Mittwoch, 29. Januar 2014

Die Narrenzeit....

...rückt unerbittlich voran, ich weiß das in diesem Jahr ziemlich genau, denn ich habe in diesem Jahr Rosenmontag Geburtstag....seufz!!!

Nun ja...wir sind ja so gar keine Karnevalisten, da wird uns also ein Alternativprogramm sicher einfallen. Aber, das wollte ich heute gar nicht erzählen.
Die Kinder können mit Karneval auch nichts anfangen (und sind mit dem Alternativprogramm mehr als zufrieden :-)) und sie sind inzwischen ihren Kostümen "entwachsen". Und da ich gerade den Hausstand meiner Mutter aufgelöst habe und ziemlich GUT zu spüren bekommen habe, wie es sein wird, wenn ich mich nicht bald von diversen Dingen trenne, gibt es heute für euch Karnevalskostüme hier im Blog...nicht kostenlos...aber für kleines Geld (okay...nicht zu discounter Preisen, dafür aber auch einzigartig und selbstgenäht :-)).

Den Anfang machen die Indianerkostüme (Größe weiß ich leider nicht mehr, aber unseren Kindern haben sie gepasst da waren sie 3 und 5 Jahre alt):


Indianerkleidchen für eine durchschnittlich große 3-jährige...das Stirnband existiert leider nicht mehr.
Ganz schlicht und weit genug um eine Jacke oder dicken Pullover drunter zu ziehen.
Preis: 3 € plus Versand 2,50 €


Indianerkombi für 5-jährige, durschschnittlich große Jungs:(reserviert)


Pfeil und Bogen, sowie Federschmuck sind intensivem Spiel zum Opfer gefallen ;-)




Ganz schlicht und weit genug, um eine Jacke oder dicken Pullover drunter zu ziehen.
Preis: 4 € plus Versand 2,50 €

Im kommenden Jahr gab es dann ein Froschkostüm. (reserviert)


Passend für 4-jährige mit "Füßen" und Froschhänden...das Froschgesicht ist eine separate Mütze. Das Kostüm ist aus kuscheligem Fleece.


Preis: 7 € plus Versand 4,50 €

Und Findus für 6-jährige (reserviert)

Für einen Erwachsenen lege ich noch den Pettersson Hut mit dabei, dieser muss mit einem kleinen Luftballon oder Füllwatte im oberen Bereich ausgestopft werden, dazu trägt man dann eine Arbeitshose, ein gestreiftes Hemd und eine Weste...wie Pettersson halt.

Die Findusmützte ist fest angenäht und geht so nicht verloren.

Preis: 12 € plus Versand 4,50 €


 Und vielleicht mag ein Kind ja Fledermaus werden, Gr. 116/122 (reserviert)


Preis: 6 € plus Versand 4,50 €

In diesem Sinne Helau und Alaaf an alle Karnevalisten.

Achja...bei ernsthaaftem Interesse bitte Mail an Uschi ät Lagarden.de

Gruß Uschi




Donnerstag, 23. Januar 2014

ACHTUNG! Bunt...VIEL bunt!

Heute wird es hier richtig bunt im Blog, denn ich habe eine neue Jacke! Immer schon wollte ich eine Jackie für mich nähen...schön gepatcht aus alten Jeans...oder vielleicht doch eher aus Walk? So war das Vorhaben...länger schon...wie immer eigentlich. Und dann kam dann dieser Stoff!

Und nicht zuletzt als ich bei farbenmix diese Tasche gesehen hatte war klar...ich will eine Giraffe haben! Und zwar auf einer Jacke. Zum Jahreswechsel war es dann endlich soweit...alte Hosen hatte ich genug.

Nun ich will euch nicht lange auf die Folter spannen, herausgekommen ist dabei das hier:



Zusammengesetzt aus insgesamt sechs Kinderhosen und etlichen Stoffresten, also ein absolutes "UWYH"-Teilchen. Jackie, genäht für mich in Gr. L (oder XL?), bei der Brustnaht ordentlich was an Weite weggenommen und an den Unterarmen ordentlich verbreitert (ich will ja auch mal etwas Dickeres drunterziehen können!).

Hier nochmal ein wenig im Detail...(klickt euch ruhig hinein!)




Und weil eine bunte Jacke auch besondere Knöpfe haben muss, kam mir Nettes neue Stickdatei "Crochet Mini" sehr gelegen. Ich überzog damit die 37 mm großen Knöpfe von Snaply (DANKE, dass ich das mal testen durfte!!!). Und ich war begeistert...aber VORSICHT...das hat ganz argen Suchtcharakter;-)

Ist der nicht toll?


Die Knöpfe sind ganz schnell gestickt, vor allem weil je fünf im großen Rahmen gestickt werden können! Je nach Stoff und ausgewählten Farben wirken die Knöpfe immer wieder anders...immer wieder schön! Also ICH mache da sicher noch einige von. Nette hat auch ein tolles Tutorial dazu geschrieben, wie man die Knöpfe herstellt und wie man aus Knöpfen auch ganz schnell Buttons machen kann! Alles ganz easy!

Achja...und bevor hier Fragen aufkommen, wie man denn am besten eine Jacke so patcht, zeig ich es euch kurz in einer Bilderreihe:

Zuerst werden die Reste aneinander genäht, dabei habe ich grob schon die Form das Schnittteils im Auge gehabt.


Dann das Schnittteil auflegen und zuschneiden.


So geht es dann mit allen anderen Schnittteilen weiter...immer Schritt für Schritt.


Danach die Teile nach Herzenslust besticken und mit Webbändern verzieren...


...und wie in der Anleitung angegeben aneinander nähen.


Rückenteil fertig! So nähert man sich dann Stück für Stück seiner kunterbunten Patchjacke....während das Nähzimmer im Chaos versinkt!

Leider ist die Jacke momentan noch ein wenig zu dünn, um sie auszuführen...aber Mini-Crochet-Knöpfe, die könnt ihr ja schon mal beziehen :-).

Die Mini-Crochet-Bordüren sind übrigens auch toll! Nur da kann ich euch leider erstmal nur einen kleinen Ausschnitt zeigen.


Aber auch da fallen mir noch ganz viele Verwendungsmöglichkeiten ein...

Gruß Uschi


Dienstag, 14. Januar 2014

Ich sollte doch noch...

...über das Erstellen von Fotobüchern bloggen! Das hatte ich ja hier schon angekündigt und Weihnachten ist inzwischen auch vorbei und das gestaltete Fotobuch erfolgreich verschenkt.

Also, ich habe mein Fotobuch ja bei Pixum bestellt...aber bis es soweit war, das hat doch einiges an Zeit in Anspruch genommen. Nicht, dass das Erstellen des Fotobuches etwa schwer gewesen wäre, nein, es braucht einfach unheimlich VIEL Zeit zuvor alle Fotos (räusper...weit über 800!!!) zu sichten, vielleicht noch zu bearbeiten, nur Ausschnitte davon zu verwenden und dann auch noch in eine einigermaßen chronologische und sinnvolle Reihenfolge zu bringen.

Aber der Reihe nach...denn vor dem Erstellen des Fotobuches muss man sich ja erstmal überlegen, welches Format soll später mein Buch haben. Das kann man zwar bei Pixum auch im nachhinein noch ändern, allerdings muss man dabei ja bedenken, dass sich u.U. das Layout ein wenig verschiebt. Daher ist es sinnvoller sich zuvor über die Größe im Klaren zu sein.

Bei Pixum kann man da zunächst zwischen Hochformat, Querformat oder quadratisch wählen. Ich fand für meine Zwecke quadratisch am schönsten. Nun geht es weiter, denn auch hier habe ich verschieden Wahlmöglichkeiten. Ob als einfaches Heft mit 14 x 13 cm bis hin zum Kunstleder gebundenen XL-Format von 30 x 30 cm ist alles drin.
Da mein Buch als langjährige Erinnerung gedacht war, sollte es ein Hardcover werden mit einem Format von 21 x 21 cm, 26 Seiten sollten eigentlich reichen....dachte ich;-). Die Wahl des Fotopapiers ließ ich zunächst bei Premiumpapier (wobei ich das etwas verwirrend fand, da sich für mich "Premiumpapier" wertiger anhört als Fotopapier?!)

Dann hieß es die Software zur Erstellung des Fotobuches herunterladen. Das mag ja so manch einen etwas abschrecken, aber auch das geht ganz einfach und ich kann euch sagen, viel Plan vom Installieren irgendwelcher Programme habe ich nicht und dennoch konnte ich die Software erfolgreich herunterladen und starten.

Wenn man die Software startet muss man sich erneut entscheiden...möchte man ein "leeres" Fotobuch starten oder einen Stil wählen und ein Layout vorschlagen lassen. Mit letzterem kommt man "angeblich" schneller zum Ziel...in meinem Fall jedoch nicht geeignet, da man dazu zuvor bereits zeimlich sicher sein sollte, welche Fotos man nun genau verwenden möchte. Ich denke der Weg über Stil und Layoutvorschlag ist sicher gut geeignet, wenn man ein Urlaubs- oder Hochzeitsbuch gestalten möchte...vielleicht probiere ich auch das mal aus.

Da ich jedoch das Layout für mein Buch lieber selbst gestalten wollte wählte ich "leeres Fotobuch öffnen". Da stand ich nun vor 26 leeren Seiten...

Bevor man nun wild seine Fotos importiert, ist es ratsam sich mit der Menueführung des Programms vertraut zu machen. Vieles habe ich erst entdeckt, als ich bereits bei Seite 10 angelangt war, Vieles, was das Ausrichten und Bearbeiten der Fotos vereinfach und was echt gute Effekte hervorbringt. Also, solltet ihr mit der Software arbeiten wollen, macht erst einmal eine Reise mit dem Mauszeiger über alle Symbolschaltflächen, die da zu finden sind, die Direkthilfe zeigt euch direkt an, was ihr damit machen könnt bzw. was sich hinter diesem Button verbirgt.
Wenn man also einmal weiß, wo man all die netten Hilfsmittel findet, dann kann man mit der Gestaltung des Buches beginnen. Dazu öffnet man links in der Schaltfläche den Bilderordner (den man zuvor sinnvollerweise auf dem Rechner angelegt hat) und zieht die gewünschten Bilder auf die entsprechende Fotoseite in der Bildmitte. Und nun beginnt das Schieben und ziehen und anordnen...bis dann Stunden später das Layout der Bilder stimmt. Zusätzlich hat man natürlich auch noch die Möglichkeit Text zu integrieren oder diverse Cliparts zu verwenden.

Irgendwann war ich dann auf Seite 26 angelangt, hatte aber noch Fotos über. Hm..was nun? Man kann zwar Seiten ergänzen, aber leider gleich acht Stück! Für acht weitere Seiten reichten meine Fotos jedoch nicht...also, begann ein neues Schieben und Ziehen der bereits angeordneten Fotos, manch eines wurde größer und mehrere thematisch auf zwei, statt auf einer Seite angeordnet. Das fand ich jetzt ein wenig ärgerlich, denn von anderer Fotosoftware ist mir bekannt, dass auch das Ergänzen von nur vier Seiten möglich ist. Ein wenig schade fand ich weiterhin, dass sich die Buchinnendeckel nicht bearbeiten lassen. Es muss ja nicht unbedingt mit Foto gefüllt werden, aber ich hätte es schöner gefunden, wenn man diese Seiten wenigstens farblich hätte anpassen können, so bleiben die Innendeckel einfach weiß.

Zum Schluss lass ich euch mal einen Blick auf das Ergebniss werfen...nicht von allen Seiten...aber vielleicht die Aussagekräftigsten! Und ihr ahnt es wahrscheinlich schon...ich gestaltete natürlich für Felix und Julia ein Erinnerungsbuch zu den 4daagsen:

Hardcover gebunden - Titelbild
Auch im Hintergrund ein Bild von mir, die Bilder farblich eingerahmt.

Den Hintergrund kann man auch über eine Doppelseite legen

Bilder lassen sich nicht nur gerade, sondern auch schräg anordnen.
Ein Blick auf die letzte, leider nicht zu bearbeitende Seite :-(




 

Fazit: Die Software zur Gestaltung des Fotobuches leistet eine Menge! Man kann sich Vorschläge machen lassen oder völlig frei gestalten. Bei der Gestaltung hat man sehr viel Freiraum und nur selten kommt eine Fehlermeldung, dass etwas unmöglich ist. Ein wenig ärgerlich sind die zwei Seiten, die sich nicht bearbeiten lassen und auch nicht farblich angepasst werden können. Kommt man mit der vorgeschlagenen Seitenzahl nicht aus, so lassen sich immer nur acht Seiten ergänzen, das kann unter Umständen für die noch vorhandenen Fotos zu viel sein.
Überzeugt hat mich auf jeden Fall die Qualität des Fotobuches, gerade als Hardcover in der Ausführung Fotopapier matt hält man ein richtig wertiges Buch in der Hand! Auch die Wiedergabe der Bildqualität ist super, bei anderen Anbietern habe ich da leider die Erfahrung machen müssen, dass die Bilder deutlich dunkler gedruckt werden, als sie am Bildschirm erscheinen. Dies ist hier nicht der Fall, alle farblichen Effekte sind genau so geworden wie ich sie geplant hatte. Der Preis von ca. 35 € in der genannten Ausführung mit 34 Seiten ist zwar ordentlich (wobei es umgerechnet auch "nur" 1€/Seite sind), aber für diese Erinnerung war es mir das wert. Ein Urlaubsbuch würde ich sicherlich als einfachere Ausführung als Heftbindung mit einfachem Papier bestellen.


Gruß Uschi

Montag, 13. Januar 2014

Das Januar Loch!

Manch einer fällt ja im November in eine tiefe Winterdepression und gerät dann im Dezember in den Weihnachtsstress. Nun, das ist hier eher nicht der Fall. Im November freue ich mich auf die gemütlichen, kuscheligen Nachmittage, im Dezember beginnt die Adventszeit mit Plätzchenbacken und Lichterschein.
Aber dann...dann kommt in riesen Schritten der Januar. Und auch wenn ich mir eigentlich NIE etwas vornehme, so sind sie doch irgendwie immer da...die ganzen, guten Vorsätze für's neue Jahr. Eigentlich sind sie nicht erst am 1. Januar da...sondern schon viel, viel früher. Sie beginnen bei mir meist schon im November. Ein paar Beispiele:

"Hach, die Küchenschränke müsstest du mal ausmisten! - Im Januar dann...!"
"Oh im Keller sieht es auch schon wieder aus wie Kraut und Rüben. Aber Anfang Februar ist ja Sperrmüll.  - Im Januar dann...!"
"Mist, da geht kein Stoff mehr in dein Nähregal, du müsstest dich mal wieder von ein paar Schätzchen trennen. - Im Januar, jetzt im Dezember kauft eh kein Mensch...!"
"Der Gefrierschrank müsste auch mal wieder abgetaut werden. Im Januar kommt bestimmt eine Frostperiode, wo man das Gefriegut prima draußen zwischenlagern kann...!"

Ich könnte die Liste noch endlos so fortsetzen! Nur wie sieht es dann im Januar aus?
Der Januar beginnt mit der Fortsetzung der Weihnachtsferien und in diesem Jahr kam es mir so vor, als wären sie länger als sonst. Daher ist hier bis zum 7. Januar nicht wirklich viel passiert. Ferien-Schluffi-Modus sozusagen. Etwas länger schlafen als sonst, gemütlich und ausgiebig frühstücken mit einem guten Buch dabei. Auf die Uhr sehen "oh schon 11 Uhr!", einkaufen, kleine Haushaltsdinge erledigen, alles nur das Nötigste, hach...schon wieder zu dunkel um noch 'was anzufangen.

Okay, die Schule hat nun seit knapp einer Woche begonnen...mein Tag hat also gefühlt wieder mehr Stunden. Aber morgens ist es noch so dunkel, da kann man ja den Dreck in den Küchenschränken noch nicht sehen. Der Blick ins Stoffregal verführt mich eher zum Nähen, als zum Ausmisten und ruckzuck verwandelt sich das Nähzimmer in ein noch größeres Chaos. Im Keller wird zur Zeit noch mehr Zeugs gelagert, da ja das Haus meiner Mutter geräumt werden muss, da ist Ausmisten doch eher schwierig. Oh, ja und für den Gefrierschrank...nunja...die Wetterlage ihr versteht?

So falle ich also in dieses blöde Januarloch, selbst einen Blogpost schreiben fällt mir schwer, denn eigentlich gibt es nichts zu schreiben...weil, es ist ja nichts passiert hier in den vergangenen fast 14 Tagen;-).

Und so hangele ich mich von Tag zu Tag, erledige zwar die vielen kleinen nötigen Dinge, aber die richtig großen Projekte, die bleiben liegen. Gut zu wissen, dass es da so ein paar Tage gibt, an denen es mich packt, an denen ich auch viel an einem Tag bewältigt bekomme, wo ich genug Schwung und Elan habe. Vielleicht liegt es momentan auch daran, dass ich meinen Schwung für die Haushaltsauflösung des Hauses meiner Mutter brauche? Ich bin nur immer froh, wenn der Januar vorbei ist, wenn im Februar die Tage länger werden...dann, ja dann nehme ich mir die Küchenschränke, den Keller und den Gefierschrank vor.
Aber heute? Hm...heute vielleicht noch ein weiterer Blogpost...oder doch eher erst morgen und jetzt erstmal eine zweite Tasse Tee. Winter ist einfach nicht meine Jahreszeit!

Gruß Uschi

Mittwoch, 1. Januar 2014