Freitag, 29. Februar 2008

Hier kommt Mika(el), ähm, nein Roland!

So, nach einigem Messen und Korrigieren ist es mir doch gelungen, meinen Mika(ela) Schnitt auch männertauglich umzugestalten. Da mein Mann und ich annähernd die gleiche Statur haben, war das eigentlich auch nicht weiter schwierig. Er hat meine Hose anprobiert und ich musste nur die Hüften ein wenig begradigen und in der Länge sage und schreibe 6 cm kürzen!!! Mir ist eigentlich nie so bewußt geworden, dass man Mann soooo kurze Beinchen hat im Vergleich zu mir!

Hier seht ihr also das Ergebnis:


Mika(el), und der Mann darin ist meiner, Roland!

Hose passt, Mann ist glücklich und zieht sie nun auch nicht mehr aus, um noch weitere Detailfotos zu machen. Aber ich denke man kann auch so alles ganz gut erkennen. Da Roland nur ungern shoppen geht, noch viel weniger motiviert ist in engen Umkleidekabinen mehr als zwei Hosen anzuprobieren und dann auch noch angesichts der Preise in Frage stellt ob er den überhaupt neue Klamotten braucht, habe ich nun möglicherweise einen großen Fehler begangen: "Schatz, du kannst doch....!"
Aber eins sage ich euch, es war furchtbar laaaaangweilig diese Hose zu nähen. Immer nur blau vor Augen, keine Sticki, kein farbiges Band, einfach nur blau. Einzige Ausnahme hier und da ein paar Ziersteppnähte. Also ich bin jetzt reif für ein richtig vertüddeltes nächstes Projekt!

So, und nun werde ich draussen mal alles ein wenig festzurren, denn es nähert sich ein Orkantief und DAS hier muss leider morgen ausfallen und ist auf den 15.3. verschoben. Nun gut, sehen wir es positiv, so habe ich noch 14 Tage Zeit ein paar weitere Stoffe zu vernähen!!!

Gruß Uschi (die jetzt erst einmal überlegt, was sie dann mit dem morgigen Tag anfängt)

Dienstag, 26. Februar 2008

Ich war gestern zum ersten mal Filzen!!!

Seitdem ist Filzen für mich: Das Auseinanderzupfen von feiner lockere Merinowolle aus einem Strang, die man dann in Schichten übereinanderlegt um daraus nach STUNDEN hin- und herrollen in glitschiger Seifenlauge einen festen Strang verfilzer Merinowolle zu bekommen.


(mein neuer Taschenanhänger für "Meine" Tasche, noch nicht toll, aber für den Anfang...)

Auch wenn es nicht so klingt, aber es hat unheimlich viel Spaß gemacht. Nur frage ich mich WO in aller Welt soll ich dieses Hobby noch unterbringen.

Auf jeden Fall sind Filzarbeiten seit gestern abend in meinem Ansehen unglaublich gestiegen. Man weiß solche Sachen wirklich erst zu würdigen, wenn man selber erfahren hat wieviel Arbeit dahinter steckt!!!

Gruß Uschi

Montag, 25. Februar 2008

VermoOs, vermoOs!!!

Während hier die Aktion "roOm-raum-küche" läuft und ich da noch nicht mitmachen kann, weil es immer noch recht schönes Wetter ist und meine Küche in vielen Ecken momentan nicht gerade fotogen ist, habe ich die Aktion ein wenig umgewandelt, als ich heute eine Runde durch unseren Garten lief.

Wir wohnen direkt gegenüber eines Feuchtgebietes (quak, quak!) und somit herrscht hier auch immer recht feuchtes Klima und besonders im Winter, aber auch im Sommer (besonders, wenn er so nass war wie der letzte!) wird hier einfach alles grün, und das Moos wächst dort, wo man nicht vermutet das es dort wachsen kann.

Das sieht zum Teil recht abenteuerlich aus, wenn man es von nahem betrachtet.


1. festes Moos an unserer Auffahrt, 2. Moosstaub an unseren Stühlen, 3. lockeres Moos an der Terasse, 4. Moos am Blumenkübel, 5. graugelbes Moos an den Sträuchern, 6. Sternchenmoos im Beet (das ist echt hübsch!), 7. zottelliges Moos am Flieder (das sieht echt urig aus!), 8. fauliges Moos an der alten Bank, 9. noch mehr zotteliges Moos am Flieder

Den Anblick des Mooses in unserer Wiese (welche Wiese????) erspare ich euch lieber!

Heute mal grüne Grüße

Uschi

Samstag, 23. Februar 2008

Neue Quelle für alle Stoffsüchtigen!

Mein Stoffhändler hier aus der Grenzregion hat nun endlich auch einen Webwinkel. Wenn ihr mal lauern wollt, hier geht's zum

Stoffenpaleis

Viel Spaß beim Stöbern, achja und Porto nach Deutschland beträgt laut Patrick nur 5,50 Euro. Wenn ihr dort bestellt, dann tragt doch bitte Grüße von mir mit ein. Ich bekomme zwar keine Provision, aber ich denke es wird ihn freuen, weil ich ihm versprochen habe, diese Neuigkeit all meinen Freundinnen in Deutschland mitzuteilen.

Gruß Uschi

EDIT: So, jetzt müsste der Link auch eigentlich funktionieren!

Donnerstag, 21. Februar 2008

Unscheinbar...

...aber von großer Bedeutung!!!


Häkelquadrat Nummer 126!

Ja, von großer Bedeutung, zumindest für mich, denn damit habe ich die Häfte erreicht! Jipiieeeee!!!

Aber nicht nur das, sondern auch die lieben Kommentare zum gestrigen Post sind für mich von großer Bedeutung gewesen. Davon ist kein einziger auch nur unscheinbar und unbedeutend. Daher habe ich mich doch zu einer Veröffentlichung entschlossen. Vielen Dank auch für die netten "privaten" Mails die mich erreicht haben (ich werde sie beizeiten noch beantworten).

Dies ist für mich auf jeden Fall Anlass genug, so weiter zu machen wie bisher. Bunt, lustig, manchmal aber auch ernst, aber auf alle Fälle: immer ganz nah dran am realen Leben! Und hoffentlich weiterhin so, dass es euch gefällt!?

Gruß Uschi (die sich jetzt 127, 128, 129, 130 usw. widmen wird!)



Mittwoch, 20. Februar 2008

So, ich habe einen Entschluss gefasst!

NEIN! Keine Sorge, mein Blog bleibt weiterhin bestehen, dazu schreibe ich viel zu gerne!

ABER, ich habe meine Blog-Linkliste gelöscht, naja, nicht ganz gelöscht im Sinne von weg, aber eben nicht mehr sichtbar für euch, sondern nur noch sichtbar für mich in meiner Favoritenliste.

WARUM? Nun, ich möchte mich nicht anhand einer Namensliste in irgendeine Schublade stecken lassen. So etwas hasse ich! Wer mich kennt, und ich denke aufmerksame Blogleser kennen mich schon recht gut, der weiß, dass ich keinen Leithammel brauche, dem ich hinterher trotten kann. ICH gehe meinen eigenen Weg und das auch schon recht lange (deshalb trage ich auch bunte Winterjacken, auch wenn alle Welt braun oder schwarz trägt!). Was nicht heißen soll, dass ich diesen Weg alleine gehe, nein, manchmal leisten mir Leute Gesellschaft und begleiten mich ein wenig, manchmal suche ich mir aber auch die Leute aus, mit denen ich ein Stück des Weges gehe. Oftmals profitieren wir dabei voneinander, manchmal ziehe auch nur ich den Nutzen daraus, ein anderes Mal ist es so, dass ich jemanden hilfreich zur Seite stehen kann. Ganz selten verhält es sich so, dass ich jemandem sagen muss: "Hau ab, ich möchte deine Gesellschaft nicht mehr!" und ab und zu ist es auch so, dass jemand neben mir läuft und ich erst nach dreimaligem "Hallo" reagiere.
Bin ich deswegen ein Eigenbrödler oder Einzelgänger und -kämpfer? Letzteres garantiert nicht, eher vielleicht schon ein Einzelgänger, zumindest war ich nie der Typ der sich auf Partys mit 50 Leuten wohlgefühlt hätte, da waren mir die kleinen "Sit-ins" immer lieber, wo man nette Gespräche führen kann und Freunde findet, Freunde mit denen man eine Strecke gemeinsam gehen kann.

Dazu vielleicht eine kleine (???) Geschichte, die schon Jaaaaahre zurückliegt:

Als ich 16 war, besuchte ich ein reines Mädchengymnasium (jaaa, so etwas gab es hier bei uns!) und wie das so ist, das Konkurrenzdenken war auch da immer schon groß. Wie habe ich das Gerangel um Noten bzw. Punkte gehasst. Bereits da zog ich meine eigenen Bahnen. Meine Konkurrentinnen trafen sich Montag morgens auf der Schultoilette, um sich in Schale zu werfen und den Ausschnitt ein wenig nach unter zu rücken, nur um den Jahrgangsstufenleiter von einer 2 in Biologie zu überzeugen (da frage ich mich in welcher Relation steht die Tiefe des Ausschnitts zur erwartenden Bionote?). Ich hingegen, kam meist in weiten selbstgestrickten Pullovern und löchrig geflickten Jeans (HA! Das wurde später erst richtig trendy, als wenn ich es geahnt hätte) daher, bekam allerdings auch nur eine drei in Bio (was aber eher an meiner Leistung lag und nicht an der subjektiven Einstellung meines Lehrers zu seinen aufgedonnerten Schülerinnen!). Während meine Mitschülerinnen sich ihre Freunde nach dem Einkommen der "möglichen" Schwiegereltern und dem damit verbundenen "Marken-Outfit" der Söhne aussuchten, suchte ich mir meine Freunde nach nettem Aussehen und freundlicher Gesinnung aus. So ergab es sich eines Tages, dass ich auf einer kleinen Party einen lieben Jungen kennenlernte (mit runder Nickelbrille, das war für mich der HIT damals!!!). Wir kamen ins Gespräch, gingen mindestens fünf Runden durchs Dorf spazieren (während auf der Party übrigens Weihnachtslieder im Hochsommer gespielt wurden!?) und kamen uns näher. Ein paar Tage später waren wir ein Paar! NUR, dieser Junge kam aus sogenanntem einfachen Hause, er hatte nach der 11. Klasse die Schule abgebrochen und arbeitete bei seinem Vater als ungelernter Pflasterer. OHJE, das war ja so gar nichts für die ELITE an meiner Schule. Diese Blicke, wenn er mich in "Bauarbeiter-Kluft" von der Schule abholte!!! Aber mir war das egal, ich war verliebt und ging meinen Weg! Ein paar Monate später machte mein Freund dann eine Ausbildung zum KFZ-Mechaniker, noch schlimmer, nun war er auch noch ölverschmiert und stank nach Benzin. ABER: "Hör mal Uschi, dein Freund ist doch KFZ-Mechaniker, könnte der vielleicht mal nach unserem Auto sehen???!!!" Klar doch, kein Thema!
Immerhin war ich dann aber die erste, die mit 18 im eigenen Auto (nicht mit dem von MAMA!) zur Schule kam, denn das hatte ich mit meinem Freund liebevoll zusammengebastelt!
Ich machte dann irgendwann Abitur (wie habe ich das eigentlich geschafft bei den Zeugnissen, die ich letztens gefunden habe) und habe danach meine Mitschülerinnen aus den Augen verloren. Sie gingen einfach andere Wege als ich. Wenn ich ehrlich bin, nach dem Abitur stand ich erstmal eine ganze Weile, aber auch das hat nicht geschadet.

Irgendwann ging ich meinen Weg, wenn er auch so manches Mal holprig war und mich auf Umwegen zu dem gemacht hat, was ich jetzt bin. Wahrscheinlich würde ich auch, bekäme ich nochmal die Chance den Weg neu zu beschreiten, eine ganz andere Richtung einschlagen, aber immer würde ich dabei MEIN Ziel nicht aus den Augen lassen.

Und MEIN Ziel bestimme ich selbst, und ich bestimme auch selbst welchen Blog ich lese und wo ich einen Kommentar hinterlasse. Das mache ich nicht davon abhängig ob diejenige gerade "in ist, weil...", sondern, ich mache es davon abhängig, ob mir der Blog gefällt oder nicht, ob er Humor hat oder nicht, ob dort ein nettes Bild gezeigt wird oder eben nicht und ganz oft ist mein "Kommentieren" davon abhängig, ob ich Lust habe oder eben nicht. Es sagt nichts, aber rein gar nichts über die freundschaftlichen Verhältnisse aus, die ich zu diesem Blogbetreiber hege. Es sagt noch nicht einmal etwas darüber aus, ob ich überhaupt ein freundschaftliches Verhältnis zu den Blogbetreibern pflege, das wissen die Betroffenen meistens selbst und nur für diese ist es auch von Belang!

DAHER, damit erst gar keiner auf dumme, nicht fundierte Gedanken kommt habe ich mich heute entschlossen meine Blogliste zu löschen. Vielleicht fülle ich sie in den nächsten Tagen mit anderen interessanten Links. Aber wahrscheinlich eher nicht, denn daran "könnte" man ja evtl. auch auf eine gewisse Gesinnung meinerseits schließen.

Achso, das vergaß ich beinahe: Der liebe Junge aus der Geschichte ist dann nach ein paar Jahren übrigens mein Mann geworden und geht nun seit fast 25 Jahren mit mir unseren Weg! Er hat nach der Ausbildung zum Kfz-Mechaniker (übrigens bei Jaguar!) den zweiten Bildungsweg eingeschlagen und arbeitet nun als Vermessungs-Ingenieur beim Kreis-Katasteramt. Soviel zum "Schubladendenken"...

In diesem Sinne: Konzentriet euch BITTE auf die wesentlichen Dinge des Lebens!!!


Gruß Uschi (die jetzt gaaaaanz tief durchatmet!)

P.S.: Ich bin mir noch nicht sicher ob ich Kommentare zu diesem Post zulassen soll (wenn denn überhaupt jemand so ein Geschreibsel kommentieren möchte!?), ich denke das ist mehr als verständlich. Ich schau dann erst einmal, was ich damit auslöse....
Und falls mir jemand etwas eher "Privates" zu sagen hat, so darf er gerne eine Mail an mich schicken. Die Adresse findet ihr hier.

Dienstag, 19. Februar 2008

Woran arbeite ich wohl gerade???

Ich sage nur: Furchtbar laaaaangweilig - da gibt es so gar nichts zu tüddeln!


Und leider müsst auch ihr euch ein wenig gedulden, denn mir fehlt der passende Reißverschluss (oder sollte ich vielleicht mal Knöpfe probieren? Neee! Das ist mir dann vorerst doch zu kompliziert.) Und den kaufe ich nicht hier vor Ort für 4,50 Euro, wenn ich ihn im Netz für 1 Euro bekomme und sowieso noch einige Reißverschlüsse für weitere Projekte brauche. Ich geh' dann mal bestellen....

Gruß Uschi

Montag, 18. Februar 2008

Rätsel des Tages!

Wir haben gestern bei dem schönen Wetter einen kleinen Ausflug gestartet. Dabei haben wir uns das hier angesehen:



Wer weiß denn, wo das steht und was es zu bedeuten hat? Na? Kleiner Tipp, es hat etwas mit Prinz Moritz von Nassau zu tun. Na, dann rästelt mal schön!

Abends gab es das dann noch vor unserer Haustüre zu sehen. Die Natur hält schon klasse Farben bereit (da kann kein Stöffchen mitkommen!):

Gruß Uschi

Sonntag, 17. Februar 2008

Juhuuuu 100!!!


Aber leider noch nicht einmal die Hälfte!
252 muss ich haben, also noch 152 dazu. Für 100 Stück habe ich nun 15 Tage gebraucht, wenn ich in dem Tempo so weitermache wäre ich in ca. 25 Tagen so weit, um euch ein großes Ganzes zu zeigen.
25 Tage!? Oh je, dann ist ja schon fast Ostern! Ein kleine Osterüberraschung also für euch? Mal sehen, ob ich das schaffe!

Gruß Uschi

Freitag, 15. Februar 2008

Hosen - so vielfältig wie ihr Träger!

Ähm, also jetzt nicht "wie ihr Hosenträger", sondern eben so vielfältig wie der Träger der Hose.

Was ich damit sagen will, ist, dass es einfach unwahrscheinlich ist, mit einem Schnittmuster für eine Hose, alle Träger glücklich zu machen!
Stellen wir doch nur kurz mal folgende Überlegungen an und begeben uns ein wenig in die Mathematik!
Also, es gibt kurze Beine, lange Beine, dicken Beine, dünne Beine, krumme Beine, gerade Beine, oben dicke Beine unten dünne Stengelchen. Dann zum Gesäß: Dort varieren die Möglichkeiten der Formen von rund, über eckig, zu oval bis hin zu birnenförmig. Mal ganz davon abgesehen, dass man auch gerne von flach, dick, breit und entenmäßig spricht. Dann wäre da noch die Taille, auch hier ist von Wespentaille bis Rettungsring alles vertreten. Ach, und so ganz nebenbei die Hüften, die mal breit, mal schmal, weiter oben, weiter unten ausfallen. Was ich ganz vergaß, da sind dann natürlich noch die diversen Sonderwünsche, wie bequeme Beinweite, Hüfthose, gerade Bein, engen Bein, normale Leibhöhe usw.,usw. Wir stellen fest, allein dies sind schon unerschöpfliche Möglichkeiten, die nun aber auch noch miteinander zu kombinieren sind. Das geht nun in die Tiefen der Wahrscheinlichkeitsrechnung (die ich nie so ganz begriffen habe!), aber eins habe ich behalten, manches ist recht unwahrscheinlich und wenn die zu kombinierenden Möglichkeiten schon hoch sind (man denke hier an die 49 Kugeln beim Lotto), so wird es irgendwann wahrscheinlicher vom Blitz getroffen zu werden! Daher ihr Lieben, bevor Sabine ein Donnerwetter auf euch losläßt, bestürmt sie bitte nicht mit Rufen nach einem Hosenschnitt!

Es gibt ihn nicht - DEN ultimativen Schnitt für ALLE!!!

Daher bleibt euch nichts anderes übrig, als selber diverse Möglichkeiten zu eliminieren!
Zumindest bin ich so vorgegangen. Ich habe mir aus der Knippie 1/2006 einen Grundschnitt für eine Jeanshose kopiert (ich glaube in der Knippie 1/2008 sind wieder verschiedene Jeanshosenschnitte drin!). Danach habe ich mir meine Lieblingsjeans geschnappt und gemessen (wobei wir wieder bei der Mathematik wären), was mir wichtig erschien. Diese Maße habe ich auf den Schnitt übertragen und es gab einiges zu ändern. Aber so bin ICH zu meinem persönlichen Jeanshosenschnitt gekommen. Er hat sich ja hier und hier schon gut bewährt. Daher war es jetzt recht einfach die Schnittführung von Mika darauf zu übertragen. Und herausgekommen ist eben

Mika(ela)




Genäht habe ich sie aus dem BizzKids Camouflage Canvas. Ein toller Stoff zum Nähen, der aber leider in der Wäsche schnell seinen Blumendruck verliert, zumindest habe ich den Eindruck, dass da vor der Wäsche mehr Blumen zu sehen waren (ob die vielleicht noch in der Waschmaschine sind?).

Im Vergleich zum Kinderschnitt habe ich jedoch noch ein paar Änderungen vorgenommen. Vorne habe ich die aufgesetzten Taschen und auch Eingriffstaschen gearbeitet. Ich glaube das probiere ich bei der kleinen Version auch mal. Hinten habe ich die Taschen nicht so weit unten aufgesetzt, da ich in der hinteren Gesäßtasche immer meine Papiere und mein Geld aufbewahre. Und wenn dann die Tasche so tief sitzt sieht das erstens blöd aus, und zweitens könnte man dann ja evtl. von mir behaupten ich säße auf meinem Geld, und das will ich mir nun wirklich nicht nachsagen lassen.

Gruß Uschi (die jetzt darüber nachdenkt, ob sie noch Mika(el) nähen soll, dann wäre die ganze Familie versorgt!)

Donnerstag, 14. Februar 2008

Der Tag war mal wieder zu kurz!

Daher, für alle die hier heute auf die Auflösung von gestern warten, zum Trost ein neues Rätsel zum lauern:


(konnte mich nicht entscheiden, welche Verwirrung mir am besten gefiel!)

Unsere neue Kamera ist zwar inzwischen angekommen, aber es bedraf doch zunächst noch ein wenig Zeit für's näher Kennenlernen. Sie hat soviele Funktionen, da muss ich erst einmal genauer testen wofür man welche am besten benutzen kann (ABER: Sie macht tolle Bilder mit guter Qualität!!!). An dieser Stelle ein großes DANKE an Susann die mir den Tipp zur Kamera gab und bereitwillig Testfotos geknipst und mich damit überzeugt hat!!!

Außerdem wäre es für die Auflösung von gestern doch schön, wenn wir das Wetter von vorgestern hätten. Aber, lange lasse ich euch nicht mehr schmoren, versprochen. Zumindest was das Rätsel von gestern angeht.
Die Auflösung des heutigen Rätsels jedoch lässt sicher noch ein wenig auf sich warten, denn das ist ein sozusagen ein Fortsetzungsroman mit 252 Teilen. Und knapp ein Drittel ist davon erst bewältigt.

Gruß Uschi (die sich jetzt wieder in die Gebrauchsanleitung der Kamera vertieft!)

Mittwoch, 13. Februar 2008

Ich lass' euch mal kurz lauern....

...denn ich erwarte heute oder morgen unsere neue Kamera. Und dann gibt es (hoffentlich) endlich bessere Fotos. In der Zwischenzeit freunde ich mich schon ein wenig mit einem neuen Bildbearbeitungsprogramm an und teste die Effekte die man damit zaubern kann. Ich hätte ja gerne ein Schlüsselloch zum lauern ghabt, aber das fand ich jetzt auf die Schnelle nicht (gibt es aber bestimmt irgendwo!).




Naja, und nun grübelt mal schön!!!

Gruß Uschi (die mit ihrem Werk seeeehr zufrieden ist!)

Dienstag, 12. Februar 2008

Und was habt ihr so gemacht....


...bei dem schönen Wetter der letzten Tage?

Also ich hätte:

- die Küche putzen können
- Fenster putzen
- Wäsche waschen und bügeln
- Speicher weiter aufräumen
- Arbeitszimmer aufräumen
- Staub wischen
- usw.

Aber ich habe mich schlichtweg hierfür entschieden:


Zwischen 14 und 16 Uhr scheint momentan die Sonne so schön warm bei uns vorm Haus, da hab ich mir schnell den Gartenstuhl von der Terasse geschnappt, meinen Wollkorb dazu geholt und eine leckere Tasse Tee gekocht. Was will man mehr, denn....

-Küche putzen kann ich auch wenn es regnet (mal ganz davon abgesehen, das man bei uns sowieso immer vom Boden essen kann. Da wird man immer satt ;-))
- Fenster putzen lohnt sich eh nicht, kommt ja doch bald wieder Regen (oder?)
- Wäsche waschen, wofür? Die Kinder haben noch reichlich im Schrank!
- Speicher aufräumen? Glück gehabt, Sperrmüll ist erst nächste Woche!
- Arbeitzimmer aufräumen? Noch finde ich alles was ich brauche!
- Staub fällt sowieso wieder neuer, da fällt das bisschen von gestern und vorgestern doch gar nicht auf, oder?
- usw. ist morgen alles auch noch da, aber die Sonne?

Okay, wenn diese Hochdruckphase noch länger anhält, muss ich mit Hochdruck wohl ein wenig an meiner lauen Phase arbeiten....

Gruß Uschi (die jetzt mal schnell eben den Wetterbericht nachschaut!)

Sonntag, 10. Februar 2008

Laguna inspiriert zu allerlei Überlegungen!!!

Ja, ihr habt richtig gelesen, Laguna inspiriert und zwar hat es mich beim Anfertigen zu folgenden Überlegungen inspiriert:

1. Faltet man das Schnittmuster das erste Mal auf wird einem zunächst einmal schwindelig, will man den Linien in der entsprechenden Größe folgen.

2. Nimmt man nun noch die Anleitung dazu, bilden sich erst Falten auf der Stirn und Zweifel, ob man das alles so richtig verstanden hat.

3. Hat man sich dazu entschlossen dieses wilde Gekreisel doch in einen Rock zu verwandeln, stellt man wiederum fest, man hat kein Papier im Haus, welches groß genug wäre um den Schnitt abzuzeichnen! Also erst mal zwei Bahnen mit Tesafilm aneinanderkleben....

4. Wenn man den Schnitt nun aufgezeichnet hat, ist es sinnvoll "Origami" (japanische Faltkunst) zu beherrschen, denn nur so, bekommt man die Schnittteile einigermaßen in handliches Format!

5. Nachdem der Schnitt also auf Papier ist (sinnvollerweise besser zweimal die Spirale zuschneiden, das erleichtert die Arbeit!), soll er ja auch auf den Stoff. Und spätestens hier fühlt man sich mit Nancy sehr nah verbunden, denn entweder hat sie einen riiiiiesigen Arbeitstisch, um den man rundherum laufen kann (dann würde ich gerne meinen nächsten Rock bei ihr zuschneiden!!!) oder aber, sie ist bei der Anfertigung ihrer Lagunaröcke genauso auf dem Boden herum gekrochen wie ich (dann würde ich ihr gerne meine Jeanshose zum Flicken schicken, denn ihre Jeans ist nach drei Lagunas sicher auch an den Knien durchgescheuert, und wo sie gerade beim Flicken ist....)! Und ich sage es euch, man kriecht nicht nur einmal, sondern insgesamt viermal um dieses kreisende Etwas herum.

Hier seht ihr das ich mit meinen beiden ausgewählten Stoffen das halbe Wohnzimmer in Beschlag genommen habe. Zwischendurch kamen Mann und Kinder ins Wohnzimmer, verließen es allerdings fluchtartig und stirnrunzelnd, als sie mich dort herumkrabbeln sahen - und dachten sich vermutlich ihren Teil!

Was hier eher aussieht wie ein Schneckenhäuschen, soll einmal ein Rock werden? Und durch diesen kleinen Kreis in der Mitte soll tatsächlich unsere Tochter durch passen? Zweifel über Zweifel! Aber weiter, denn irgendwie wird man schon zu einem Ergebnis kommen.

So sieht es dann aus, wie ein Häufchen Elend, und die Zweifel werden größer, ob das jemals irgendwann zusammen passt. Sinnvoll ist es hier übrigens die Stoffbahnen beim Transport zur Nähmaschine nicht großartig auseinander fallen zu lassen, denn dann lassen sich die Bahnen besser aufeinander nähen! Leichter gesagt als getan, vor allem weil die Spiralbahnen doch recht lang sind und gerne irgendwo hängen bleiben. So hatte ich mehrmals mit dem Problem zu kämpfen, dass der Stofftransport nicht mehr vorwärts wollte. Wieso? Ganz klar, wenn man mit einem Stuhlbein auf dem letzten Zipfel der Stoffbahn steht und auf dem Stuhl auch noch ca. 70 kg Gewicht lagern, kann sich da nicht mehr viel bewegen, also Vorsicht!!!
So, hat man diese Hürde nun genommen, hat man also aus vier Stoffkreiselbahnen immerhin schon handliche zwei Bahnen gemacht,


aber dennoch fehlt einem ein wenig der Glaube daran, dass das jemals ein Rock werden könnte.
ABER DANN, dann kommt irgendwann der AHA-Effekt, und zwar an dem Zeitpunkt, an dem man die Bahnen so zu einander ausrichtet:

DANN geht einem ein Licht auf und man weiß, man ist auf dem rechten Weg. Nur noch den unteren (gaaaaanz wichtig!!!) äußeren Rand an den oberen inneren Rand (hier ist mal wieder das für Nancy typische logische geometrische Denken gefragt!!!) nähen, das Ganze zweimal und man hält ihn in den Händen, einen "fast" fertigen Laguna Rock!

Klasse, sieht aus wie ein Rock, hat zwei Lagen und selbst der "kleine" Kreis scheint weit genug für Julias Hüften (nun das ist ja an sich eh kein Problem!). Nun also noch "schnell eben" den Saum und den Bund - fertig!

HAH, schnell eben! Ich zitiere mal kurz: Laguna Beach ist ein kleiner Seeort, wo der Mensch auch stundenlang mit dem See kommunizieren kann. Jaaaa, stundenlang kann man mit der endlos erscheinenen Länge des Rocksaumes kommunizieren und wenn man dann denkt, man hätte es geschafft, HAH, da stellt man fest, man muss den ganzen Weg gleich zweimal gehen...
Nun gut ich habe kommuniziert (wenn auch ein wenig laut zwischenzeitlich) aber dann war er dran der Saum, naja, und der Bund war dann wirklich nur noch lächerlich wenig Arbeit!

Hier dürft ihr einen kleinen Bilck auf den Saum und den "Unterrock" werfen, den rotweiß gepunkteten Stoff fand ich wie geschaffen dafür.


Naja, und ich gebe ja die Hoffnung nicht auf, dass Julia diesen Rock tragen wird, daher gab es die Leggins (sie liebt ja bequeme Kuschelhosen) gleich mit dazu, vielleicht klappt es dann ja in dieser Kombination sie auch von der Bequemlichkeit eines Rockes zu überzeugen. Obwohl ich ja doch fürchte, dass ich den Rock nach spätestens zwei Stunden irgendwo in der Wohnung wiederfinden werde mit Julias Kommentar dort hinterlassen: "Ach, Mama, ohne Rock war's bequemer!"


Schauen wir mal!


Da von dem Ringeljersey immer noch einiges übrig war, gab's dann noch eine Enna dazu. Ganz schlicht mit meinem ersten Velourmotiv "Kleine Schwester". Ich hoffe ich finde in den nächsten Tagen den "Großen Bruder" wieder, den hatte ich nämlich schon bestellt und bekommen, aber anscheinend seeeehr gut weggelegt! Ich seh' es ja kommen, ich bestell' mir einen neuen, und genau dann finde ich den ersten wieder!!!!

Und so sieht das Ganze nun komplett aus:


Allerding bekomme ich doch so meine Zweifel, ob mir das Alles nicht ein wenig zuviel Rosa für Julia ist. Das entscheidet sich dann hoffentlich heute mittag, wenn ich Julia für eine Anprobe begeistern kann.

So, das waren sie, meine Überlegungen bei der Anfertigung zu dieser Kombi. Und was denkt ihr so, wenn ihr näht?

Gruß Uschi

P.S.: Sollte bei euch der Eindruck entstanden sein, Laguna wäre schwer zu nähen, NEIN, auf gar keinen Fall, Laguna ist nur schwer zu verstehen, und man braucht eben ein wenig Platz. Aber sonst, wirklich easy!!!!


Samstag, 9. Februar 2008

Was momentan noch aussieht wie....

...ein Häufchen Elend, wird sich bald wandeln. Und zwar einfacher als es zunächst erscheint!

Neugierig - nun ein wenig Geduld bitte ihr Lieben, schließlich scheint heute hier die Sonne hoch vom Himmel und das werde ich erst einmal ausnutzen!

Gruß Uschi

Mittwoch, 6. Februar 2008

Juhuu - sie ist schon wieder da!!!


Es gibt auch noch angenehme Überraschungen in dieser Welt. Nach einer Woche kam bereits am Freitag meine Stickmaschine gut erholt aus der Kur zurück. Alles wieder in Ordnung (obwohl ich noch nicht gestickt habe - aber denken wir jetzt mal positiv!)! Und das schönste ist, obwohl ich es ja selber vermurkst hatte, wurde sie justiert, gewartet usw. und kulanterweise wurde mir dafür nichts berechnet. DAS nenne ich doch mal SERVICE!!!! Noch nicht einmal Portokosten wurden in Rechnung gestellt, die Maschine wurde zuhause abgeholt und wieder gebracht, ich musste sie nur gut verpacken (aber selbst dafür hätten sie mir eine Transportbox geschickt - brauche ich den Karton dann doch nicht auf dem Speicher aufheben???).
Ich weiß ja nicht, ob ich den Link der Firma hier einfügen darf, aber ich glaube die meisten wissen eh in welchem Park ich mein Maschinchen gekauft habe;-)
Ich kann somit nur sagen: Absolut empfehlenswert!

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Weniger empfehlenswert ist momentan jedoch der Neukauf einer Digitalkamera!!! Ich bekomme davon noch (mehr) graue Haare. Wie hatten uns ja für ein Modell entschieden, was aber in unseren (und auch anderen Augen) total unscharfe Bilder machte. Okay, hier war der Service auch okay, die Kamera wurde zurückgenommen und wir bekamen eine neue (gleiches Modell!!!), weil die erste wohl einen "optischen Defekt" hatte. Nur, die zweite Kamera machte genauso schlechte Bilder. Da haben wir uns dann gefragt: Sind wir zu anspruchsvoll für diese Kamera, ist sie wieder defekt, oder kann sie möglicherweise nicht besser?????
Naja, die Nerven lagen mittlerweile blank, hier kam es schon fast zu einer Ehekrise, also haben wir uns entschlossen von diesem Modell Abstand zu nehmen und sie zurückzugeben. Das wurde sogar recht bereitwillig in die Wege geleitet.
Nur, wir haben nun immer noch keine neue Digitalkamera. Je mehr ich mich mit der Thematik auseinandersetze, umso mehr bekomme ich den Eindruck, dass Kameras der neuen "mega Megapixel Generation" alle ein wenig Probleme mit der Bildschärfe haben. Die einen mehr, die anderen weniger. Nur welche sind die mit weniger Problem. Im Prinzip müsste man alle mal ausprobieren, so dass man dann sagen kann: "Okay, das ist für mich akzeptabel, damit kann ich leben."

Oder leben wir weiter mit unserem treuen alten Hp 315 Knochen??? Mal sehen....

Gruß Uschi (die schon den ganzen Morgen auf eine angekündigte Stromabschaltung wartet, sich nun aber entschlossen hat den Compi dann doch wieder anzuschalten!)