Mittwoch, 31. Oktober 2012

Mal schnell eben ein 08/15 Shirt nähen...

...oder vielleicht doch nicht.

Schauen wir doch erstmal, was man unter 08/15 versteht? Wenn man hier nachliest, so handelt es sich um eine weitverbreitete Redewendung und beschreibt "etwas ganz Gewöhnliches oder nichts Besonderes, Durchschnitt, Mittelmaß, ohne Sorgfalt bereitet oder nichts Erwähnenswertes".
Interessant übrigens auch die Erklärungsansätze dieser Redewendung!
Nunja, es ist ein Shirt was ich nähe...ein gewöhnliches, eins mit zwei Ärmeln und einem Halsausschnitt...aber etwas Besonderes ist es schon, weil ich nämlich was draufgestickt und genäht habe...Durchschnitt, Mittelmaß? Nein sicherlich auch nicht. Ohne Sorgfalt bereitet...okay, ich bin da vielleicht nicht so GANZ objektiv...aber ich denke schon, dass ich mir Mühe gegeben habe. Erwähnenswert? Nun, das dürft ihr entscheiden!

Aber ich bin der Meinung, es ist "Kein 08/15 Shirt" geworden:-)



Ich bin auf jeden Fall zufrieden mit meinem neuen Shirt...


Wenn auch ihr vielleicht mal 08/15 Sachen besticken wollt, so kann ich euch sagen, passende Zahlen gibt es dafür ab morgen bei Sonja von Kunterbuntdesign. Sie hat neben den "1,2,3..Zahlen" auch noch süsse "1,2,3...Tiere" nach Vorlagen von "by graziela" digitalisiert.


Mit den Zahlen kann man übrigens auch noch ganz schnell "gewöhnliche" gekaufte Leggings personalisieren und die Tochter des Hauses glücklich machen...





Also, ich habe sicherlich noch ganz viele Ideen, was man mit diesen Zahlen alles aufhübschen kann, auch wenn es bei mir sicherlich nicht so ganz stilgemäß wirkt;-)


Gruß Uschi

Shirtschnitt: Yorik in der größten Größe, Halsausschnitt etwas erweitert
Stickdatei: 1,2,3...Zahlen von Kunterbuntdesign und Schriften "Action und Kayleigh" über Etsy gekauft


Donnerstag, 25. Oktober 2012

Und was macht man...

...sonst so in Ungarn?

Nun, traditionelles Kesselgulasch ist Pflichtprogramm, aber das nehmen wir gerne;-)


Gegart über offenem Feuer...


...bei einem lauen Nachmittagssönnchen und angenehmen 20°C!

Ines, SO einen Kessel und Löffel brauchen wir auch!!!

Zwischendurch hatten wir viel Spaß...




...und Zeit zum klönen und zusammensitzen...


...und Zeit zum Schlemmen!


Viel zu schnell war die Zeit bei Ines in Ungarn zu Ende!!!

Am Freitag hieß es schon wieder Abschied nehmen. Unser Flugzeug stand bereit...


...aber die Aussicht über den Wolken tröstete uns über den Abschied hinweg und machte für uns das Fliegen letztendlich dann doch zum Genuss!

Unter uns die Alpen!



Und wenn man Regenwolken auch mal von oben betrachten kann, fällt die Vorstellung, dass von der Erde aus gesehen dahinter immer die Sonne scheint doch gleich viel leichter!!!


Und auch Julias Sorge, ihr Lieblingskuschelhund könnte aus dem Flugzeug fallen, schwand dahin, so dass auch er mal einen Blick riskieren durfte;-)


Zwei Wochen sind seither ins Land gegangen, aber die Erinnerung bleibt! Ein paar schöne Tage, viele nette Gespräche, Einblick in eine Lebensweise fern ab vom Gewohnten!

Nochmal Danke liebe Ines für deine Gastfreundschaft, danke an deine Jungs, die unseren Kindern willkommene Spielpartner waren und Gruß an deinen Mann (der ja leider nicht vor Ort war:-()...wir kommen wieder, das hast du nun davon;-)

Und, für viele unverständlich, aber das "böse Internet" macht es möglich, ohne das WWW wären Ines und ich uns vermutlich niemals begegnet...

Gruß Uschi



Mittwoch, 24. Oktober 2012

Budapest

Budapest (sprich, Budapescht, weil "s" spricht man im Ungarischen wie ein "sch") - eine Stadt zum Verlieben, eine Stadt für die man Zeit braucht - viel Zeit! Wir hatten zu wenig - definitiv!
Einen Bruchteil nur von all den schönen Orten der Stadt haben wir uns angesehen...so viel Weiteres gab es noch auf der langen Liste.

Aber das, was wir sahen, das haben wir mit allen Sinnen genossen. Aber seht selbst (alle Bilder durch Klick auf's Bild auch größer):

Angefangen haben wir mit der großen Markthalle...


...heute noch beliebter Einkaufsort sowohl für Touristen, als auch Einheimische.


Gigantische Stahlkonstruktion aus dem 19. Jahrhundert...


Frisches, soweit das Auge reicht...


und Paprika in ausreichenden Mengen!

Direkt von der großen Markthalle gelangt man über die Freiheitsbrücke auf die andere Seite der Donau (dem früheren Buda).


Diese Detailverliebtheit beim Metallzierrat - einfach traumhaft schön!


Wie frisch geputzt...


...kann sie in zartem grün der "Golden Gate Bridge" sicher konkurrieren;-)


Weiter geht es unterhalb des Burgberges...


...auch hier trifft wieder "noch restaurierungsbedürftig" auf "bereits im neuen Glanz"...


Ein Blick auf das gegenüberliegende Ufer des Innenstadtbezirkes (dem ehemaligen Pest).


Wappen am unteren Burgpalast, gleich neben der legendären Zahnradbahn Budavári Sikló. Die hätten wir ja gerne genommen, aber die war ausgerechnet in dieser Woche gesperrt, wegen Montagearbeiten:-(...naja, müssen wir halt nochmal wieder kommen!
Stattdessen ging es über die Kettenbrücke wieder zurück in den Innenstadtbezirk...


...nicht ohne einen Blick auf die Margareteninsel zu werfen. Sicherlich auch ein Ziel für einen weiteren Ausflug in diese Stadt!


Und gleich rechts daneben das Parlamentsgebäude.


Blickt man nochmal zurück auf das andere Ufer...


..erhascht man einen Blick auf die Matthiaskirche.

Aber wir haben ein anderes Ziel im Visier...


...die St. Stephans-Basilika.


 Auch hier sind wir wieder überwältig von der detailverliebten Baukunst vergangener Jahrhunderte!


"Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben!", steht in latanischer Schrift angeschlagen und Felix meinte das wäre grammatikalisch falsch, da das Verb im Lateinischen immer am Ende stünde...nun denn;-)


Und? Ist das ein blau?

In die St. Stephans-Basilka kann man auch hinein und auch hinauf. 302 Stufen - keuch! Man kann aber auch den Aufzug nehmen...wir nahmen ihn dann anschließend hinunter!

Oben wird man dann jedoch von einer sagenhaften Aussicht belohnt:

In Richtung Parlamentsgebäüde

In Richtung Burgpalast


In Nordrichtung - in für uns noch unbekanntes Gebiet

Und zwischendrin immer wieder bunte Dachdeckerkunst!

Die Beiden waren übrigens auch begeistert...



Und DER war wohl  auch schon mal da;-)


Damit endet ein toller Tag in Budapest. Viel zur kurz ist ein Tag, um all die Schönheiten dieser Stadt zu erforschen...daher, Budapest, wir kommen wieder!

Gruß Uschi




Samstag, 20. Oktober 2012

Köszönöm* Ines!

Oder sollte ich vielleicht eher sagen Ines ist schuld?

Schuld woran? Nun, das ich mich mit meinen 46 Jahren tatsächlich das erste Mal in ein Flugzeug setzen musste!!!
Alles fing ja damit an, dasss Ines im Frühjahr hier zu Besuch war und mir beim Abschied das Versprechen abnahm: "So und nun kommst du mich aber auch in Ungarn besuchen!", und versprochen ist versprochen und wird nicht gebrochen.
Das Problem ist ja nur...uns trennen ca. 1500 km, die man mal nicht eben nur für ein paar Tage mit dem Auto bewältigt!
Also MUSSTE ich mich quasi mit einem für mich neuen Verkehrsmittel anfreunden. Mit Herzklopfen und schweißnassen Händen im August den Flug gebucht und bis zuletzt nicht glauben können auf was ich mich da eingelassen hatte.
Auch dir Kinder sind bisher noch nie geflogen, nur mein Mann hatte ein wenig Flugerfahrung...aber auch nur einen kurzer Inlandsflug von Köln/Bonn nach Leipzig.
So saßen wir also am Montag 8.10. alle mit dem unvorstellbaren Gefühl in Eindhoven am Flughafen und konnten es nicht glauben in 2 Stunden in Budapest zu sein.

"Ohje, jetzt gibt es kein zurück mehr?"

Und tatsächlich, schneller als mir lieb war befanden wir uns in der Luft und flogen gen Osten...


...hinter uns der Sonnenuntergang, vor uns ein Abenteuer in...


Am Flughafen in Budapest angekommen war es bereits finstere Nacht und wir suchten und fanden den Weg zu Ines ohne zu ahnen was sich links und rechts der Straßen befindet.

Am nächsten Morgen dann ging es bei strahlendem Sonnenschein auf Erkundungstour durch Kecskemét (schon wieder vergessen wie man es ausspricht;-)). Kecskemét - eine Stadt im Wandel...das war ganz klar und deutlich an vielen Stellen zu sehen. Eine Stadt mit vielen historischen Gebäuden, mit vielen interessanten Orten (z.B. die Markthalle mit ihrem bald fertig gestellten Außenanbau) und, so schien es, mit unzählig vielen wunderschönen Kirchen.




Wenn ihr mal in Kecskemét seid, dann müsst ihr auf jeden Fall zum Rathaus euch das wunderschön klingende Glockenspiel anhören und einen Blick hinein wagen...


...SO viel schöne alte Baukunst. Durchaus auch mal einen Blick nach oben an die Decke werfen...


...denn dort findet mal kunstvoll gestaltete Deckengemälde.

Schlendert man durch die Straßen der Stadt trifft man auf viel neue Architektur, wie diese hübsch angelegte Straße mit unzähligen Brunnen und Wasserspielen...


...man trifft auf toll restaurierte Bauten...


...und auf solchen, die noch drauf warten...


Die Eindrücke, die sich uns zeigten waren so vielfältig...von sozialistisch kommunistisch angehaucht bis hin zu westliche orientiert, von nobel bis bettelarm und das alles ganz nah beieinander! Das lässt einen nachdenken...grübeln...feststellen wo man selber steht...und zufrieden aufatmen und Wünsche klein werden lassen.
Daher "Köszönöm* Ines", dass wir das erfahren durften!

Was wir noch alles in Ines' Wahlheimat Ungarn entdeckt haben, zeige ich euch dann morgen...oder übermorgen...oder so...

Gruß Uschi

* Köszönöm = Danke