Samstag, 31. Mai 2008

Jetzt wird sie aber schusselig....

...mag so manch einer gedacht haben, als ich heute bei KuB diese Jacke erneut in der Galerie zeigte.



HAHA, nee, die Uschi wird nicht schusselig, sie war ausnahmsweise einmal richtig neidisch. Als ich nämlich Ostern Julia in ihrer neuen Orella Ostereier suchen sah, da war es geschehen:

DIESE Jacke MUSS ich auch habe, wurde zu meinem innigsten Wunsch.

Aufmerksame Leser werden jedoch festgestellt haben, das dieser Wunsch nicht so ganz ohne Hindernisse zu bewältigen war. Zunächst passierte ja dieses Missgeschick! Nun, dafür fand sich ja eine Lösung, im wahrsten Sinne des Wortes! Allerdings reichten die Reste von Julias Jacke auch noch aus, so dass ich den "entbleichten Stoff" dann doch nicht nehmen musst (welch Wunder!). Weiter ging es dann mit dieser Problematik!
Manch einer hätte spätestens jetzt das Teil irgendwo als ein solches verschwinden lassen. Aber ich bin tapfer und wartete, und wartete, und wartete! Nach über vier Wochen durfte ich jubeln (der Postbote hat sich wohl auch gedacht: "Was hat die denn heute für ein Grinsen auf den Lippen!", als er mit meiner Stickmaschine vor der Türe stand!) und endlich wieder sticken. (Ich hatte doch glatt vergessen wie nervig der ewige Fadenwechsel sein kann!). Nun konnte ich das "letzte" Stickbild fertigen und die Jacke endlich zusammen nähen! Nur noch eben den Ärmel, Futter rein und fertig! Dann die langersehnte Anprobe.

HILFE!!! WAS IST DAS?

Ich muss geschrumpft sein, zumindest an den Armen??? Denn die Ärmel waren zu lang, viiieeeel zu lang! Aber Grundlage für die Jacke ist der gleiche Schnitt wie dieser hier, und da war die Armlänge doch noch in Ordnung? Sehr merkwürdig. Mehrmaliges ziehen an Armen und schieben an Ärmeln, sowie ein vergebliches Krempeln hatte das Ergebnis zu Folge: "Nee, das kannst du so nicht lassen, das MUSST du ändern!"
Klar hatte ich die Ärmelkante schon zweifach abgesteppt und klar waren jetzt die aufgesteppten Bänder genau in dem Bereich der zu lang war. Also blieb mir nicht anderes übrig, als beide Ärmel nochmal aufzutrennen, die Bänder abzutrennen, ein Stickbild auch noch abzutrennen und alles ein wenig weiter oben anzubringen. Das machte anderhalb Stunden "Auftrennarbeit" (ich nähe ja schließlich gründlich, was ich beim Auftrennen jedes mal verfluche!!!) und eine halbe Stunde Korrekturarbeit. Aber nun ist meine "Orella" so wie ich sie mir vorgestellt habe.


UND? Was lernen wir daraus? NIEMALS neidisch sein - das RÄCHT sich auf's Übelste!!!


Gruß Uschi (die jetzt ihren Stickmarathon fortsetzt, denn da war ja noch mehr!)

Dienstag, 27. Mai 2008

Geburtstag im Urlaub, ein Problem, eine Idee - die Lösung!

So, der Geburtstagskuchen ist im Ofen, daher habe ich ein klein wenig Zeit euch die gestern angekündigte Geschichte zu erzählen:

Alles fing eigentlich mit unserer Urlaubsplanung an. Die Sommerferien in NRW sind in diesem Jahr immer noch recht früh, so dass man, wenn man Urlaub plant zum Glück noch ein wenig in den Genuss der Vorsaison kommt. Allerdings sind sie in diesem Jahr dann auch wieder so spät, das Julias Geburtstag genau in die geplante Reisezeit fällt. Für sie ist das mal etwas Ungewöhnliches und als wir ihr erklärten, dass sie auf jeden Fall ihren Geburtstag mit ihren Freundinnen noch nach feiern könnte sprach auch nichts mehr dagegen den Urlaub zu buchen. DAS war alles schon letztes Jahr im September.

So langsam rückt der Urlaub aber auch in erreichbare Nähe und somit auch die Frage: WAS schenken wir Julia zum Geburtstag? Es darf nichts Großes sein, denn wir machen Campingurlaub und mieten immer vor Ort ein Mobilheim, d.h. unser Auto ist meist mit allerlei Dingen beladen (von denen man sich jedes Jahr vornimmt: DAS brauchst du nächstes Jahr nicht wieder mitnehmen!), da bleibt nicht viel Platz für besondere Dinge. Es soll etwas zum Spielen sein, und es wäre schön, wenn man es draussen und drinnen benutzen könnte, ja und es wäre schön wenn es zum Urlaub passt.

Grübel. Grübel....

Dann sah ich bei KuB ein tolles Puppenzelt. Okay, Julia spielt so gut wie gar nicht mit Puppen, dafür werden Stofftiere jeglicher Art von ihr gehegt und gepflegt. DAS wär' es doch! Ich habe mich riesig gefreut, dass ich das Schnittmuster zu dem besagten Zelt mit einer netten KuBlerin tauschen konnte und hielt es auch schon bald in den Händen. Die Anleitung zauberte zwar ein paar Fragezeichen auf meine Stirn, aber das würde ich wohl schon geregelt bekommen. Also machte ich mich daran die „Zutaten“ zu besorgen. Da es sich bei besagtem Zelt um ein Kuppelzelt handelte, mussten biegsame Stangen her. Biegsame Stangen? Schauen wir mal, was der Baumarkt da zu bieten hat. Dort wurde ich in der Elektroabteilung fündig und fand 2 m lange runde Leerrohre, die sich entsprechend biegen lassen würden. Eingekauft, bezahlt, im Auto verstaut. HAH – da war es:

DAS PROBLEM!!!

Plötzlich ging mir ein Licht auf. Sollte ich also die Absicht haben, besagtes Zelt (welches ohne Zweifel wunderschön ist, nur um das hier klar zu stellen!), habe ich das Problem, dass ich während unserer Urlaubsfahrt ca. 1200 km mit grauem Leerrohr im Beifahrerfußraum zu kämpfen hätte. Und wenn ihr uns schon mal während der Urlaubsfahrt beobachtet hättet, dann wüßtet ihr auch, das sich dort bereits nach 100 km nicht nur Leerrohr tummelt, sondern auch eine Kanne Kaffee, daneben eine Kanne Tee, zwei Tassen, diverse Brötchentüten, Dosen mit Apfelstücken, Saft- und Mineralwasserflaschen, Küchenrollenpapier (DAS muss ja immer greifbar sein!), Literatur (von der man glaubt sie während der Fahrt doch lesen zu können), diverse Cd's, nebst einer großen Anzahl von Straßenkarten, denn wir verfügen immer noch nicht über ein Navigationsgerät (prima, dann kann uns DAS im Urlaub auch nicht geklaut werden!). DAS kann ich nicht verantworten, geschweige denn meinem Mann erklären, der sich eh schon jedes Jahr über mangelnde Beinfreiheit beschwert (und das wo er doch die kürzeren Beine von uns beiden hat???). Mal ganz davon abgesehen, WAS antwortet man bitte schön auf die Frage eine bald Siebenjähren: „Mama, wofür nimmst du denn die grauen Stangen mit in den Urlaub?“

Das waren so meine Gedanken, während ich vom Baumarkt nach Hause fuhr. Zuhause angekommen kontrollierte ich nochmal die in der Anleitung angegebenen Länge: 1,35 m musste die Längste sein! NEIN, das passt definitiv nicht zu unserem Urlaubsgepäck! Dann kamen mir weitere Bedenken (man könnte das Zelt ja durchaus auch nach dem Urlaub als Geschenk überreichen) bezüglich der „Verstaubarkeit“ dieser Stangen. Denn sind wir mal ehrlich, so ein Zelt ist ein tolles Spielzeug, aber eben nicht immer und nicht ständig. Das heißt, so ab und zu möchte ich es auch zur Seite räumen können, oder auch mal verstauen, damit es später wieder umso interessanter ist. Oder aber auch: Julia schleppt ihre Tiere oft auch mit zu ihren Freundinnen, da wäre es doch schön, wenn sie nebst sonstigem Hausrat den die Tiere so brauchen, auch gleich das Zelt mitnehmen kann. Mit Zeltstangen von 1,35 m Länge wird auch das zu einem Problem!!!

Also setzte ich mich mit einer Tasse Tee in den Garten und fing an zu überlegen. Manchmal ist es doch gut KEINE Stickmaschine zu haben, denn so konnte ich mir für's Überlegen richtig viel Zeit nehmen!!!

(so, die von Felix gewünschten Muffins sind nun auch im Ofen – nur zur Beruhigung eures Gewissens!)

Ich saß also auf unserer Terasse, und machte mir Notizen und stellte erste Berechnungen an. JA, mit einen „Indianerzelt“, also mit spitzem Dach müsste es gehen. Wie war das doch gleich: a² + b² = c²??? So konnte ich die seitlichen Zeltstangen genau auf das Maß berechnen, welches erstens zu unserem Auto passt und auch so bemessen ist, dass Julia es gut transportieren kann. So entstanden erste Zeichnungen,

bis alles zu einer IDEE heranreifte. Denn bei meinen Überlegungen und bei meinen Berechnungen stellte sich heraus: Man braucht lediglich den Winkel der Schrägen und der Zeltbodenecken und man kann Zelte in verschiedenster Größe beliebig anfertigen. Das heißt, ich könnte für Julia ein kleines Zelt zum Mitnehmen in den Urlaub nähen und ein großes, mit dem wir sie nach dem Urlaub hier noch überraschen können. DAS gefiel mir super gut.

Nun musste ich nur noch überprüfen, ob meine Überlegungen auch in die Tat umzusetzen sind. Also fertigte ich einen Papierschnitt mit dem ermittelten Winkel, und siehe da, da kam gleich die nächste Idee – denn dieser Winkel passt auf ein DINA4 Blatt Papier. Und alles was sich auf ein DINA4 Blatt Papier packen lässt, lässt sich auch in ein Ebook packen.

Und da ich außerdem noch feststellen musste, dass es das Idee auslösende Zeltschnittmuster käuflich nicht mehr zu erwerben gibt und ich der Meinung bin, dass Barbie, Baby Born, Wolfi und Sweeny, Bello und Max, Diddlmaus und Co. aber sicherlich gerne weiterhin Campingurlaub machen möchten, fragte ich an bekannter Stelle nach, ob man auch hier der Meinung sei, ob so eben genannte Klienten Zelte für einen Urlaub gebrauchen könnten.

Aber sicher doch! Mach' du mal....

Also machte ich, nähte in geheimer Mission (denn Julia darf ja davon nichts mitbekommen!!!), korrigierte noch hier und da und fasste meine Gedanken in verständliche Worte (hoffentlich!) und gescheite Bilder. So entstand zunächst „Campini klein“, und ich muss sagen, auch wenn Bello und Max ein wenig lädiert aussehen, sie haben ein vorzügliche Probenacht im Zelt verbracht:

"Campini klein" hat eine Bodenfläche von ca. 60 x 60 cm und die Zeltstangen sind ca. 80 cm lang. Einmal im Zelt drin, braucht man die Stangen nicht wieder zu entfernen und kann Campini auf ein handliches Format zusammenpacken. Dazu gibt es im Ebook noch eine Anleitung zur passenden Aufbewahrungstasche.

Danach galt es zu prüfen ob auch „Campini groß“ unter die Nähmaschine passt und so gefertigt werden kann, wie ich mir das dachte. JA, auch das klappte super, mal abgesehen davon, dass man bei der Anfertigung des Zeltes alles, ja, wirklich ALLES, vom Nähtisch fegt, was da jemals gestanden hat!!!

Campini groß hat eine Bodenfläche von 1,20 x 1,20 cm und bietet ausreichend Platz für spielende Kinder. Mit Gewebeplane gefertigt kann es auch im Außenbereich aufgestellt werden und lässt sich aber auch ruckzuck zusammenfalten und drinnen wieder aufbauen.

Den ultimativen „Spieltauglichkeitstest“ konnte ich aus gesagten Gründen leider noch nicht nachvollziehen, aber ich glaube hier wurde es bereits auf Herz und Nieren geprüft, sowohl in klein, als auch in groß!

Zur Sicherheit nähte ich dennoch ein weiteres kleines Campini, um noch ein paar weitere Dinge auszuprobieren. Man kann z.B. die Knebelknöpfe durch Klettverschlüsse ersetzen...


...die Rollos nur mit Bändern hochbinden....


...und Campini auch in blaugrün nähen!


Was macht man aber mit einem zweiten Campini in klein? Ganz klar, man verschenkt es an jemanden der in letzter Zeit viel zu viel zu tun hatte...ich hoffe es ist gut angekommen?

So, und nun? Nun sind auch die Muffins bereits fertig und es stellt sich für mich die Frage:

Zeltest auch DU diesen Sommer?

Falls ja? Dann ab zu Farbenmix, denn dort gibt es ab Freitag den 30.5.

„Campini – das Spielzelt“ Ebook!

Und keine Sorge, es ist ganz einfach zu nähen (nur gerade Nähte, nix Wildes!), ABER eine Bitte habe ich: Lest das Ebook aufmerksam durch, denn es ist ein großes Projekt, was sich nicht allein durch Bilder erklären lässt!


Gruß Uschi


P.S.: So, und ich muss nun allergrößte Vorsicht walten lassen, dass Julia IHREN Bello und Max nicht in meinem Blog entdeckt, dazu in eine super Zelt, welches auch noch auf unserer Terasse steht, denn dann bin ich vor Fragen nicht mehr sicher!!!


Montag, 26. Mai 2008

Rätselhafte Notizen, komische Ecken und glückliche Stoffhunde....

Na, was kann das wohl wieder werden?


Na klar, die Geschichte zu:

Geburtstag im Urlaub, ein Problem, eine Idee - die Lösung!

Die Lösung ist schon da, soviel verrate ich euch heute schon - die Geschichte allerdings noch nicht geschrieben.
Also ein wenig Geduld!
Bis morgen?
Mal sehen, denn morgen feiert erst einmal dieser Junge Mann seinen 9. Geburtstag:


Aber vielleicht habe ich ja zwischen Kuchenbacken und Tisch festlich decken doch noch ein klein wenig Zeit....

Gruß Uschi

Freitag, 23. Mai 2008

ENDLICH!

Endlich habe ich Bescheid von meiner Stickmaschine! Wenn sie heute nicht von Janome zurückkommt, wird heute noch eine Ersatzmaschine auf die Reise geschickt (vielleicht hätte ich direkt erwähnen sollen, dass hier Kundenaufträge in der Warteschleife stehen!)!!!

Endlich habe ich mal wieder etwas fertigstellen können. Eine Pellworm für Felix aus dem tollen Tatzenboucle (Wenn noch jemand davon möchte??? Da wär noch 'was...)

(Der Stoff ist so schön, der braucht keine Stickerei! Obwohl Felix da gerade anderer Meinung war...)

Endlich habe ich diese Notizen in "Reinform" gebracht. DAS hat mich wieder einige graue Haare gekostet, da die Textverarbeitung leider NICHT so wollte wie ich!

(Wie, ihr könnt das nicht lesen? Sollt ihr ja auch noch gar nicht!!!)

Und woher Felix sein "schelchtes Schriftbild" abgeguckt hat, dürfte nun auch jedem klar sein!

Fazit des Tages: Aller guten Dinge sind drei - wie wahr!

Gruß Uschi (die jetzt bei Freunden lecker essen geht!)

Dienstag, 20. Mai 2008

Die "Das-tun-wir erstmal-dahin-Ecken"

Nur zur Beruhigung meines schlechten Gewissens, aber: Gibt es die bei euch auch, die:

"Das-tun-wir erstmal-dahin-Ecken"?

Ich bin gerade mal im und ums Haus herum gelaufen und habe so die auffälligsten mal fotografiert. Manche gibt es schon eine recht lange Zeit, andere entstehen immer wieder neu - und DAS mit einer erstaunlichen Schnelligkeit! Interessant sind auch meist die Entstehungsgeschichten, aber meist haben sie alle den gleichen Ursprung, nämlich ganz schnell erst einmal was 'loswerden, oder eben erstmal dahin. Oft haben sie auch den gleichen Zweck, nämlich: "Das kann man ja vielleicht nochmal gebrauchen!" Leider sind diese Ecken räumlich oft begrenzt, man läuft zwar mehrmals am Tage daran vorbei und denkt "Ach, das muss da auch noch weg!" und noch viel ärgerlicher ist es wenn der Platz in der besagten Ecke so gering ist, das ein mehrmaliges Umfallen der dort gestapelten Dinge einfach nur lästig ist.
Aber trotzdem! Sie kommen immer wieder - auch wenn ich noch so diszipliniert bin!!!

Hier sind sie, meine Ecken, und ich bin sicher, bei euch gibt es auch welche (oder vielleicht doch nicht???):

Meine Schreibtischecke, bestückt mit Schnittmustern, Zeitschriften, halbfertigen Klamöttchen, Gutscheinen, Katalogen, diversen Notizen.....

Das Highbord in der Küche, dort wird all das abgelegt, was beim Tischdecken vom Tisch "erstmal" hierhin kommt (zur Zeit recht gering bestückt!).

Treppenabsatz oben rechts: Schuhe! Winterschuhe teilweise zu klein, Sommerschuhe haben es noch nicht bis nach unten geschafft und müssen erst noch anprobiert werden. Und "Osterkörbchen" die müssen auf den Dachboden (nur wann?), einige zu flickende Kleidungsstücke, die es noch nicht bis in eine andere Ecke meines Nähkellers geschafft haben, ein Bild was seit ???? auf einen Nagel wartet...

Treppenabsatz oben links: Die "das kann alles zu ebay Kiste" daneben die "das kommt erstmal auf den Dachboden Kiste", auch hier "nur wann"????


Die Kommode oben im Flur. GANZ fatal! Hier landet alles was von unten mit nach oben gebracht wurde, aber leider auch alles was von oben mit nach unten genommen werden soll. So oft kann man gar nicht treppauf und treppab laufen um hier mal eine dauerhaft freie Fläche zu bekommen....
u.a. landen dort auch alle einzelnen Socken, die auf den Partner warten (der vermutlich schon längst weiter unten im Stapel zu finden ist!!!)

Dann die Gartenecken: Steine vom letzten Durchbruch, für die ein Container bestellen nicht lohnen würde, aber wohin damit - erstmal dahin! Die Leiter, wird zwar häufig gebraucht, hat aber keinen gescheiten Platz, also "erstmal dahin"....

Die restlichen Steine der Pflasterarbeiten unserer Einfahrt (vor 10 Jahren!!!). Es sind traumhaft schöne Kopfsteinpflastersteine, die irgendwann mal noch eine Verwendung im Garten finden werden, die Betonung liegt auf IRGENDWANN...????

So, und nun überlege ich in welcher Ecke ich dann mal anfange!

Gruß Uschi


P.S.: Was ich ganz vergaß zu erwähen: Die "Das-tun-wir erstmal-dahin-Ecken" sind übrigens ganz eng verwandt mit den "da-müssen-wir-auch-nochmal-dran-Vorhaben"!!!

Montag, 19. Mai 2008

Huch, wo ist denn die Woche hin?

Der letzte Eintrag ist vom vergangenen Sonntag, und heute ist schon wieder Montag, aber wo sind die Tage dazwischen nur geblieben. Bei einem Blick auf das heutige Datum wird mir ja auch schon wieder ganz anders - der Mai ist auch schon wieder längst halb herum.

Aber, ich denke euch geht das oft ähnlich. Das ärgerliche ist allerdings, wenn ich mich so hier bei uns umschaue, kann ich nicht sonderlich erkennen, das etwas passiert wäre. WO ist also meine Zeit hingegangen? Okay, ich habe ein wenig hier und da getüfftelt, mich mal wieder mit Text- und Bildverarbeitung usw. beschäftigt, kleines und großes genäht, leider immer noch nichts gestickt (grrrr!!!!), aber trotzdem rechtfertigt das nicht, dass mir irgendwie 7 Tage abhanden gekommen sind.
Also, ICH bin fest davon überzeugt, manchmal läuft die Zeit einfach schneller.

Apropos Zeit! Gestern waren wir auf einer recht außergewöhnlichen Veranstaltung, die auch etwas mit Zeit und zwar mit vergangener Zeit zu tun hat: Meine Tante feierte ihr 50jähriges Profess! Hä, was ist das denn?
Ja, meine Tante lebt seit 50 Jahren im Kloster! Manch einer mag jetzt vielleicht denken: "Boah, wie langweilig!", aber Pustekuchen, wenn ich so an die Besuche meiner Tante denke, so hatte sie immer Aufregendes sehr anschaulich zu berichten. Denn ihre Tätigkeit im Kloster brachte viele Reisen und Einsätze in fernen Ländern mit sich. So war sie in jungen Jahren lange Zeit in Indonesien (was haben wir als Kinder immer die Briefmarken ihrer Briefe bewundert!!!), später dann in Papua Neuginea und zuletzt lange Zeit in Rom, bzw. im Vatikan (ganz nah beim Papst sozusagen!). Ich bin mir gar nicht sicher wieviele, aber sie hat einige Fremdsprachen gelernt und sehr viel von der Welt gesehen - also von wegen "langweilig"!!!
Dadurch, dass sie immer viel in fernen Ländern war, haben wir als ihre Nichten und Neffen sicherlich wenig von ihr gehabt, aber eins fand ich immer toll, wenn sie dann mal zu Besuch kam: Sie hatte immer auch ein Ohr für uns und auch jetzt gilt ihre Aufmerksamkeit immer erst unseren Kindern, also ihren Großnichten und -neffen. Für mich ist sie irgendwie ein ganz besonderer Mensch, ich habe sie selten ernst oder besorgt gesehen, sondern immer gut gelaunt und viel lachend. Wieviel sie vom Leben im Kloster geprägt wurde kann ich nicht sagen - aber eins ist gewiß, ihre Entscheidung hat sie sicher nie bereut, auch wenn sie diese damals gegen den Willen ihrer Mutter getroffen hat.

Das Bild kann leider nur annähernd das wiedergeben, was ich versucht habe in Worte zu fassen. Hier seht ihr meine "Tante Trudi" oder besser gesagt "Schwester Maria Lutharde", zusammen mit meiner Mutter (übrigens fast 81 Jahre!!!) und Felix und Julia. Jedesmal wenn wir uns verabschieden sagt sie zu den Kindern: "Ach, nächstes Mal seid ihr sicher größer als ich!" Da könnte sie durchaus recht haben!!!

Julia wollte übrigens gestern dann noch wissen, warum "Tante Trudi" denn immer nur schwarz und weiß trägt? Ähm, ja....so eine Frage kann wohl nur von unseren "farbverwöhnten" Kindern kommen!

Gruß Uschi (die jetzt ganz schnell aufpassen muss, sonst hat sie den Montag auch schon wieder verpasst!)

Montag, 12. Mai 2008

So schön ist bei uns....

Angesichts des immer höher steigenden Bezinpreises, haben wir uns heute bei dem traumhaften Wetter mit diesem Gefährt von Ort zu Ort bewegt:


Dabei haben wir festgestellt, dass es auch am Niederrhein durchaus ein paar nette und interessante Eckchen zu finden gibt. Was uns unterwegs alles begegnet ist, das könnt ihr nun hier sehen:


(ich hoffe bei euch ist der Sound nicht so abgehakt wie bei mir, und wenn ihr auf das kleine Kreuzchen der Soundinfo klickt, könnt ihr auch die Titel lesen! Irgendwie stand ich heute auf Kriegsfuß mit meiner slide-show)

Also wenn ihr mal hier lang kommt, dann macht doch mal Rast und genießt den Tag so wie wir!

Gruß Uschi

Mittwoch, 7. Mai 2008

Okay, ich geb's zu...

...ein wenig kitschig ist er schon:


Aber immerhin ist ja am Sonntag Muttertag!
Und da ich von meinem Mann vermutlich keine Blumen bekomme (WILL ich an dem Tag auch gar nicht, dann lieber an 364 anderen Tagen im Jahr!), habe ich mir somit schon mal selber eine Freude gemacht!

Gruß Uschi

P.S.: Ähm, ich hoffe ihr seht darin auch das, was ich dachte, dass ihr es seht und nicht etwa das, was man sehen könnte, wenn man an etwas anderes denkt.....

Montag, 5. Mai 2008

Wenn ich eins liebe,....

... dann ist das, das unverfälschliche, strahlende, wolkenlose und klare azurblau eines wunderschönen Maitages!


Ich hoffe da folgen noch ganz viele....

Sonnige Grüße
Uschi

Sonntag, 4. Mai 2008

Ähm, eigentlich brauchte ich ja nichts...

...aber das NICHTS so schön aussehen und sich SO SCHNELL in meine Tasche schmuggeln kann ist mir ja immer noch schleierhaft?????

(vor allem dieses Verhältnis 6: 1 von Jersey zu anderem Stoff ist erstaunlich!!!!)

Das ist also (neben einer verbrannten Nase!) die Ausbeute des Stoffmarktes in Oberhausen. Es war super sonnig, es gab viel zu sehen und wir (Sabine und ich) haben viel gequatscht, u.a. mit frau burow (Andrea), Tante Liesbeth (Doris) und Wilde Wiese (Miriam). Manchmal könnte man ja Stunden so da sitzen....

*****
Und das hier ist mein Ergebnis des gestrigen Frisurenschnitts unserer Buchsbäume. Die Terasse lag voll mit den abgeschnittenen Trieben und die habe ich (auf Anraten von Sabine) nun endlich mal nicht in der Tonne entsorgt, sondern schön brav gärtnermäßig gesteckt. Mal sehen was daraus wird?


So, und nun müsste ich eigentlich noch Kuchen backen, denn mein Männe hat morgen Geburtstag. Aber ich denke, das schiebe ich morgen Vormittag irgendwo noch zwischen Badezimmer und Küche putzen mit rein, denn jetzt ruft mein Sofa und der Tatort steht auf dem Programm!

Gruß Uschi

P.S.: Und drückt mir mal die Daumen, dass morgen endlich meine Stickmaschine wieder kommt....