Dienstag, 30. September 2008

Ferientipp für verregnete Tage!

Pünktlich zum Beginn der Herbstferien ist das Wetter draussen mehr als besch....eiden! Es ist nass, kalt und windig, nicht gerade geeignet, um ausgiebige Spaziergänge in der Natur zu unternehmen oder die Kinder zum Spielen draussen zu animieren. Also musste heute eine Alternative her.
Nach langer Zeit haben wir mal wieder Knete gemacht, ja richtig Knete gemacht, eben nicht nur mit Knete geknetet.
Knete kann man sehr gut, sehr schnell und außerdem sehr günstig selber herstellen.
Man braucht dazu:

400 g Mehl
200 g Salz
30 g Alaun (bekommt man in der Apotheke)
30 g Öl
und nach Wunsch Lebensmittelfarbe

Das Mehl wird mit dem Salz gemischt, das Alaun und die Lebensmittelfarbe in 1/2 l kochendem Wasser auflösen und die 30 g Öl dazugeben. Nun die Mehlmischung mit dem Wasser mit der Küchenmaschine oder den Knethaken des Rührgerätes ordentlich verkneten bis ein großer Klumpen entsteht. Nochmal kurz von Hand weiterkneten (Achtung kann anfangs noch heiß sein!) und fertig ist ein riesiger Klumpen wunderbar geschmeidiger Knete, die sich prima verarbeiten lässt.
Luftdicht verschlossen hält sie sich einige Wochen. Wenn sie merkwürdig anfängt zu riechen, einfach und schnell neue herstellen.

Felix und Julia sind nun auf jeden Fall beschäftigt!


Die Knete ist so weich, sie lässt sich prima ausrollen und durch die Knetepresse drücken ohne Hilfe eines Erwachsenen!

Gruß Uschi

Das wollte ich euch nicht vorenthalten....

Gibt es ein schöneres Kompliment für die selbstgenähten Sachen als dieses Bild?


Julia konnte sich gar nicht entscheiden zwischen: Sofort anziehen oder weiter kuscheln!

Bei einem Blick nach draußen habe ich ihr spontan "sofort anziehen" empfohlen!

Gruß Uschi

Samstag, 27. September 2008

Zipfeliger Papierkram oder in Stein Geschnürtes?!

Hach, ist das herrlich mit Euch, wenn man euch so lange auf die Folter spannen kann. Wer es gar nicht mehr abwarten kann, der scrollt jetzt am besten direkt ganz ans Ende des Posts, denn da kommt dann heute, endlich, lang erwartet die Auflösung. Wer es aber doch lieber spannend mag für den gibt es vorher eine kleine aber feine Sammlung von Bildern, vielleicht ahnt ihr auch dann schon etwas.


Es gibt diese...

...und jene...

...oder die...

...und so geht es auch...

...und so erst recht...

...so wär auch eine Idee...

...oder doch lieber geknotet...

...oder nur einen Knoten....

...und wie wär es damit?


Kapuzen über Kapuzen, bekannte und auch so manche unbekannte, einige vielleicht schon in Vergessenheit geraten, aber doch immer noch schön. Es gibt so viele nette unterschiedliche Kapuzenformen und ich bin über KuB auch schon oft auf die Knoten-Zipfel-Kapuze angesprochen worden, da dachte ich, vielleicht wäre es mal nett so eine Sammlung zu Papier zu bringen. Das ulkige dabei ist, dass Sabine irgendwie den gleichen Gedanken hatte und auch schon ein paar Skizzen zusammengetragen hatte, die „irgendwann" mal weiter bearbeitet werden sollten. Und so ergab sich eine tolle Co-Produktion (mit vielen Mails hin und her!), von der ihr nun profitieren dürft.

Insgesamt haben wir 15 Kapuzenvariationen zusammengetragen, die sich alle mit wenigen Strichen aus der typischen halbrunden Kapuzen Grundform zeichnen lassen.Wie ihr das macht ist anhand von Skizzen anschaulich erklärt, so dass ihr ganz einfach für alle Größen (von Baby- bis Erwachsenenkapuze) eure Wunschkapuze ableiten könnt. Ist das Schnittmuster zur Wunschkapuze einmal erstellt, so lassen wir euch damit auch nicht alleine. Denn zur Anfertigung der jeweiligen Kapuze zeigt eine separate bebilderte Datei mit den wichtigsten Nähschritten wie ihr zum eigentlichen Ziel gelangt.

Ihr seid also „Immer gut behütet!“ oder dürft nun sagen „Hut ab!“ vor 15 Kapuzenvariationen, denn so heißt das neue E-book, dass es ab 3.10. bei Farbenmix geben wird.

Für Anfänger ein tolles 38-seitiges (wenn man alle Dateien ausdruckt!) Werk mit vielen wichtigen Tipps und Details, für Fortgeschrittene ein willkommenes Nachschlagewerk, bei dem die ewige Suche nach dieser oder jener Kapuze endlich aufhört und man sich die Frage: „Wie ging das doch gleich nochmal....?“ erspart und für Profis überflüssig, oder vielleicht doch nicht, denn so manche Kapuze ist doch überraschend anders!

So, und nun lass ich mich überraschen ob wir alle in diesem Winter „Immer gut behütet!“ durch die Landschaft gehen und vor allem welche Kapuze euer Favorit werden wird!


Ich sage jetzt schon mal „Hut ab“ vor all euren Werken!


Gruß Uschi

Edit: Ich hoffe ihr bekommt alle 11 Bilder angezeigt, denn bei mir ist das hier nicht immer der Fall, grrrr!

Freitag, 26. September 2008

Auszeichnungen, Preise und Co.

Eine Auszeichnung bekommt jeder gerne, den ersten Preis, wer möchte ihn nicht haben? Klar, man freut sich auch und sicher hinterlässt es auch ein gutes Gefühl.
Keine Frage!

Nur, was kennzeichnet den WERT einer Auszeichnung? Soll sie etwas Besonderes sein, etwas Einmaliges, etwas....ja, was nur?

Und darum, ihr Lieben, versteht mich bitte nicht falsch, ich habe in den letzten Tagen von verschiedenen Blogs Auszeichnungen erhalten (und vermutlich sogar einige gar nicht gesehen?) und sicherlich fühle ich mich auch geehrt, wenn ich lese warum ihr gerade meinen Blog für diese oder jene Auszeichnung gewählt habt. Aber wenn nach Tagen in allen Blogs diese Auszeichnungen zu finden sind, weil sie sich ja wie beim Schneeballprinzip verteilen, macht das dann noch Sinn?

Für mich hat jeder Blog eine Auszeichnung verdient, denn der Betreiber macht sich die Mühe, teilweise mehrmals am Tag, oder beinahe täglich oder auch nur ab und zu, uns teilhaben zu lassen an freudigen Erlebnissen, an Ärgernissen, an schönen Kreationen und vielen anderen Dingen.
Und JA, ein Blog macht Mühe: Text überlegen, Fotos machen (meist werden von zehn Bildern nur zwei wirklich gescheit, das merkt man aber erst, wenn man die Kamera schon wieder weggepackt hat, oder der Moment für's "gute Foto" vorbei ist), sich mit Blogger herumquälen, weil mal wieder irgendeine Funktion nicht geht. All diese Dinge machen Mühe. Aber sie machen auch Spaß! (oh, ich verliere gerade den Faden, will ich doch nicht über's bloggen schreiben, sondern über die Auszeichnungen!).
Ich kann auch nicht sagen: "der Blog gefällt mir, weil...", und meist ist es so, dass ich die vielen Blogs die hier in meiner "Bloglines-Liste" stehen auch nicht unbedingt "Personen" zuordnen kann. ICH lese einfach, und DAS was mir gefällt wird kommentiert. Das ist unabhängig vom Blognamen, das kommt eher spontan, aus dem Bauch heraus, liegt oft auch an der eigenen Stimmung. Manche Beiträge sind klasse, es gibt Blogs mit tollen Fotos, und es gibt Posts die mich echt berühren.
Somit sehe ich eher die gegebenen "Kommentare" als Auszeichnung, so in dem Sinne: "Hey, das ist klasse, das hast du toll geschrieben, und boah, mir geht es genauso, du schreibst mir aus der Seele!"

Und JA, gerade in den letzten Tagen haben mich einige dieser Kommentare erreicht, viele nette Mails in denen ich lesen durfte, das ich mit meinem Geschreibsel die Leute zum Schmunzeln und Lachen bringen kann. DAS freut mich, DAS finde ich super und DAS bedeutet mir doch ein klein wenig mehr als eine Auszeichnung, die ich dann reihenweise in anderen Blogs wiederfinde. Okay, vielleicht findet der eine oder andere nicht die rechten "eigenen" Worte und ist froh so eine "Auszeichnung" in die Hand zu bekommen und weitereichen zu können; auch an die möchte ich sicherlich meinen Dank richten, aber seid daher nicht böse, wenn ich diese Awards nicht weiterleite.
Auch bei mir ist sicher nicht jeder Post "auszeichnungswürdig", daher möchte ich das einfach mehr differenzieren: Es gibt keinen guten oder schlechten Blog, es gibt in meinem Augen nur gute oder schlechte Posts und DIE sollten ihre Würdigung mit entsprechendem Kommentar bekommen - ich glaube, DAS ist irgendwo auch ein wenig Sinn der ganzen Bloggerei (oder warum mache ich das eigentlich?). Okay, manchmal lässt die Zeit es auch nicht zu einen guten Post zu kommentieren, und ein nicht gesetzter Kommentar bedeutet dann ja auch nicht gleich, dass der Post schlecht war, aber - ach, ich denke, ihr wisst was ich meine....

Ein heikles Thema, weil es schwer in Worte zu fassen ist und vielleicht habe ich jetzt so manch einem Leser auf die Füße getreten und verloren...

Schluss jetzt, und trotzdem DANKE! Hierfür:

Gruß Uschi

Donnerstag, 25. September 2008

Im Wandel der Zeit!

Heute ist hier so ein schöner Tag und der Herbst leuchtet in seinen schönsten Farben, da dachte ich vorhin beim Wiese mähen: Eigentlich genau der richtige Tag, um ein schönes Foto von unserem herbstlichen Wein an der Hauswand zu machen. Zwei gemähte Reihen weiter fiel mir ein, dass irgendwo im Schrank noch das Fotoalbum von unserem Hausumbau schlummert.

Das habe ich, als ich mit der Wiese fertig war, hervorgekramt und konnte es fast nicht fassen. Ich schwöre Stein und Bein, dass es sich bei den nachfolgenden Bildern um ein und dasselbe Haus handelt!!! Und wenn ich nicht dabei gewesen wäre, würde ich es nicht für möglich halten.


Ein Haus im Wandel der Zeit!

oben: März 1996, unten: September 2008

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oben: März 1996, unten: September 2008

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oben: März 1996, unten: September 2008

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oben: Mai 1996, unten: September 2008

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oben: Mai 1996, unten: September 2008

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oben: Mai 1996, unten: September 2008

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oben: Mai 1996, unten: September 2008


Ich glaube es ist mehr als verständlich, dass manch einer aus unserem Freundeskreis uns damals für verrückt erklärt hat. Aber ich muss sagen, denen fehlte einfach eine gehörige Portion Fantasie. Denn auch wenn das Haus wirklich nach außen hin keine Schönheit war, es hatte alles was wir uns wünschten: Einen großen Garten, ein neues Dach, einen Keller, eine Garage, eine neue Heizungsanlage und eine angenehme ruhige Wohnlage! Was machen da schon ein paar Schönheitsfehler?

Und nun, sitzen wir hier gerade beide (also mein Mann und ich) vor dem Compi und staunen und mehr als ein: "Boah, ist das krass!" kommt uns nicht über die Lippen. 12 Jahre sind ins Land gegangen und nicht spurlos an unserem Häuschen vorbeigegangen (leider nicht nur an unserem Häuschen). Immer wieder kamen Veränderungen hinzu und es werden auch noch weitere geplant (ohje, der Dachausbau, den schieben wir schon seit geraumer Zeit vor uns her!). Aber in einem bin ich mir sicher:

Hier bin ich zuhause!

Gruß Uschi

P.S.: Ich weiß nicht so ganz ob das bei den Bildern so deutlich ist, aber ich habe versucht aus der möglichst gleichen Perspektive zu fotografieren wie damals. Zum Teil war das jedoch vor lauter Grünzeugs nicht möglich.

Mit einem Bildbearbeitungsprogramm...

...kann man Papierkram übrigens auch in Stein meißeln:


Dann sieht es aus wir ein Urzeitkrebs....

Gruß Uschi (die jetzt zu gerne eurer Gesichter sehen würde!)

Dienstag, 23. September 2008

Früher....

...sind wir von hier aus immer über die Grenze gefahren um Kaffee, Zigaretten oder Tabak, Schokostreusel und "Pappbrot" in den Niederlanden einzukaufen. Wir wohnten hier ja im sogenannten "Zollgrenzbezirk, d.h. es durften nur begrenzte Mengen mitgebracht werden. Daran hat sich meist keiner gehalten, weil man immer in dem Glauben war: "Ach, mich erwischt eh keiner!". Und so wurden immer große Mengen von West nach Ost gekarrt. Obwohl das natürlich eigentlich Quatsch war, denn die 5 km hätte man ja eh immer jede Woche fahren können.

Nun, die Grenzen sind mittlerweile so gut wie abgebaut (zumindest auf den Straßen, in den Köpfen leider immer noch nicht so ganz!) und die Zollgrenzbezirke aufgehoben. Den Kaffee holt mein Mann inzwischen in ganzen Bohnen zum Selbermahlen bei einem nahmhaften deutschen Kaffeeröster, das Rauchen haben wir (eher mein Mann, ich habe nie angefangen!) aufgegeben, "Pappbrot" ist auch nicht mehr unser Geschmack, sind also nur noch die Schokostreusel geblieben. Ja, wenn, wenn da nicht vor ein paar Tagen dieser Post gewesen wäre!!!

Ob Socken oder Strümpfe in großer Anzahl in irgendeiner Weise verzollt werden müssen ist mir nicht bekannt, also habe ich mal eben das Regal leergefegt und Nachschub mitgebracht für all diejenigen die bei Diba leer ausgegangen sind. @Diba: Ich hoffe du verzeihst, dass ich deine Idee aufgegriffen habe und sozusagen in deine "Sockenstapfen" getreten bin, aber ich finde auch: DIESE Socken braucht die Welt!!!!


Leider sind bei mir auch die Mengen begrenzt. Es gibt zwei Paar in Gr. 31-34 und drei Paar in Gr. 35-38 (@Einchen: Leider nicht in Gr. 42 für mich, schnief!!!).
Bei mir auch 5 Euro das Paar plus 1,60 Versand (Großbrief unversichert).
Und bitte immer schön langsam, der Reihe nach und vorab eine Bedienungsmarke ziehen bei Klasse-Kleckse . Und vielleicht, diejenigen die schon welche haben, bitte gebt den anderen auch eine Chance!

Ach so, ich könnte auch noch einen weiteren Deal vorschlagen: Ein Paar Socken gegen einmal "Badezimmer putzen"! Denn DAS blieb heute morgen dann natürlich auch wieder auf der Strecke.
ABER ihr dürft mich auch loben: Auf dem Markt habe ich KEINEN Stoff gekauft!!! Und das obwohl die neuen Stenzojerseys ganz laut gerufen habe. Aber ich habe tapfer zurückgerufen: "Hallo ihr Lieben, ich habe eh keinen Platz für euch!"

Gruß Uschi

Montag, 22. September 2008

Montagmorgen!

Gewissenhafte Hausfrauen erledigen sicherlich Montag morgens den Wocheneinkauf, die Wäsche, putzen wahrscheinlich das Bad und erledigen noch so dieses und jenes.

Okay, den Einkauf (zumindest bis Mittwoch) habe ich noch erledigt, die Wäsche habe ich immerhin von oben bis in den Keller befördert, aber dann rief sie ganz laut, ich schwöre es euch, das war nicht zu überhören: "Näh' mich zuende!!!" So blieb das Bad ungeputzt und die zweite Antonia wurde fertig.


Ob ich nun ein schlechtes Gewissen habe? NÖ!!!

Ach so, und falls ihr es noch nicht wißt, wenn man den Blumenrahmen von den Miniblümchen auf 120 % vergrößert (bei meiner Stickmaschine geht das) dann passt das kleine Igelchen aus Familie Püreh dort hinein.


Und wenn man die Pilze dann noch auf 90 % verkleinert, passen auch diese in den vergrößerten Rahmen. Toll was?


Gruß Uschi

Samstag, 20. September 2008

Ich hinke genau 26 Buchstaben hinterher!

Die ersten haben schon bereits Zilli genäht, in der Vorschau steht schon Amelie und ICH, ich bin gerade mal bei Antonia angelangt. So manch einer hat schon "een stuk of tien" (wie der Niederländer so schön sagt!) im Schrank hängen, und ICH, ich muss zu meiner Schande gestehen, ICH habe heute meine ERSTE genäht!
Aber nicht nur DAS! Habe ich mich doch das ganze Jahr über mit unzähligen Jerseys eindeckt, um einige Antonias zu nähen, habe ich heute dann gedacht, SO und nun wirst du dem Stapel Jerseys mal an den Kragen gehen und ordentlich abbauen.
ABER, oh weh, für eine Mix-Antonia braucht man ja VERSCHWINDEND geringe Stoffmengen!!! Ich sehe überhaupt nicht, dass mein Stoffberg kleiner geworden ist, und ich fürchte, wenn ich mir den Stapel so ansehe, dass ich Julia noch mit Antonias benähen werde, wenn sie längst volljährig ist! Nur zur Erinnerung, sie ist im Sommer gerade eben 7 Jahre alt geworden.....


Aber nun gut, hier ist sie meine erste Antonia, die übrigens eigentlich türkis werden sollte, eigentlich....komisch, wieso dann doch plötzlich die rot-orange Version dabei herausgekommen ist, keine Ahnung!
Eins kann ich wohl sagen, mit dem Papierkram hat das nichts zu tun, überhaupt nichts!!! Aber DER ist auch erledigt und im Kasten....

Gruß Uschi

Donnerstag, 18. September 2008

Wenn Leute sagen....

sie müssten "Papierkram" erledigen, ich glaube, dann meinen sie etwas anderes als ich!?

Gruß Uschi

P.S.: Wie? Ihr wollt wissen was das wird? NEE, nee, noch nicht.....!

Sonntag, 14. September 2008

Boah ist DAS lecker!!!

WAS? Na, das Mehrkornbrot von Seite 108!!!

Okay, ich gebe zu, die anfängliche Konsitenz des Teiges ließ mich ein wenig zweifeln, aber ich widerstand der Versuchung mehr Mehl hinzuzugeben. Das hat sich bewährt. Das Brot ist super locker und richtig schön saftig, überhaupt nicht trocken wie so manch anderes Brot was meinen Ofen verlassen hat. Und angesichts der gierigen Meute hier wird das Brot wohl auch kaum die Chance haben trocken zu werden....

Gruß Uschi (ob ich noch eine Scheibe nehmen soll.....?)

Freitag, 12. September 2008

Vorräte aufgefüllt!

Ich konnte mal wieder nicht widerstehen und habe gestern kurz hier haltgemacht. Das ist ja nicht weit von uns, nur einmal auf die andere Rheinseite.

Ob sich das lohnt? Bei den heutigen Benzinpreise von sehr weit her anzureisen wohl kaum, aber wenn man gerade in der Nähe ist, oder auf dem Weg in die Niederlande, sollte man in Emmerich kurz Rast machen und sich ordentlich eindecken. Ab einer bestimmten Tütenanzahl gibt es dann nochmal 20 % Rabatt. Damit ihr in etwa eine Vorstellung habt: Für das was da nun auf dem Tisch liegt habe ich 18,30 Euro bezahlt, und in den großen Dosen ist so richtig viel drin (mal ganz davon abgesehen, dass man sie, wenn sie leer sind super für Nähkrams gebrauchen kann!!!).

Gruß Uschi

Mittwoch, 10. September 2008

Strategisch guter Platz!

Diesem Exemplar wäre ich doch auch beinahe ins Netz gegangen. Angesichts der Vielzahl kleiner Fliegen, die sich schon in ihrem Netz tummeln, ist der 2 m breite Durchgang in unseren Vorgarten wohl ein absolut strategisch guter Spinnenplatz. Ich hatte Glück - ich hab' sie zeitig gesehen!

So, und wie bekomme ich jetzt vorne die Hecke geschnitten????

Gruß Uschi (die bei weitem kein Spinnenliebhaber ist, aber bei solchen Exemplaren doch ein wenig in Ehrfurcht erstarrt!)

Montag, 8. September 2008

Frauen Tour 2008

(Achtung! Weiter unten gibt's Musik! Wenn's gerade nicht passt: Lautsprecher herunterregeln!)

Wie bereits angekündigt stand am Wochenende unsere "Frauentour 2008" an. Das heißt sechs Frauen (Andrea, Anja, Antje, Britta, Doris und ich) die sich einmal im Monat zum gemütlichen Frühstück treffen, verbirngen ein nettes Wochenende zusammen. Es darf getrascht und gelästert werden, es werden Diskussionen geführt über wichtige und unwichtige Dinge. Über Männer gibt es immer etwas zu reden; nicht nur über die eigenen! Erziehungsprobleme werden auch erörtert, manchmal sogar Lösungen gefunden. Aber am meisten wird gelacht, gelacht und gelacht und zwar so lange bis man fast keine keine Luft mehr bekommt und in den nächsten Tagen sogar Muskelkater davon verspürt.

In diesem Jahr hat es uns nach Volendam verschlagen. Das ist ein kleines, nettes Örtchen am Ijsselmeer, ca. 30 km von Alkmaar entfernt und nur 20 km von Amsterdam. Idealer Ausgangspunkt für viele Exkursionen in Noord-Holland. Für uns blieb die Qual der Wahl, denn die Zeit war einfach knapp bemessen. Zwar fuhren wir freitags schon zeitig los um "noch etwas vom Tag" zu haben, allerdings haben wir dabei nicht bedacht, dass man vor Amsterdam ziemlich lange im Stau stehen kann. Somit haben wir leider unser Ziel erst gegen 17:30 Uhr erreicht. Schnell die Betten beziehen, mit einem Gläschen Sekt auf das kommende kind- und männerfreie Wochenende anstossen und dann auf nach Volendam um ein gemütliches Restaurant zum essen zu finden.
Aber oh weh! In Volendam ist Kirmes! Was den einen vielleicht begeistern mag, uns hat das Trara ziemlich abgeschreckt und ich glaube Volendam hat nicht viel von seinem eigentlichen Charakter wiedergeben können. Die Stadt befand sich in absoluten Ausnahmezustand und am Hafen war eine Partymeile á la "Ballermann 6" (in Holland scheint es übrigens in der Altersklasse von 20-40 akuten Männerüberschuss zu geben!!??) angesagt. Schade drum! Wir haben etwas außerhalb dann aber doch ein nettes Restaurant gefunden und es uns dann in unserem Häuschen gemütlich gemacht.

Am Samstag ging es dann zum Shoppen nach Alkmaar. Die Verkehrsführung ist uns bis heute noch sehr suspekt, aber letztendlich haben wir einen Weg gefunden, der uns unter anderem natürlich auch zum Oilily-Outlet Center führte. Die Stoffabteilung gab leider das Gewünschte nicht her, aber dennoch wanderten einige Stöffchen in meine Tasche. Jerseys gab es leider gar keine. Die Auswahl an Klamotten ist schon beeindruckend und mit viel Glück kann man das eine oder andere Schnäppchen machen. Z.B. hat Andrea sich eine wunderschöne Winterjacke zugelegt: Originalpreis über 100 Euro, nun für 19 Euro zu haben! Es hingen wunderschöne Hosen dort (leider nicht in meiner Größe) für 29 Euro. Für Felix und Julia habe ich auch je eine Hose bekommen. 29,90 das Stück, wobei es an der Kasse bei 3 Teilen nochmal 25 % Rabatt gab. Fazit: Für einen Abstecher immer lohnenswert, aber extra "NUR" dafür dort hinfahren würde sich in meinen Augen nicht immer rentieren.
Danach sind wir noch durch die Gassen von Alkmaar gelaufen. Eine schöner und interessanter als die andere. An einem Tag leider nicht alles zu erkunden. Viele bekannte Geschäfte in denen man viel Geld lassen kann, viele unbekannte Lädchen die zum Verweilen einladen, nette Cafes die man zwischendurch immer mal wieder dringen gebrauchen kann und tolle Straßenmusiker die eine Stimmung verbreiten wie ich es selten erlebt habe. Wer also "The Famous unknown" (alias Carlos Vamos und Lindsay Buckland) auf der Straße live erlebt, der sollte unbedingt eine Zeit verweilen und sich mitreißen lassen von ihrem Sound - einfach nur klasse!
Ziemlich geschafft vom Shoppen haben wir uns am späten Nachmittag noch nach Egmont aan Zee aufgemacht, um auch noch ein wenig Seeluft zu schnuppern. Dort haben wir alle einfach nur noch die Seele baumeln lassen und lecker gegessen. Wieso allerdings ein Teil der Truppe auf dem Rückweg dann auf einer Fähre gelandet ist, wo doch eigentlich eine Brücke sein sollte, wird uns immer ein Rätsel bleiben. Aber egal, denn witzig war es allemal!
Der Abend wurde dann noch ziemlich lang und erst so gegen 3 Uhr morgens übermannte uns dann doch die Müdigkeit.

Am Sonntag machte uns dann leider das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Nachdem wir nämlich alle Sachen gepackt und im Auto verstaut hatten fing es leider an zu regnen. Mit Schirm und Regenjacke gewappnet sind wir dann noch nach Marken (ein netter kleiner Ort auf einer Halbinsel im Ijsselmeer) gefahren und haben dort noch einen Abschlusskaffee getrunken. Eigentlich wollten wir noch zur Leuchtturm an der Spitze der Halbinsel spazieren, aber der Regen nahm an Stärke zu, so dass wir dann doch die Heimreise antraten.

Und wieder einmal muss ich sagen: So ein Wochenende bringt zwar wenig Schlaf, aber von der Erinnerung daran kann man noch einige Zeit zehren! Es gibt viele "Insider-Jokes" über die sicher nur wir sechs von Herzen lachen können (z.B. die Sache mit der Fähre!), aber eins will ich damit sagen:

So ein Wochenende unterbricht den Alltag auf ganz wundersame Weise.
DANKE EUCH MÄDELS!



Gruß Uschi (die heute morgen prompt verschlafen hat und sich jetzt gleich mal ein Stündchen noch auf's Öhrchen legt....)

Donnerstag, 4. September 2008

Endlich gesellt sich....

... der "Große Bruder" zur "Kleinen Schwester"!


Wurde ja mal Zeit nach fast 7 Monaten!

Dienstag, 2. September 2008

Hier, hier, hier und hier.....

Weil das hier vor 2 Jahren so schön war, wird es am kommenden Wochenende wiederholt. Ich begebe mich diesmal allerdings mit "nur" fünf dieser Frauen auf die Reise. Wir haben uns das hier als Ziel ausgesucht. Das Schöne ist, das kleine Örtchen ist nicht unweit von hier (dreimal dürft ihr raten wo ihr mich am Samstag findet!?!).
Wir könnten natürlich auch den tausend Tipps von hier folgen, denn das Städtchen ist auch nicht allzu weit, aber unsere Zeit ist leider arg begrenzt (seufz!). Ich hoffe wir werden wieder genauso viel Spaß haben wie vor zwei Jahren, wobei das hier leider nicht so dolle aussieht!

Und was hier noch drauf kommt wird noch nicht verraten!

Darauf müsst ihr eben ein paar Tage warten, denn das Teil muss erst in die Wäsche, und ich habe gerade einen leeren Wäschekorb (komisch???).

So, noch bin ich hier, aber nicht mehr lange. Freitagmittag geht's LOS!

Gruß Uschi

Montag, 1. September 2008

Kleine zusätzliche Tipps für....

...den "vor Ort Verkauf" von mir zu diesem Post, den ich gestern mit Begeisterung gelesen habe, (und das obwohl ich gar kein privater Verkäufer bin! Nanana!!!).

Meine beste Kundin habe ich vor Jahren erhalten, (oder besser gesagt, sie hat mich dort entdeckt!) als ich meine Sachen beim Kindergartenfest ausstellen durfte. Dort trifft man viele Mütter mit kleinen Kindern, die man dann Jahre benähen kann! Auch ein Aushang in Kindergärten und natürlich eine gute "Mund-zu-Mund Propaganda" macht sich immer gut. Ich werde z.B. oft auf Julias ausgefallene Kleidung angesprochen, das geht euch sicher auch so. Traut euch dann einfach zu sagen: "Hey, so 'was kann ich auch mal für Dich machen!". Guten Kontakt erhält man auch auf Dorf-/Stadtfesten oder Weihnachtsmärkten. Ich habe da immer Flyer parat liegen mit allen wichtigen Daten. Möglichst auf buntem Papier auffällig gedruckt, damit er nicht untergeht in euren toll genähten Sachen.



Ein entscheidenes Argument für den Preis finde ich auch immer die Betonung auf "Einzelstück". Ich gebe dann meist das Beispiel, das ich mich schwarz ärgern würde, wenn ich bei Oilily eine Jacke für viel (sehr viel!!!) Geld gekauft hätte und genau die gleiche nochmal sehen würde. So, nach dem Motto: DAS können nur wir uns leisten! Wenn ihr verstehst....

Was ich vielleicht noch wichtig finde, ist darzustellen, ab wann es sinnvoll ist das ganze als Gewerbe anzumelden. Also, wann ist ein Einzelstück noch ein Einzelstück und wieviele darf man davon verkaufen, ohne dass ich das irgendwo bekannt geben muss. Die Grenze ist sicher fließend, aber bei vielen hat es eben doch schon gewerblichen Charakter.
Manchmal denke ich ja auch, ich könnte mir den ganzen Gewerberummel sparen, weil ich "soviel" nun auch wieder nicht verkaufe, aber ein Auftritt im Internet (v.a. bei ebay, dawanda) zieht eben immer auch Neider an sich, die einen womöglich beim Finanzamt anschwärzen. Und das Finanzamt MUSS ja jedem Hinweis nachgehen, auch den Anonymen!!! Lasst also Vorsicht walten!

So wie ich Sabine kenne arbeitet sie aber an dieser Darstellung auch schon mit Hochdruck (der "Papagei hat sicherlich schon ein Pflaster um den Schnabel;-)) und wir werden bald auch noch viele Infos dazu bekommen.

An dieser Stelle auch von mir ein großes "DANKE" an Sabine, die uns (trotz Neider) immer wieder mal ein kleines Stück auf ihrem Erfolgsweg mitnimmt und uns in die richtige Richtung schubst...

Viele Grüße

Uschi (die durch das Nähen für andere auch nicht reich wird, aber eben einfach Spaß daran hat!)