Donnerstag, 31. Juli 2008

Die Tage dümpeln so dahin....

... und ich gestehe ich dümpel da ein klein wenig mit!
Morgens stehe ich in aller Ruhe auf, meist so zwischen 7 und 7:30 Uhr, also nicht, dass ihr meint ich würde hier bis in die Puppen schlafen, nee nee, da bin ich doch eher der Morgenmensch. Allerdings genieße ich die morgentliche Ruhe!!! In der Beziehung bin ich ein Morgenmuffel - da darf mir keiner quer kommen. Und da mein Mann ja schon wieder arbeiten muss, die Kinder aber noch Ferien haben, aber wesentlich länger schlafen, genieße ich diese Zeit am frühen Morgen.
Zur Zeit erlauben die Temperaturen es bereits, dass ich das Frühstück auf der sonnigen Terasse einnehme. Dazu ein gutes Buch und mindestens drei Tassen Tee. Hach ist das herrlich! Kein: "KINDER aufstehen, macht voran, esst bitte euer Brot, packt alles in eure Taschen, geht bitte Zähne putzen - ihr MÜSST zur Schule - JETZT!!! Und ich glaube, unsere Kinder genießen das auch und leben einfach so in den Tag hinein. Bei dem tollen Wetter braucht es auch nicht viel Bespaßung: Das Plantschbecken steht bereit und ab und zu kommen Freunde vorbei, oder unsere gehen zu Freunden. WAS WILL MAN MEHR????
Okay, so zwischendurch, wenn die Temperaturen es noch zulassen wird ein wenig Haushalt erledigt und Überlegungen angestellt, was es denn zum Abendessen geben wird. Aber spätestens um 14 Uhr ist SIESTA! Die Kinder dürfen sich ihrem neuestem Spielzeug widmen (jaja, auch bei uns haben nun Nintendos Einzug gehalten; aber sie mussten ihn sich selber zusammensparen! Hut ab, vor dieser Leistung - das hat immerhin fast ein 3/4 Jahr gedauert!).
Ich lege derweil die Füße hoch und grüble über demnächst kommende Nähpläne. Heute nahm die Grübelei dann immerhin ein wenig Form an, d.h. das Schnittmuster ist fertig und die Stoffwahl getroffen. Selten habe ich mich so schwer getan (vermutlich "dümpelt" das Denken in diese Richtung auch etwas langsamer als sonst!!!), aber ich glaube so kann man es lassen:


Und dieser kleine (mit ca. 4 cm eigentlich gar nicht mehr so klein!!!) Kerl leistet mir von Zeit zu Zeit Gesellschaft bei meiner Siesta, oder auch schon mal beim Abendessen. Er kündigt sich durch lautes Gebrumm an, lässt sich dann meist etwas plump nieder, schillert aber grandios in allen möglichen Grüntönen. Die Rede ist von diesem tollen Moschusbock (dank "Der neue Kosmos Tier- und Pflanzenführer" wissen wir meist auch schnell wie diese Tierchen heißen: dieses Buch kann ich nur jedem ans Herz legen!!!)

So, ich geh dann mal die Blumen dümpeln, äh wässern. Meine Abendbeschäftigung, die ich aber meist auch in aller Ruhe und Gelassenheit, mit viel "Garten gucken" erledige!

Für mich könnte es noch ewig so weitergehen.....

Gruß Uschi

Sonntag, 27. Juli 2008

Endlich stimmt das Wetter....

...um unsere neue Errungenschaft zu testen.
Aber herrlich, auf was für Ideen ihr mit euren Vermutungen gekommen seid: Pavillion, Schuhlager, Müllberg, kleiner Pool....köstlich.
Nur, keiner hat so richtig den Treffer gelandet. Ja, es hat mit den restlichen Pflastersteinen (von denen übrigens immer noch welche vorhanden sind) zu tun gehabt, und ja, ein klein wenig Müll (nämlich den Bauschutt) haben wir auch dort vergraben (als Fundament), und ja es passt sehr gut zur restlichen Terassenanlage, aber vorrangig hat es mit sommerlichem Ernährungsgenuß zu tun.

Felix und Julia stehen in Startposition!

Kohlen rein!

Fleisch drauf!

Fertig ist der neue Grillplatz!!!

Anschließend Lagerfeuerromantik bis es dunkel wird!

Was soll ich sagen, am Donnerstag bereits getestet und für sehr gut befunden. Die Anregung dazu haben wir vor Wochen hier bekommen und was uns da schon begeistert hat, war die Möglichkeit des anschließenden Verfeuerns von Astschnitt aus dem eigenen Garten - endlich wissen wir wohin damit!!! Unsere Kinder konnten sich gar nicht entscheiden, was denn nun der bessere Teil des Abends war: Das Grillen oder das Lagerfeuer!

Gestern haben wir dann auch direkt Freunde zum Grillen eingeladen, um den Grill in größerem Ausmaß zu testen. Leider hat uns da das Wetter einen kleinen Strich durch die Rechnung gemacht, denn genau in dem Moment wo jeder gerade sein erstes Fleischstück auf dem Teller hatte konnten wir fluchtartig die Terasse verlassen und in windeseile alles in der Küche in Sicherheit bringen. Ein dickes Gewitter mit Sturmböen war aufgezogen, so mussten wir die zweite Portion Fleisch und Würstchen in der Küche auf dem Herd garen:-(
Leider blieb es dann den ganzen Abend auch regnerisch, so dass an ein Lagerfeuer nicht mehr zu denken war. Der Abend war trotzdem super schön und der Sommer scheint ja nun erst zu kommen, und mit ihm hoffentlich noch viele Abende an denen wir unsere neue Errungenschaft weiter testen können.

Gruß Uschi

Freitag, 18. Juli 2008

Nanu? Was wird das?

Ein Gartenteich an der Terasse?

Ein Gemüsebeet?

Felix ist auf jeden Fall mit großem Eifer dabei.

Vor allem das Wegstemmen des alten Betonkeils macht ihm riesige Freude.

OH, ein neuer Sandkasten!???

Kleiner Tipp, das Projekt steht in engem Zusammenhang mit diesen "das-tun-wir-erst-mal-dahin-Ecken".

Gruß Uschi (die sehnlichst auf besseres Wetter wartet, denn sonst macht das Projekt wenig Sinn!)

Donnerstag, 17. Juli 2008

Filigrane Lebewesen - nicht von dieser Welt?


Doch, doch, sie sind von dieser Welt und sie befinden sich zur Zeit gleich mehrfach in verschiedensten Größen im Kellerschacht unserer Außentreppe im Garten. Dies hier ist jedoch der Kleinste den ich bisher gesehen habe, aber vollkommen perfekt!!!
Ein paar Worte zur Größenrelation: der Finger auf dem das Fröschchen (oder eher Krötchen) sitzt ist mein linker Zeigefinger und nicht etwa ein kleines Kinderfingerchen!

Gruß Uschi (die jetzt nur noch auf Zehenspitzen durch den Garten schleicht!)

Dienstag, 15. Juli 2008

Das französische Urmeter...

...wird in Sèvres bei Paris aufbewahrt. Aber seit unserem Urlaub in den Cevennen sind mein Mann (seines Zeichens Vermessungsingenieur!!!) und ich uns einig, das französischen Urmeter muss in den Cevennen um einiges länger sein. Aber langsam, schön der Reihe nach, wie kommen wir zu diesem Eindruck.

Also am 28.6. war unser Auto gepackt und irgendwann in den frühen Morgenstunden machten wir uns auf den Weg etliche Kilometer in den Süden. Dazu fuhren wir einmal quer durch die Niederlande, quer durch Belgien, an Paris vorbei, weiter Richtung Clermont-Ferrand. Alles überhaupt kein Problem, flüssiger Verkehr (sogar um Paris!!!), keine quengelnden Kinder (dank neuer Hörspiel für den CD-Spieler!), gut ausgebaute Autobahnen auf denen nicht gerast und gedrängelt wird.

Nach ca. 1100 km Autobahn waren wir unserem Ziel schon recht nahe. „Nur noch“ 50 km auf Nebenstrassen und wir wären am Ziel. „Kinder nun dauert es nur noch ein halbes Stündchen, dann sind wir da!“ Ohje, DAS hätte ich besser nicht gesagt. Diese 50 km gingen zunächst durch die Georges le Tarn und später dann entlang der Georges de la Jonte. 50 km sind 50 km, oder eben auch nicht, denn für diese 50 km haben wir dann nämlich noch satte 60 Minuten gebraucht. Nachdem wir einmal Millau hinter uns gelassen hatten, gab es rechts und links der Strasse nur noch Schluchten und tiefe Täler oder bizarre hoch aufragende Felsformationen. Zugegebenermaßen „traumhaft schön“, aber nach etlichen Stunden Fahrtzeit beschleicht einen da doch das Gefühl: Da kommt nichts mehr! Ab und zu mal ein verlassenes Gehöft, oder ein kleiner Weiler, aber sonst nichts was darauf schließen lässt, dass da noch so etwas wie ein Campingplatz oder eine kleine Stadt kommen könnte. „Ähm, Schatz, WAS hast du denn da dieses Jahr gebucht?“, war zwischenzeitlich schon die bange Frage meines Mannes.

Nach, ich weiß nicht wie vielen, Rechts- und Linkskurven, immer schön bergauf, endlich ein Schild „Le Capelan“ 5 min! AHA, man gibt hier die Entfernung in Minuten an – seeehr sinnvoll!!! Aber immerhin, diese Zeitangabe stimmt und endlich erreichten wir unseren super schönen, kleinen, familiären Campingplatz (auf dem nicht einmal so viele „Campinis“ standen, wie ihr in den letzten Wochen bei Sabine geordert habt – vielen Dank übrigens dafür!!!). Endlich am Ziel!

Und ja, es stimmt: Wildromantische Täler, tiefe Schluchten, reizende Dörfer mit bodenständigen Menschen und steppenartige Plateaus bilden eine atemberaubende Szenerie weit abseits jeglicher Stadthektik! (Quelle: Polyglott Reisebuch "Südfrankreich)

Dieser Satz trifft die Beschreibung unseres diesjährigen Urlaubsortes wie die Faust auf's Auge. Besonders „WEIT abseits“ ist wirklich wörtlich zu nehmen. Okay, das nächste Städtchen ist zwar zu Fuß zu erreichen, hat aber mit 1045 Einwohnern nur annähernd die Größe unseres Dörfchens. Zwei Lebensmittelläden á la „Tante Emma“ werden uns in den nächsten 14 Tagen mit dem nötigsten versorgen müssen, denn der nächst größere Supermarkt befindet sich in Millau – da bekommt ein „Schatz, ich bin dann mal eben Einkaufen!“ eine vollkommen andere Bedeutung! Und „Mama, bringst du uns Eis mit?“, wird schon ein wenig schwierig, denn selbst mit gut durchgekühlten Kühlakkus in der Kühltasche, dürfte das Eis nach einer Stunde Fahrtzeit doch eher die Konsistenz von Pudding angenommen haben!

Gut, offen gestanden, wir brauchten ein paar Tage um uns an diese „Wildromantik“ zu gewöhnen, aber dann hat sie uns doch mir ihrem Charme voll überzeugt. Der Erholungswert war wirklich genial und habt ihr schon mal richtige „Stille“ erlebt. Also wirklich, ich meine so ganz still, kein Autogeräusch irgendwo in weiter Ferne oder ähnliches, sondern absolut kein Geräusch, außer vielleicht ein wenig Wind in den Bäumen und ein leises Plätschern des Baches. Das umfing uns - 14 Tage lang!

Und dennoch, bei allem was wir in näherer Umgebung versucht haben zu erreichen – das französische Urmeter MUSS einfach länger sein. Obwohl? Die Kilometeranzeige unseres Autos stimmte meist mit der angegebenen Entfernung überein. Ob es daran liegt, das wir ein französisches Auto fahren????

Hier nun noch ein paar Bilder zu dem, was ich versucht habe in Worte zu fassen. Die Auswahl ist mir schwer gefallen, aber alle Bilder zeigen – das wäre zu viel verlangt!




So, ich denke euer Kaffee ist mal wieder kalt oder schon längst zu Ende!

Viele Grüße

Uschi

Sonntag, 13. Juli 2008

Wer hat an der UHR gedreht....


Tja, da sind wir wieder. Der Urlaub ist 'rum und der Niederrhein hat uns wieder.
46 Mails (die schrottigen sind schon aussortiert!!!) warten im Postkasten, über 400 Posts der letzten 14 Tage werden mir von Bloglines angezeigt (soll ich die WIRKLICH alle lesen???), der Kühlschrank zeigt gähnende Leere, die Wäschetruhe dagegen leider nicht...
Ihr merkt, ich brauche noch ein wenig, aber dann gibt es einen "Wir-hatten-einen-erholsamen-Urlaub" Post.
Versprochen!

Gruß Uschi (die sich jetzt erst einmal in aller Ruhe mit einer Tasse Tee auf die Terasse setzt)