Sonntag, 28. Februar 2010

Das Problem verschmähter Kleidungsstücke...

...in diversen Kleiderschränken kennt wohl jeder. Egal, ob es sich dabei um gekaufte, oder selbstgeschneiderte Stücke handelt - sie werden verschmäht.
Manchmal kann man es noch nicht einmal beschreiben, warum es so ist, aber meist ist es eine Kleinigkeit, die an dem Kleidungsstück nicht stimmt. Da gibt es Sachen wie z.B. Kragen zu eng, Ärmel zu kurz oder zu lang, Farbe macht einen blass, Hose zwickt am Bauch, Gummi zu weit.

Immer mal wieder kramt man diese verschmähten Teile hervor, zieht sie über, denkt: "Ach, geht doch!" und legt doch wieder in den Schrank.
Bei uns gibt es glaube ich in jedem unserer Kleiderschränke mindestens ein Teil, welches dieses Dasein fristet. Bei den Kindern habe ich langsam ein Gespür dafür entwickelt, was ein Kleidungsstück zu einem Verschmähten werden lässt. Felix ist da noch recht anspruchslos - Hauptsache passt und die Farbe ist nicht zu dunkel und trist. Julia in allen Dingen gerecht zu werden ist da schon weit aus schwieriger. Ein Kleidungsstück muss bei ihr eine bequeme Weite haben, am besten kuschelig (Nicky geht IMMER!), die Hosen am besten ohne Knopf, Jacken bitte IMMER mit Reißverschluss UND auf jeden Fall mit Kapuze - auch wenn diese in den seltensten Fällen aufgesetzt wird.

WARUM dann aber eine Kapuze? Ein Kapuze ist ja nicht nur zum Aufsetzen da, sondern sie erfüllt bei Julia auch einen wichtigen Zweck beim Anziehen der Jacke, d.h. sie schnappt sich die Jacke vom Haken, hängt sich die Kapuze über den Kopf und schlüpft in die Ärmel - das geht schnell, und das ist wichtig! Hat also eine Jacke keine Kapuze - so sehe ich Julia schon im Geiste vor mir, wenn sie morgens zur Garderobe schreitet. Sie wird fluchen weil sie nicht gescheit in die Ärmel kommt, weil die Jacke ja ständig wegrutscht. Das macht sie einmal, das macht sie vielleicht zweimal, aber dann weiß ich, wird so eine Jacke ein einsames Dasein an der Garderobe fristen.

So hatte ich also ein Problem, was es zu lösen galt, denn ICH war verliebt in die Jacke "Silver Lake" aus dem Buch "Sewing Clothes for Kids". ABER, diese Jacke hat keine Kapuze!!! Würde ich sie also so nähen wie Nancy und Sabine sich das gedacht haben, so wäre klar, diese Jacke würde eines dieser verschmähten Kleidungsstücke werden - das wäre blöd!!! Dummerweise hatte ich aber schon so eine gewisse Vorstellung, zumal der Stoff schon seit Monaten hier parat lag, seit dem ich die ersten Blicke auf diese Jacke irgendwann mal bei Sabine im Blog erhascht hatte....ICH wollte diese Jacke nähen!!!

Aber diese Jacke ist konzipiert für einen Kragen, der gehört dazu, der darf nicht fehlen, da war ich mir auch ziemlich sicher. Also ein Austausch Kragen gegen Kapuze kam nicht in Frage, auf gar keinen Fall. So stellte ich also erst einmal meine verzweifelte Frage im Forum, dafür wurde es ja schließlich ins Leben gerufen. Da ich nicht so schnell mit einer Antwort rechnete, pauste ich (nachdem ich mit den hauchzarten Schnittmustern aus dem Buch zunächst japanische Faltkunst üben musste;-)) also erstmal den Schnitt ab. Und da war sie plötzlich, die Idee - kam mir einfach so in den Sinn!

Wie wäre es mit einer Kapuze aus Sweat oder Jersey - so eingearbeitet, als würde es aussehen, wie ein Shirt, bei dem die Kapuze einfach über den Kragen gelegt wurde...und siehe da, auch Sabine hatte genau den gleichen Gedanken und schrieb es mir genau so als Antwort ins Forum. Die Jacke würde an Stil nichts einbüßen und Julia hätte ihre Kapuze zum leichteren Anziehen und die neue Jacke würde kein einsames Dasein fristen - PRIMA!!!

Lange Rede kurzer Sinn, hier kommt unsere erste Silverl Lake MIT Kapuze!!! Und ich hoffe, dass am Silver Lake auch Peacocks gesichtet wurden, ansonsten habe ich das Thema wohl ein wenig verfehlt;-)

Hans-Peter Peacock am "Silver Lake"

Silver Lake von vorne...

...von hinten...

...und von der Seite!

Nochmal liegend!


So, und damit sich hier jetzt "gewisse" Damen nicht beschweren können, ich hätte sie mal wieder davon abgehalten früh ins Bett zu kommen, ist jetzt hier Schluss mit dem üblichen Geschwafel...

Gruß Uschi

P.S.: Und ich glaube ich muss an dieser Stelle nicht erwähnen, dass ich mir diesen Schnitt SEHR GUT auch in Gr. L/XL vostellen könnte, aber ich weiß nicht, ob es was nützt an dieser Stelle Wünsche zu äußern, auch wenn ich mir Ende Februar immer etwas wünschen darf;-)

Samstag, 27. Februar 2010

Wie immer Ende Februar...

...beschleicht mich eine gewisse Panik und das Gefühl, dass ich mich ganz dringend mit dieser Literatur auseinander setzen sollte, denn der März kommt doch immer so überraschend.


Das liegt sicher daran, dass der Februar nur 28 Tage hat, anders kann ich mir das nicht erklären;-)

Gruß Uschi

Mittwoch, 24. Februar 2010

Mit Japan...

...verbindet mich außer der Leidenschaft für Tee und Bambus eigentlich so rein gar nichts. Obwohl, da wäre noch die Kunst des Fengshui, denn manchmal wünsche ich mir ja doch in unseren Räumen möge "was auch immer" besser fließen, aber nunja....ich schweife ab.

Denn vor ein paar Tagen wurde ich mit etwas traditionell Japanischem konfrontiert und war zunächst zugegebener Maßen ein wenig ratlos. Erfürchtig blickte ich auf Yikiko, Yoko, Shizuka und Reika ,wo sollten sie ihren angemessenen Platz nur finden?

Aber dann war da dieses schlichte weiße Badetuch, immer verschmäht, weil eben einfach "nur " weiß und langweilig, fristete es sein Dasein im Wäschschrank (und das schon seit unserer Hochzeit!). Das war es, das wäre des beste Hintergrund für diese Schönheiten. Leider konnten nicht alle vier Platz nehmen, so fiel die Wahl auf:

Shizuka (die Sanfte), Yoko (Kind der Sonne) und Reika (liebliche Blüte)

(und weil ich unser Badezimmer gerade geputzt habe, dürft ihr auch einen erweiterten Blick wagen)

Und da die japanischen Püppchen ja das Pendant zu den russischen Matroschkas sind (wie Doro K. uns ja schon wissen ließ), lag es nahe, dass mir während des Stickens auch noch diese Idee hier gekommen ist:

Aus den kleinen Püppchen kann man nämlich wunderbare Schlüssel- oder Taschenanhänger nähen. Ideale Mitbringsel und kleine Geschenke!!! Am besten gleich drei davon in den großen Rahmen packen und anschließend zusammennähen, Band mitfassen dabei nicht vergessen;-)

Wenn ich euch nun auch ein wenig Lust auf mehr japanischen Einfluss gemacht habe, dann schnell morgen abend zu Kunterbunt-Design in den Shop, denn dann gibt es die neue Stickserie "Sakura girls"...
Außerdem gibt es noch eine weitere Stickserie, nämlich Yakuro & Friends von Sibby A. Diaz by Cocolin's Blog. Allerdings müsst ihr da noch ein wenig Geduld mitbringen, denn da würde ich euch gerne 'was zeigen, was ich aber noch nicht zeigen darf....

Gruß Uschi

Samstag, 20. Februar 2010

Neulich, als die Nachbarn...

...mich hoffentlich nicht sahen, begab ich mich bekleidet mit den ältesten Klamotten, Regenjacke, Gummihandschuhen, Glitzischwamm, Müllbeuteln und Hosenteilen aus dunkelblauem Jeansstoff nach draussen in den Garten. In den Ecken lag noch Schnee (von gestern;-)), aber die Temperaturen, waren auf annehmbare 2 °C gestiegen.
Also warm genug, um ein chemikalisches Experiment durchzuführen! Denn ganz vorsichtig trug ich auch noch in einer Metallschüssel eine Portion "l'eau de Javel" - Bleichmittel!!! nach draussen. Lange genug hatte ich das Experiment hinausgeschoben, denn zugegebener Maßen, es bleibt ein gewisses Restrisiko, was die Einwirkzeit betrifft. Ich hatte zwar ein paar Tage zuvor ein ähnliches Experiment an einer Stoffprobe im heimischen Badezimmer durchgeführt, was zwar zu einem guten Ergebnis auf dem Stoff führte, im Badezimmer allerdings einen Geruch hinterließ, wie man ihn in 10 Schwimmbädern zusammen nicht vorfindet. Denn Hauptbestandteil eines guten Bleichmittels ist nun mal Chlor...

Nun denn, meine Absicht war es, eine selbstgenähte Jeanshose so aussehen zu lassen, wie eine Gekaufte. Eigentlich paradox, denn letztendlich möchte ich ja schon, dass man sieht, das ich die Hosen unseres Sohnes selbstgenäht habe, aber wie schrieb Sabine hier doch zurecht: Jeanshosen sehen “selbstgenäht” oft unecht aus. Die Tipps und Tricks die Sabine euch in ihrem Post aufgeführt hat sind klasse und wenn ihr die alle befolgt, dann kommt ihr auf jeden Fall schon zu einem ganz passablen Ergebnis. Allerdings muss man auf die typischen Waschungen und Bleichstellen eben noch ein paar Wochen warten. So eine Hose könnte dann also erstmal so aussehen:


Nach mehreren Wäschen und häufigem Tragen (fragt mich jetzt bitte nicht danach wie oft!!??) sieht die Hose dann schon recht "echt" aus und hat den typischen Jeanscharakter bekommen, wie wir ihn alle gerne hätten.


Ich habe dabei die Erfahrung gemacht, dass die typischen Waschungen bei dunkleren Jeansstoffen besser und schöner heraus kommen, als bei den mittel- oder hellblauen.

Aber dennoch wollte ich diesen Effekt ein wenig schneller herbeizaubern, wobei wir wieder bei meiner Gartenaktion wären (also eindeutig eine Sache für heiße Sommertage!!!). Meine Hosenteile hatte ich bis auf die Innenbeinnaht so weit fertig gestellt. Diese Naht ließ ich jedoch offen, um einen Müllbeutel einzuschieben. Denn ich wollte ja nicht, dass das Bleichmittel, was ich auf die Vorderteile verteilen wollte gleich bis auf die Hinterbeine durchdringt, und dort Stellen bleicht, die ich nicht dafür vorgesehen hatte. Weitehin hatte ich meine Hosenteile an gewissen Stellen "prepariert". Und zwar habe ich vorne unterhalb der Einschubtaschen rechts und links jeweils drei kleine Falten gelegt. Nicht regelmäßig, sondern einfach so, wie sie sich beim Tragen der Hose dort auch bilden würden. Diese Falten fixierte ich an drei Stellen mit Gradstich (einfach drübernähen - muss nicht schön sein - wird sowieso später wieder entfernt!). Das gleiche machte ich in den Kniekehlen und hinten unten am Saum.
Dann überlegt ich mir die typischen Stellen, die bei einer Jeanshose eben nach mehrmaligem Tragen heller werden: Po, Knie und ein wenig die Seitennähte.
Meine Hose lag nun vorbereitet vor mir und ich hoffte auf ein gutes Ergebnis. Ich tauchte also mutig den Glitzischwamm in die Bleiche (BITTE MIT GUMMIHANDSCHUHEN!!!) und drückte ihn ein wenig aus. Nun rieb ich mit ein wenig Druck über die Falten und die Stellen, die ich heller haben wollte. Anfangs zaghaft - später schon etwas kräftiger und dann auch mit der rauhen Seite des Schwammes (da allerdings vorsichtig bei den Nähten!). Und siehe da, der Stoff zeigte erste Aufhellungen. Als ich vorne mit dem Ergebnis zufrieden war, drehte ich die Hose um und bearbeitete auch dort die entsprechenden Stellen. Zum Schluss rieb ich nochmal zügig über die abgesteppten Seitennähte.
Dann ließ ich alles draussen stehen und liegen und hechtete zur Waschmaschine und startete ein 60 °C Programm mit Waschmittel! Nun hieß es warten, warten, warten....aber, das Warten hat sich gelohnt, denn herausgekommen ist dabei dieses Ergebnis! Und ich schwöre: NICHT gekauft - selbst genäht!!!

(klick auf's Bild macht's größer!)

(hier nochmal die Ansicht von hinten!)

Die genähten Falten vorne - die Gradstichnähte werden NACH dem Waschen wieder aufgetrennt!

Die Falten hinten!


Und? Was soll ich sagen? DAS mache ich bald mal wieder, allerdings im Sommer, denn nach dieser Aktion hatte ich verständlicherweise Eiszapfen an den Fingern;-)

Ich hoffe ihr seid durch meine Beschreibung einigermaßen durchgestiegen - auch wenn es sich mal wieder nicht vermeiden ließ endlose Schachtelsätze zu verwenden;-)

Gruß Uschi

P.S.: L'eau de Javel bekommt ihr übrigens bei DeM Drogeriemarkt - aber Vorsicht - wirklich alte Klamotten anziehen, denn Spritzer haben Folgen!!!

Edit: Heute hat das Modell auch endlich Zeit um Fotos mit mir zu machen:




Freitag, 19. Februar 2010

Erfolgreicher Taschenworkshop!

Wie der aufmerksame Leser ja weiß, pflege ich monatlich mit ein paar Frauen eine nette gesellige Frühstücksrunde. Dort wird der neueste Klatsch und Tratsch erzählt, man darf sich ausgiebig über die Sorgen mit den Kindern und Männer auslassen und es wird viel gelacht. Mit diesen Frauen trete ich ja auch einmal im Jahr ein Lachmuskeltraining an, d.h. wir gehen gemeinsam auf Tour - einfach um mal ein paar Tage Spaß zu haben.
Unsere letzte Tour liegt schon eine Weile zurück, aber sie brachte etwas mit sich, nämlich einen Taschen-Workshop.
Und zwar hatte ich kurz bevor wir unsere Tour starteten für mich die Alles-Dabei-Tasche ja auf Kurz-Reisetaschenformat vergrößert und genäht, man erinnere sich:


Diese Tasche traf bei einer der Frauen auf große Begeisterung, so groß sogar, dass sie mich fragte: "Uschi, willst du mir nicht auch so eine Tasche nähen - die ist so klasse!"

Nun, ihr wisst selber, der Aufwand den man für so eine Tasche betreiben muss/kann ist schon recht hoch, die Stoffmenge hingegen eigentlich ein Witz, nur, wie stellt man so etwas in Rechnung? Bei Fremden - kein Thema, da habe ich keine Skrupel, aber bei Freunden finde ich es immer schwer, den Arbeitslohn in Rechnung zu stellen. Arbeit gegen Arbeit - kein Thema (das hatte ich ja auch schon mal), aber Arbeit gegen Geld, das befriedigt mich (im Freundeskreis wohlgemerkt!) nicht immer so richtig.

Also, was tun?
Die Freundin, die gefragt hatte, hatte ein paar Wochen später Geburtstag, also hätte ich ihr auch eine Tasche nähen und verschenken können, aber NEIN, eines morgens beim Grübeln im Bett kam mir eine viel bessere Idee.
Ich wusste nämlich, dass die Freundin über gewisse Nähkenntnisse verfügt, da sie vor Jahren beim damals hier noch ansässigen Schuhfertiger (der große, graue Dickhäuter!) Stepperin gelernt hat. Sie hat quasi noch viel störrischeres Material unter der Nähmaschine gehabt, als Stoff. Also wird sie auch in der Lage sein eine Alles-dabei-Tasche selbst anzufertigen.
So bekam sie also zu ihrem Geburtstag von mir einen Taschen-Workshop geschenkt, inkl. Stoffeinkauf in Holland. Die Idee kam gut an und an drei Vormittagen haben wir beide dann in aller Ruhe, mit viel Gequatsche oben in meinem Nähzimmerchen ein paar nette Stündchen verbracht. Und heute war es dann soweit, heute konnte sie voller Stolz IHR Werk mit nach Hause nehmen. Und sie verließ unser Haus mit den Worten: "Hach, das ist jetzt noch viel schöner, als wenn du mir eine genäht hättest!"

Ja, das finde ich auch!!! Wollt ihr mal sehen?

Sieht doch super aus, oder? Und für Unterhaltung auf der Reise hat sie mit dem "Zeitungsstoff" wohl ausreichend gesorgt;-)

Wir hatten auf jeden Fall viel Spaß und ich kann euch von meiner Seite aus nur sagen, macht das auch mal: Verschenkt keine fertigen Teile, verschenkt einen Workshop!

Gruß Uschi

Mittwoch, 17. Februar 2010

Der Beweis eines aufgeräumten Arbeitszimmers!

So, nach meinem letzten Post wurden hier Beweise eines aufgeräumten Arbeistzimmers angefordert. Dann mal hurtig, denn der Zustand scheint sich rasant zu verschlechtern;-)

Farblich hat sich an der Wand nicht viel verändert - minimal heller, aber jetzt mit netter Bordüre (DIE ist übrigens selbstklebend und echt zu empfehlen!!! Feine Sache;-)).

Und DA!!! Seht ihr das? Da sind 2,5 Regalbretter LEER!!!
Kein Rummel, kein gar nichts. Ich frage mich ja schon die ganze Zeit, WAS da vorher war???
Ich vermisse nichts und im Wohnzimmer steht auch kein Karton mehr, der noch ausgepackt werden müsste.
Ob das wohl alles so Dinge waren, die da "mal eben schnell" abgelegt wurden und nun wieder an Ort und Stelle sind oder im Müll?

Die dritte Wand ist noch nicht ganz fertig, dort fehlt noch die Kindergarderobe. Vielen Dank übrigens für eure zahlreichen Vorschläge. Die Kisten werden es nun aber doch nicht werden. Für unseren Bedarf müssen einfach richtig große Haken her. Die werde ich in den nächsten Tagen mal im blaugelben Möbelhaus besorgen...

Gruß Uschi

Dienstag, 16. Februar 2010

Ich wußte es....

...da war mal 'was!!!

Manchmal ist es doch ganz gut einen Blog zu führen. Denn somit konnte ich soeben belegen, dass ICH im Februar schon mal im Gartenstuhl draussen gesessen habe - nur im Pullover. Ich meine, man stelle sich das mal vor!!!

IM PULLOVER!!! In der Sonne, bei fast 20 °C!!! IM FEBRUAR!!!

Wie, ihr glaubt mir nicht? Dann schaut bitte selbst: HIER!!!

Gruß Uschi

P.S.: Interessant ist übrigens, dass die anfallenden Arbeiten heute genauso hätten erledigt werden können, obwohl eins kann ich von der Liste streichen: Das Arbeitszimmer IST aufgeräumt;-)

Freitag, 12. Februar 2010

Die Wochenendplanung...

...sieht vor, dass hier das Arbeitszimmer renoviert wird. Das trifft sich gut, denn dadurch, dass ja Karneval ist haben wir ein wenig Luft nach hinten und können das in Ruhe erledigen, denn Kinder und Mann haben bis einschließlich Dienstag frei.

Heute habe ich schon fleißig ausgeräumt (was man alles so findet und hortet???) und das Arbeitszimmer ist nun sehr...äh... übersichtlich geworden;-)


Tapete ist schon ausgesucht, Kleister steht parat, nur die Compis sind noch am Netz - noch. Ab morgen früh heißt es dann hier nur noch Schmalspur Internet mittels Netbook (jaja, diese Anschaffung macht die Renovierung erst möglich!). Renovierungen bringen aber auch immer Überlegungen mit sich. Quälende Überlegungen, vor allem wohin mit dem ganzen Rummel der vorher im Raum drin war (momentan steht das Wohnzimmer VOLL - das kann aber so nicht bleiben), allerdings ist diese "Übersichtlichkeit" schon ganz nett. Okay, ein wenig Wohnlichkeit muss wieder hinein, denn momentan hallt hier die Tastatur - das ist nicht angenehm!
Eine dieser Überlegungen ist die Garderobe für die Kinderjacken.
Sie MUSS wieder hier hinein, denn unser Flur ist definitiv zu klein, um die Jacken neben unseren aufzunehmen.
Wir hatten in den letzten Jahren zwar eine schöne von HABA, aber für die nun doch größer werdenden Kinderjacken ist sie nicht mehr ganz so zweckmäßig.
Daher mal eine Frage zur Kaufentscheidung:
Hat jemand mit diesen Garderobenkisten von Jako-o gute (oder auch schlechte) Erfahrungen gemacht.
(Quelle: Jako-O)

Ich bitte um ein ehrliches Urteil, denn, hm, wie soll ich es sagen,aber die Bewertungen im Onlinekatalog ließen mich doch gerade ein wenig zweifeln.
Wieviel Jacken kann man dranhängen?
Kann man die Jacken auch mit der Kapuze an den mir doch recht klein erscheinenden Haken hängen oder MUSS man sie immer am Aufhänger aufhängen (DAS ist meinen Kindern sicher zu lästig!)?
Ist die Kiste ausreichend groß für alles was so bisher herumliegen bleibt und vor allem landen die Sachen, die hier so herumliegenbleiben, dann auch wirklich da drin?

Ich bin gespannt auf eure Erfahrungsberichte. Achja, und wenn jemand das ultimative Garderobenproblem optimal gelöst hat - ich bin offen für alles!!!

Gruß Uschi

Donnerstag, 11. Februar 2010

Es ist da!!! Mein Buch ist DAHAA!!!

Vorhin, als ich gar nicht damit gerechnet hatte, da klingelte der Postbote und brachte es mir ins Haus!!!


Ich hab's bisher nur ganz schnell mal überfliegen können - aber DAS hat das Buch nicht verdient. Ich werde es mir heute Abend in aller Ruhe von vorne bis hinten und wieder von hinten nach vorne durchblättern.

Aber einen Favoriten habe ich auf jeden Fall schon!!!

Gruß Uschi

Mittwoch, 10. Februar 2010

In der Schule....

...würde es jetzt lauten: Thema verfehlt - setzen - sechs!

Aber ich glaube mit diesem Urteil haben Maki und Sonja nicht wirklich gerechnet, als die beiden liebevoll ihre SchneegLÖCKCHEN kreierten und das Urteil ist auch zu unrecht gefällt. Denn die Stickdatei hat eine glatte eins verdient, nur die Wirkung, die will sich noch nicht so recht einstellen:

Sie wollten nämlich den Frühling herbeilocken und als ich anfing die schönen SchneegLÖCKCHEN auf unsere doch bisher recht schlichte Gardine im Arbeitszimmer zu sticken, schien es ja auch zunächst zu wirken. Es wurde tatsächlich ein wenig wärmer.

Aber nun? Nun hängt die Gardine - UND? Es fängt an zu SCHNEIEN!!! Kreisch!!! Ich WILL das nicht mehr!!!!

(klick auf's Bild macht's größer!)
Vielleicht müssen wir mit gemeinsamen Kräften daran arbeiten! Also ihr Lieben ab morgen abend, bei Kunterbunt-Design, bitte, ganz viele Schneeglöckchen kaufen und zügig sticken, vielleicht schaffen wir es so den Winter endlich zu verbannen!!!

So, und nun werde ich neue Tapete zu der aufgehübschten Gardine kaufen, denn am Wochenende steht die Renovierung des Arbeitszimmers an - wie passend!!!

Gruß Uschi

Dienstag, 9. Februar 2010

Ich bin mir ziemlich sicher,....

...dass sowohl die Frau Hamburger Liebe, aber auch Sonja von Kunterbunt Design meinem Silvestertipp gefolgt sind (ich glaube hier sieht man das auch so!). Denn nur so kann ich mir diese grandiose neue Stickdatei erklären, die hier sofort zum absoluten Treffer erklärt wurde!!!.

Frau Hamburger Liebe und Sonja wurden infiziert von dem Roboter Virus und dabei herausgekommen ist "Robert Robot" mit seinen kleinen Freunden.

Robert ist toll - und vor allem RIESIG!!!

Okay, er kommt zwar auch mit einer Stickzeit von über 60 min daher (dafür sind seine kleinen "outlined" Freunde aber auch ratzfatz gestickt - das entschädigt!), aber der

"boah - ist der Button toll" Faktor

ist schon umwerfend. Bei über 60 min hatte ich nämlich die Maschine nicht immer im Blick (ich weiß - nicht unbedingt empfehlenswert!!!), und als ich dann nach einer Weile mein Nähzimmer betrat, strahlte mich DIESES Gesicht an:


Na, kann man da noch widerstehen????

Ursprünglich sollte dieser Button einfach nur vorne auf's Shirt genäht werden, aber als ich den Button aus der Stickmaschine holte und komplett fertig in den Händen hielt, beschloß ich: DER musst einen besonderen Ehrenplatz bekommen. So landete er auf einem farblich abgesetzten Krümelfenster (nach dieser Anleitung übrigens ganz easy!). So kommt er richtig gut zur Geltung!

Und wer behauptet für Jungs könne man nicht bunt und gemixed nähen, der braucht hier nun gar nicht weiter zu schauen. Denn auch DAS geht!!! Ein Mixshirt nach einem (eigentlich zwei) Schnitten aus der letzten Ottobre.
Vorder- und Rückenteil aus einem Doubleface Interlock (fragt mich bitte nicht woher - ich fand ihn in meinem Stoffregal!), die Ärmel gepatcht aus Resten!

Das Roboterband passt übrigens klasse zu der neuen Stickserie, allerdings sollte man beim Aufnähen schon darauf achten, dass die kleinen Kerlchen nicht plötzlich Kopf stehen - das fiel mir natürlich erst auf, als ich beim Ärmel das Band schon schön an BEIDEN Seiten festgenäht hatte, grrrr!!!

Hinten tummeln sich weitere Roboter Freunde und dieser Schriftzug, ja, dieser Schriftzug, jaaaa, DAVON wünsche ich mir VIEL MEHR!!!! Aber ich glaube Sonja weiß das schon.....;-)

(diesen mag ich besonders gerne!)


(der "Korkenzieher-Roboter, unten am Ärmel)

Und wenn ihr nun genauso begeistert von Robert, dem Roboter und seinen Freunden seid, dann schnell am Donnerstagabend, 11.2. zu Kunterbunt-Design in den Shop, dann heißt es auch bei euch: Bliep, bliep, bliep....

Gruß Uschi (die darauf hofft, dass die Frau Hamburger Liebe noch mehr so Inspirationen bekommt;-))

Sonntag, 7. Februar 2010

Neues...

...wird es heute Abend ab 19 Uhr in meinem Klasse-Kleckse Flohmarktblog geben.
Es ist vieles für Jungs dazugekommen, aber auch ein paar Sachen für Mädchen.
Ein paar Klamöttchen sind noch in der Wäsche, oder müssen noch anprobiert werden, also wird in den nächsten Tagen auch noch etwas dazukommen (vorausgesetzt, ich habe den Elan daran weiterzumachen;-))

Gruß Uschi (die sich heute mit fast nichts anderem beschäftigt hat!)

Samstag, 6. Februar 2010

In meinem Nähzimmer....

...liegen nun ganz viele weiße und grüne Stickfäden auf dem Boden.

Aber das ist nicht schlimm, denn sie brachten ein klein wenig Frühling mit sich...

(to be continued)

Gruß Uschi

Es geistert ein Bücherstöckchen durch die Blogs...

...und ich hab's mir genommen:

100 Bücher, die ich nicht ALLE gelesen habe. Die fett markierten aber auf jeden Fall, wobei ich feststellen muss, dass ich mich bei manchen an den Inhalt schon nicht mehr erinnere...

1. Der Herr der Ringe, JRR Tolkien

2. Die Bibel

3. Die Säulen der Erde, Ken Follett

4. Das Parfum, Patrick Süskind

5. Der kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry

6. Buddenbrooks, Thomas Mann

7. Der Medicus, Noah Gordon

8. Der Alchimist, Paulo Coelho

9. Harry Potter und der Stein der Weisen, JK Rowling

10. Die Päpstin, Donna W. Cross

11. Tintenherz, Cornelia Funke

12. Feuer und Stein, Diana Gabaldon

13. Das Geisterhaus, Isabel Allende

14. Der Vorleser, Bernhard Schlink (steht auf der Wunschliste)

15. Faust. Der Tragödie erster Teil, Johann Wolfgang von Goethe

16. Der Schatten des Windes, Carlos Ruiz Zafón

17. Stolz und Vorurteil, Jane Austen

18. Der Name der Rose, Umberto Eco

19. Illuminati, Dan Brown

20. Effi Briest, Theodor Fontane

21. Harry Potter und der Orden des Phönix, JK Rowling

22. Der Zauberberg, Thomas Mann

23. Vom Winde verweht, Margaret Mitchell (nicht zuende gelesen)

24. Siddharta, Hermann Hesse

25. Die Entdeckung des Himmels, Harry Mulisch

26. Die unendliche Geschichte, Michael Ende

27. Das verborgene Wort, Ulla Hahn

28. Die Asche meiner Mutter, Frank McCourt

29. Narziss und Goldmund, Hermann Hesse

30. Die Nebel von Avalon, Marion Zimmer Bradley

31. Deutschstunde, Siegfried Lenz

32. Die Glut, Sándor Márai

33. Homo faber, Max Frisch

34. Die Entdeckung der Langsamkeit, Sten Nadolny

35. Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, Milan Kundera

36. Hundert Jahre Einsamkeit, Gabriel Garcia Márquez

37. Owen Meany, John Irving

38. Sofies Welt, Jostein Gaarder

39. Per Anhalter durch die Galaxis, Douglas Adams

40. Die Wand, Marlen Haushofer

41. Gottes Werk und Teufels Beitrag, John Irving

42. Die Liebe in den Zeiten der Cholera, Gabriel Garcia Márquez

43. Der Stechlin, Theodor Fontane

44. Der Steppenwolf, Hermann Hesse

45. Wer die Nachtigall stört, Harper Lee

46. Joseph und seine Brüder, Thomas Mann

47. Der Laden, Erwin Strittmatter

48. Die Blechtrommel, Günter Grass

49. Im Westen nichts Neues, Erich Maria Remarque

50. Der Schwarm, Frank Schätzing

51. Wie ein einziger Tag, Nicholas Sparks

52. Harry Potter und der Gefangene von Askaban, JK Rowling

53. Momo, Michael Ende

54. Jahrestage, Uwe Johnson

55. Traumfänger, Marlo Morgan

56. Der Fänger im Roggen, Jerome David Salinger

57. Sakrileg, Dan Brown

58. Krabat, Otfried Preußler

59. Pippi Langstrumpf, Astrid Lindgren

60. Wüstenblume, Waris Dirie

61. Geh, wohin dein Herz dich trägt, Susanna Tamaro

62. Hannas Töchter, Marianne Fredriksson

63. Mittsommermord, Henning Mankell

64. Die Rückkehr des Tanzlehrers, Henning Mankell

65. Das Hotel New Hampshire, John Irving

66. Krieg und Frieden, Leo N. Tolstoi

67. Das Glasperlenspiel, Hermann Hesse

68. Die Muschelsucher, Rosamunde Pilcher

69. Harry Potter und der Feuerkelch, JK Rowling

70. Tagebuch, Anne Frank

71. Salz auf unserer Haut, Benoîte Groult

72. Jauche und Levkojen , Christine Brückner

73. Die Korrekturen, Jonathan Franzen

74. Die weiße Massai, Corinne Hofmann

75. Was ich liebte, Siri Hustvedt

76. Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär, Walter Moers

77. Das Lächeln der Fortuna, Rebecca Gablé

78. Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran, Eric-Emmanuel Schmitt

79. Winnetou, Karl May

80. Désirée, Annemarie Selinko

81. Nirgendwo in Afrika, Stefanie Zweig

82. Garp und wie er die Welt sah, John Irving (nicht zuende gelesen)

83. Die Sturmhöhe, Emily Brontë

84. P.S. Ich liebe Dich, Cecilia Ahern

85. 1984, George Orwell

86. Mondscheintarif, Ildiko von Kürthy

87. Paula, Isabel Allende

88. Solange du da bist, Marc Levy

89. Es muss nicht immer Kaviar sein, Johanns Mario Simmel

90. Veronika beschließt zu sterben, Paulo Coelho

91. Der Chronist der Winde, Henning Mankell

92. Der Meister und Margarita, Michail Bulgakow

93. Schachnovelle, Stefan Zweig

94. Tadellöser & Wolff, Walter Kempowski

95. Anna Karenina, Leo N. Tolstoi

96. Schuld und Sühne, Fjodor Dostojewski

97. Der Graf von Monte Christo, Alexandre Dumas

98. Der Puppenspieler, Tanja Kinkel

99. Jane Eyre, Charlotte Brontë

100. Rote Sonne, schwarzes Land, Barbara Wood


Das ein oder andere Buch steht sicher irgendwo auf der Liste der "zu lesenden Bücher", andere aus dieser Liste sagen mir so gar nicht zu - die werde ich auch wahrscheinlich nie lesen. Leider vermisse ich ein paar Bücher die mir sehr gut gefallen haben...aber vielleicht wird dieses Stöckchen ja mal fortgesetzt...

Gruß Uschi (diie EIN Buch immer noch sehnlichst erwartet...)

Mittwoch, 3. Februar 2010

Schade...

...Post ist durch für heute!

Wartende Grüße

Uschi

Dienstag, 2. Februar 2010

Es sind doch die kleinen Dinge des Lebens...

...die einen erfreuen!!!



Gruß Uschi

Montag, 1. Februar 2010

Da gönn' ich mir...

...Ende letzten Jahres mal neue Schuhe, und, was ist? Ich komme einfach nicht in den Genuß sie tragen zu können...


Okay, der Schnee ist ja ganz schön, und wir können uns ja noch nicht einmal beklagen, halten sich die Mengen hier doch echt in Grenzen, aber die Schuhe sind doch auch schön, und wollen ENDLICH mal getragen werden. Sie stehen hier doch nun schon seit über 4 Wochen nutzlos herum - buaaaaahhhhhh.....

Gruß Uschi (die jetzt frustriert weiter Wintersocken strickt!)