck, 8 Stockwerke zu Schutt und Asche geworden!!!


Nachdem sich der größte Trubel gelegt hatten, sind wir dann mal ein wenig näher herangegangen und haben noch ein paar Nahaufnahmen gemacht. Felix war total begeistert und hätte am liebsten jeden gesprengten Stein einzelnd fotografiert.



Aber, gibt es für einen 7-jährigen Jungen ein spannenderes Ereignis? Julia war zwar auch begeistert, aber doch wesentlich ängstlicher und, ich glaube, sie war froh, das alles so gut abgelaufen war.

So neigt sich wieder ein wunderschöner, ereignisreicher Tag dem Ende entgegen....

Gruß Uschi (die jetzt ganz schnell bei den regionalen Fernsehsendern nachschaut, ob die etwas mehr von der Sprengung mitbekommen haben!!!)

Samstag, 10. März 2007

Hilfe, ich schrumpfe!!!!

Es gibt Dinge für die habe ich einfach keine Erklärung!

Ihr erinnert euch an diesen Pullover?


Er ist ja so an sich nicht schlecht, ich mag es ja etwas weiter, aber er war doch ein wenig zu groß und die Ärmel waren zu lang. Nun habe ich also gemessen und den Schnitt erneut ausprobiert, nicht Gr. 56 sondern drei (!!!) Nummern kleiner. Laut Schnittmuster machte das 1,5 cm oben in der Länge an der Schulternaht, 1 cm an der Armkugel und unten am Ärmelsaum 2,5 cm. Das macht nach Adam Riese insgesamt 5 cm weniger in der Gesamtlänge! Also Pullover nochmal angezogen und "Ja" 5 cm weniger wären genau richtig!

Also begab ich mich ans Werk, ruckzuck Pullover zugeschnitten, genäht, anprobiert, aber WAS IST DAS? Da sind doch die Ärmel immer noch zu lang, wenn nicht sogar genauso lang? Bin ich also während des Nähens geschrumpft, oder gibt es wundersame Stoffe die sich während des Nähens merkwürdigerweise verlängern (das wäre ja durchaus praktisch!!!). Eine Erklärung fand ich leider nicht, also musste ich die Ärmel wieder auffriemeln (hatte sie natürlich, wie es sich gehört, mit dreifachem Zickzack-Stich abgesteppt und die Bündchen schön eng mit der Overlock angenäht (grmpf!!!) Das Auftrennen und Ändern hat genauso, wenn nicht sogar länger gedauert wie das gesamte Nähen!!!), aber nun passt er, mein neuer Nicky-Kuschel-Pulli:


Gruß Uschi

Donnerstag, 8. März 2007

Der Kopf qualmt....

...der Rechner raucht, der Nacken schmerzt!

Aber immerhin:

26 Artikel (bis jetzt) unter meinem ebay Account Uschilag


und

16 Artikel unter meinem gewerblichen Account Klasse-Kleckse


sind bei ebay eingestellt!!! Wobei 9 Artikel fälschlicherweise bei Klasse-Kleckse gelandet sind und nicht unter Uschilag stehen (grmpf, grummel, schrei!!!!), weil ich erst irgend so ein blödes Cookie hätte löschen müssen, damit ich bei ebay mit Klasse-Kleckse vollständig ausgeloggt bin (wer hat DAS nur wieder erfunden!!!). Naja, so hab ich also einen Querverweis gemacht in der Hoffnung, dass das bei ebay erlaubt ist (sonst kriegen die aber Ärger!!!)

Nun brauch ich erst mal eine kleine Pause mit gaaaaannzzz viel firscher Luft.

So eine Pause wirkt Wunder: Es sind noch 11 weitere Artikel dazu gekommen. Aber nun ist erstmal Schluss!!!

Gruß Uschi

P.S.: Aber wenn man eine Stickmaschine haben will, muss man schließlich Opfer bringen!

Montag, 5. März 2007

Vielen Dank, und versprochen ist versprochen!

Hallo Ihr Lieben!

Erst einmal vielen, vielen Dank für eure zahlreichen Glückwünsche zu meinem Geburtstag. Es war ein richtig schöner Tag, ich hätte es mir besser nicht vorstellen können. Wir haben morgens erst einmal ganz gemütlich gefrühstückt. Okay, ich hätte gerne ein halbes Stündchen länger geschlafen, aber unsere Kinder waren so aufgeregt, dass sie dann doch schon um 7:30 Uhr an meinem Bett standen und sangen: "Zum Geburtstag aufstehen, zum Geburtstag aufstehen... !" Was will man da machen. Aber eigentlich war es doch gut, so konnten wir alles in aller Ruhe angehen. Nach dem Frühstück habe ich dann begonnen die Salate fertig zu machen. Das war dann (mit kleiner Teepause zwischendurch) in 3,5 Stunden erledigt. Mein Mann hat derweil das Wohnzimmer vorbereitet, einen zusätzlichen Tisch aufgebaut und so dies und das erledigt. Um 13 Uhr waren alle Vorbereitungen erledigt und wir konnten uns ganz entspannt zurücklehnen, denn die ersten Gäste wurden erst um 19:30 erwartet.

Da ich von meinem Mann zum Geburtstag die beiden DVD-Staffeln von "Catweazle" (kennt ihr den noch???) bekommen habe, haben wir uns ganz gemütlich mit den Kindern auf's Sofa gekuschelt und uns die ersten 4 Folgen angesehen und Schrott gelacht - einfach genial, dieser englische Humor!

Ja, abends kamen dann zahlreiche Gäste (mehr als erwartet und einige ganz überraschend, das freut einen!!!). Das Essen war ausreichend, aber das Wohnzimmer, wie immer an so Tagen, für alle Gäste zu klein. Aber ich finde es auch immer witzig, wenn sich die Gäste auf Küche und Wohnzimmer verteilen, man kann dann mal hier und mal da den Gesprächen lauschen.

Fünf Kinder im Alter von 5 bis 10 Jahren waren auch noch mit von der Partie, aber von denen haben wir kaum etwas gemerkt. Die haben richtig schön miteinander gespielt und als besonderes Highlight ab ca. 22 Uhr die Mondfinsternis beobachtet!
Um 1:00 verließen die letzten Gäste das Haus (gute Zeit für eine 41-jährige) nach einem gelungenen Abend.

Ja, und heute hat mich der Alltag wieder, aber langsam, gaaanz langsam werde ich mich meinen Pflichten zuwenden, denn schließlich habe ich euch ja noch etwas versprochen:

Die Rezepte!!! - also an die Arbeit...

Damit ihr erst mal wisst was euch da erwartet (ihr wißt ja ein "Klick" auf die Bilder...):

Das Buffet!


Und das möchte ich euch auch nicht vorenthalten, das Geschenk zu meinem Geburtstag von Felix und Julia (nicht gerade platzsparend, aber unglaublich originell, wie einer der Gäste passend bemerkte!):
Das Besteckmobil!


Nun aber zu den versprochenen Rezepten:

Roggenspeck-Zwiebelstangen


1/2 Pack. Roggenbrotmischung
2 Zwiebeln
75 g ger. Speck
3 EL Petersilie

Roggenbrotmischung nach Anleitung zu einem glatten Teig verarbeiten und abgedeckt im warmen Wasserbad gehen lassen. Zwiebel schälen und fein würfeln. Speck (am besten schon gewürfelten kaufen!) knusprig braten und beiseite stellen. In dem Speckfett die Zwiebeln dünsten. Den Teig mit Speck, Zwiebeln und Petersilie verkneten. 1 cm dick ausrollen und in 1,5 cm dicke Streifel schneiden. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und bei 175 °C ca. 10-15 min backen!
(bitte am selben Tag noch verzehren, sonst sind sie zu zäh!)

Paprikabutter


3 rote Paprika
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
250 g Butter
3 El Petersilie
12 schwarze Oliven
200 g Doppelrahmfrischkäse
Salz und Pfeffer

Paprika waschen und fein würfeln, Zwiebel und Knoblauch auch fein würfeln. Die gesamte Butter schmelzen und Paprika, Zwiebeln und Knoblauch ca. 10 min darin dünsten, mit Salz und Pfeffer würzen und fein pürieren. Die Masse abkühlen lassen (am besten am Vortag vorbereiten und am nächsten Tag weiter verarbeiten). Wenn die Butter durchgekühlt ist, die feingewürfelten Oliven, die Petersilie und den Frischkäse unterrühren, evtl. nochmal abschmecken.
Die Menge ergibt zwei solcher Schälchen, das ist recht viel, daher würde ich beim nächsten Mal das Rezept halbieren!

Geflügelsalat (6 Pers.)



6 Hähnchenbrustfilets
30 g Butterschmalz
1 Dose Champignons
1 Dose Spargelspitzen
4 halbe Pfirsiche

2 Eigelb
Salz, Pfeffer
2 Tl Senf
2 Spritzer Zitronensaft
1/8 l Öl
6 EL Sahne

Hähnchenbrustfilets im Butterschmalz in ca. 15 min von beiden Seiten anbraten, würzen und auskühlen lassen (am besten am Vortag!). In mundgerechte Stücke schneiden. Champignons, Spargel, Pfirsiche in einem Sieb gut abtropfen lassen. Pfirsiche in kleine Stücke schneiden.

Die Eigelbe mit Salz und Pfeffer in eine hohe (!!!) Rührschüssel geben und cremig aufschlagen. Anschließend das Öl in dünnem Strahl zugeben. Die Sahne und etwas Pfirsichsaft zugeben, abschmecken mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer. Die Mayonaise zu den anderen Zutaten geben und den Salat gut durchziehen lassen!

Schichtsalat mit Thunfischsoße (8-10 Pers.)


5 Eier
400 gr. Poree
Salz, Pfeffer
5 Tomaten
1 kl. Salatgruke
1/2 - 1 Eisbergsalat
300 gr geräucherte Putenbrust
1 Knoblauchzehe
1 Dose Thunfisch im eigenen Saft
1 Glas Salatcreme
1-2 EL Zitronensaft
100-150 g Schmand oder stichfeste saure Sahne

Eier hart kochen. Poree putzen und in Ringe schneiden. In wenig Salzwasser 2 min kurz dünsten. Gut abtropfen lassen. Tomaten und Gurke in Scheiben schneiden. Salat putzen und in Streifen schneiden. Putenbrust in Stifte schneiden. Eier schälen und in Scheiben schneiden.

Knoblauch schälen und hacken, Thunfisch abtrropfen lassen. Beides mit Salatcreme, Zitronensaft und Schmand pürieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Salatzutaten in eine Schüssel schichten (der Poree sollte eigentlich auch unter die Creme, ich hatte ihn aber im Küchenchaos übersehen, so kam er als Deko nachher mit obenauf, was aber auch ganz gut aussieht, wie ich finde!), mit der Soße begießen und mit Ei- und Tommatenscheiben garnieren.
Den Salat mindesten 2 Stunden durchziehen lassen!
(das war galube ich der aufwändigste Salat, weil man so viel zu schneiden hat, aber er ist unglaublich lecker!!!)


"Grüner" Kartoffelsalat (8-10 Pers.)


1,75 Kartoffel
250 g grüne Bohnen
Salz
1 Salatgurke
1 Bd. Frühlingszwiebeln
1/4 l Gemüsebrühe
75 ml Weißwein-Essig
Pfeffer
Zucker
3 EL Petersilie
1 Bd. Schnittlauch
2 Knoblauchzehe
300 g Vollmilchjoghurt
125 g Salatcreme
50 g Sonnenblumemkerne

Kartoffeln waschen und in 20 min garen, Schale abziehen und auskühlen lassen. Bohnen putzen, waschen und in Stücke schneiden. In Salzwasser in ca. 10 min bissfest garen. (am Vortag machen)
Kartoffeln in Scheiben oder Würfel schneiden. Brühe und Essig zusammen aufkochen, Lauchzwiebel in Ringe schneiden und zugeben, mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen. Marinade über die Kartoffeln geben und 30 min ziehen lassen. Nicht eingezogene Brühe anschließend abgießen.
Gurke in Würfel schneiden. Kräuter waschen, Knoblauch schälen. Beides hacken und mit Joghurt und Salatcreme verrühren, mit Salz und Pfeffer würzen. Sonnenblumenkerne trocken in einer Pfanne rösten. Gurke und Joghurtsoße unter den Salat mischen und mit Sonnenblumenkerne bestreuen.
(am besten den Salat erst einmal ziehen lassen, dann ncohmal abschmecken und dann erst die SB-Kerne dazu geben, sonst wird er evtl. zu flau!)

Tortellini-Salat (4-6 Pers.)


250 gr. Tortellini
400 g Cherry-Tomaten
80 gr. schwarze Oliven
1 Frühlingszwiebel
5 El Weißwein-Essig
2 TL Pizzagewürz
etwas Zucker
Salz, Pfeffer
1 Knoblauchzehe
4 El Olivenöl

Tortellini garen und abkühlen lassen (am Vortag!), Tomaten waschen, vierteln, Oliven in Ringen schneiden.
Aus Essig, Öl, und den Gewürzen eine Marinade zubereiten und unter die Zutaten mischen. Gut durchziehen lassen. (schmeckt übrigens im Sommer auch super an Grillabenden!!! Und schmeckt auch noch super am nächsten Tag!!!)

Trauben-Tiramisu (6-8 Pers)


200 gr Löffelbiskuits
8 EL Amaretto
je 250 helle und dunkle Trauben
750 g Quark
250 g Mascarpone
Saft von 1 Zitrone
50 ml Mineralwasser
1 Vanillinzucker
80 gr Zucker

Löffelbiskuits grob zerbröseln und mit 4 El Amaretto beträufeln. Die Trauben waschen und halbieren (ein paar zum Dekorieren beiseite legen!). Quark mit Mascarpone, Mineralwasser, Zitronensaft, Vanillinzucker, Zucker und restl. Likör cremig rühren. Biskuits, Trauben und Creme in eine Form schichten. Mit Trauben dekorieren und mit wenig Kakao bestäuben.
(Hier muss ich mich, was das Urteil angeht, voll auf meine Gäste verlassen, denn mich kann man mit Nachtisch aus Joghurt, Quark oder Pudding u. ä. zum Teufel jagen, bäh! Sorry!)


So, das war's. Das war mit Sicherheit der (das?) längste Post den ich geschrieben habe, ich hoffe es war euch nicht zu langatmig?

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachkochen und Guten Appetit!

Gruß Uschi

P.S.: Die Rezeptschildchen auf den Fotos haben übrigens unsere Kinder gestaltet. Über manche Schreibweise dürft auch ihr euch gerne amüsieren. Am schönsten fand ich den "Tortini-Salat"!

Und ich denke auch bei mir hat sich so der eine oder andere Fehler eingeschlichen, dies bitte ich aber angesichts der Länge des Textes zu entschuldigen!!!

Freitag, 2. März 2007

Immer so alt wie man sich fühlt!

Alt macht nicht die Zahl der Jahre,
alt machen nicht die grauen Haare,
alt ist, wer den Mut verliert
und sich für nichts mehr interessiert.
Drum nimm alles mit Freude und Schwung,
dann bleibst du auch im Herzen jung.
Zufriedenheit und Glück auf Erden,
sind das Rezept, uralt zu werden.


Ja, heute ist mein Geburtstag!
Unglaublich, schon wieder ein Jahr vorbei!

Da mich immer noch vieles interessiert, kann ich, wenn ich dem Gedicht Glauben schenken darf, ja noch gar nicht alt sein!
Was ich mir wünsche? Gesundheit für die ganze Familie (ich fand das als Kind immer total doof, wenn meine Eltern mir dies sagten, aber irgendwann kommt man eben selber zu der Einstellung), und weniger nachtragende Menschen auf dieser Welt, dann wäre nämlich vieles einfacher!
So, genug philosofiert! Nun wird gefeiert: Trinkt auf mein Wohl und auf ein weiteres glückliches Jahr, so wie ich es mir wünsche!

Gruß Uschi

Einen Glückwunsch auch unbekannter Weise an Karens Mann, der auch heute seinen Geburtstag feiern darf.

Für alle die es nicht erahnen: Ich erblickte am 3.3.66 das Licht der Welt , übrigens ein Datum was oft zum schmunzeln anregt, zumal mein Mann am 5.5. Geburtstag hat, allerdings Jahrgang 62!)

Edit: Ich sehe gerade erst, das oben Freitag der 2. März angezeigt wird. Das kommt daher, das ich diesen Post gestern bereits verfasst habe. Tatsächlich habe ich natürlich heute, am 3.3. Geburtstag!

Donnerstag, 1. März 2007

Jedes Jahr die gleiche quälende Frage!

Was koche ich zu meinem Geburtstag, wenn ich nicht genau weiß, wieviel Gäste kommen werden?

Da wir zu unseren Geburtstagen nicht offiziell einladen (also mit Einladungskarten etc.) wissen wir leider nie so genau wer kommt. Das ist zwar auf der einen Seite ganz spannend (na, wer hat dran gedacht???), auf der anderen Seite allerdings auch schwer zu planen.
Die letzten beiden Jahre waren Anfang März noch von Schnee und Eis geprägt, da fand ich eine leckere heiße Suppe recht passend. Mal ganz davon abgesehen, das sich eine Suppe immer gut vorbereiten läßt und man sie, für den Fall, dass gar keiner dran gedacht hat, auch gut einfrieren lässt.

Aber irgendwie möchte ich in diesem Jahr mal wieder etwas anderes zubereiten. Mittlerweile sind die Kinder ja auch größer und lassen einem etwas mehr Zeit für die Vorbereitungen bzw. können z.T. ja auch schon ein wenig mithelfen.

Nun seid ihr neugierig was ich so geplant habe, was? Also gut, hier ein kleiner Einblick ins Buffet für Samstagabend:

Geflügelsalat
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Schichtsalat mit Thunfischcreme
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Grüner Kartoffelsalat
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Tortellinisalat
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Roggenstangen mit Dip
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Paprikabutter
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Brot und Brötchen (vom Bäcker)
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Trauben Tiramisu

Hört sich nach viel Arbeit an, aber es sind alles Gerichte, die sich super gut vorbereiten lassen, so dass man am Abend selber recht wenig zu tun hat (eigentlich gar nichts!) und sich auch mal mit den Gästen unterhalten kann. Wenn man ein wenig rationell arbeitet (und das müsste mir eigentlich gelingen, denn das habe ich schließlich im Studium der Oecothrophologie gelernt und hoffentlich noch nicht verlernt!?) müsste das alles in 2-3 Stunden erledigt sein. Schauen wir mal, ich werde es euch berichten, versprochen! Und hinterher gibt's dann auch die Rezepte (falls ihr wollt?), dazu fehlt mir nun die Zeit.

Gruß Uschi